Bundesstadt.com https://bundesstadt.com Hier ist Bonn Tue, 27 Jun 2017 19:59:12 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.8 https://bundesstadt.com/wp-content/uploads/sites/2/2016/09/cropped-Bundesstadtcom_Icon-1-32x32.png Bundesstadt.com https://bundesstadt.com 32 32 Ausgezeichnete Startups präsentierten sich auf dem 5. Ideenmarkt https://bundesstadt.com/veranstaltungen/bestofstartups2017/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bestofstartups2017 https://bundesstadt.com/veranstaltungen/bestofstartups2017/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bestofstartups2017#comments Fri, 23 Jun 2017 14:47:28 +0000 https://bundesstadt.com/?p=14341 ]]> (Anzeige) Für die eigenen und für andere Ideen begeistern und sich einem interessierten Publikum präsentieren – 26 Startups haben zum 5. Ideenmarkt diese Gelegenheit genutzt. In der neu gestalteten Uni-Mensa Campo Poppelsdorf wurde zudem über Unternehmertum und Innovationen diskutiert.

Trotz sommerlich heißer Temperaturen bis zu 34 Grad Celsius strömten die Menschen pünktlich um 16 Uhr in die Campus-Mensa in Poppelsdorf. Der Rektor der Universität Bonn Prof. Dr. Michael Hoch, der Präsident der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg Prof. Dr. Hartmut Ihne sowie der Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg Dr. Hubertus Hille eröffneten den Ideenmarkt und sprachen über die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Es folgten interessante Diskussionsrunden mit regionalen Unternehmern über Innovationen und Unternehmertum.

*
Podiumsdiskussion (Foto: Hakan Cengiz)

Anschließend hatten die 26 Teilnehmer des Wettbewerbs „Best of Startups“ die Gelegenheit, sich und ihre Projekte dem Publikum an ihren Ständen vorzustellen. Der Wettbewerb begann schon zwei Wochen vorher mit einer Online-Abstimmung und wurde an dem Abend um eine Offline-Abstimmung mittels Tischtennisbällen ergänzt. Spannung bestand bis zum Schluss, denn die Ergebnisse des Online-Votings blieben geheim.

Um 18:30 Uhr wurde dann das Geheimnis gelüftet. Die Moderatoren Ralf Karabasz (podium49) und Michael Pieck (IHK Bonn/Rhein-Sieg) stellten erst einmal klar: „Jeder ist hier heute Gewinner!“ Folgerichtig erhielten alle Startups eine Urkunde für eine ausgezeichnete Idee. Für die sieben am besten Platzierten gab es aber auch noch Zusatzpreise wie Social-Media-Beratung oder Unterstützung bei der Anzeigengestaltung.

*
Alle teilnehmenden Startups des 5. Ideenmarkts (Foto: Jo Hempel)

Auf das imaginäre Siegertreppchen durften steigen:

  • Platz 1: Immo-naut, ein Angebot, das die Immobiliensuche mit sinnvollen Informationen wie die Nähe zu Schulen oder Umgebungslärm anreichert.
  • Platz 2: Foodsharity, ein Netzwerk zur Vermittlung von Speisen und Lebensmitteln.
  • Platz 3: Escarda Technologies, die eine chemiefreie Unkrautbekämpfung für die Landwirtschaft entwickelt haben.

Der nächste Ideenmarkt wird 2018 auf dem Campus St. Augustin der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg stattfinden. Wir sind schon sehr gespannt auf die kreativen, innovativen Ideen, die uns dort präsentiert werden!

Weiterführende Informationen

Offenlegung: Dieser Beitrag entstand im Auftrag der Veranstalter IHK Bonn/Rhein-Sieg, podium49 und Universität Bonn.

]]>
https://bundesstadt.com/veranstaltungen/bestofstartups2017/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bestofstartups2017/feed/ 1
#WithRefugees Rhein-Indus Connection – Bonner stehen mit Geflüchteten nicht nur am Weltflüchtlingstag https://bundesstadt.com/veranstaltungen/withrefugees-rhein-indus-connection-bonner-stehen-mit-gefluechteten-nicht-nur-am-weltfluechtlingstag/?pk_campaign=feed&pk_kwd=withrefugees-rhein-indus-connection-bonner-stehen-mit-gefluechteten-nicht-nur-am-weltfluechtlingstag https://bundesstadt.com/veranstaltungen/withrefugees-rhein-indus-connection-bonner-stehen-mit-gefluechteten-nicht-nur-am-weltfluechtlingstag/?pk_campaign=feed&pk_kwd=withrefugees-rhein-indus-connection-bonner-stehen-mit-gefluechteten-nicht-nur-am-weltfluechtlingstag#respond Thu, 22 Jun 2017 13:06:59 +0000 https://bundesstadt.com/?p=14328 ]]> Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni hatte die in Bonn ansässige UNO-Flüchtlingshilfe zu einer bundesweiten Blogparade aufgerufen. An der online Parade haben sich auch einige Bonner Blogger beteiligt, darunter Maxim Loick. Sein #WithRefugees Beitrag endet mit dem Call to Action: „So, und wenn Du selbst vielleicht auch noch eine Kleinigkeit tun möchtest,

a) schreib auch einfach eine Blogpost und
b) unterzeichne wenigstens die Petition der UNO Flüchtlingshilfe.„

Ich schließe mich Maxim an und möchte noch NICHT NUR am Weltflüchtlingstag hinzufügen. Denn die weltweit 22,5 Millionen geflüchteten Menschen benötigen Schutz, Solidarität und Mitgefühl an allen Tagen im Jahr.

Bonn bietet vielerlei Möglichkeiten zur menschlichen Begegnung und Austausch mit unseren neuen Nachbarn. Das sind sehr nette und faszinierende Menschen mit oft erstaunlichen Fähigkeiten und Talenten. Jeder hat seine eigene Geschichte.  Auch sie möchten ihre neuen Nachbarn kennen lernen, Deutsch lernen und praktizieren, studieren und arbeiten, am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und ein produktiver Teil der Gemeinschaft werden. Dies bestätigt auch eine  Ende 2016 von der Tent Foundation veröffentlichte Umfrage von Flüchtlingen in Deutschland, Griechenland und Jordanien.

Einige Geflüchtete, die ich persönlich kennen gelernt und lieb gewonnen habe, stammen aus Afghanistan. Deshalb habe ich meinen  Bonnections Beitrag zur Blogparade auf die Situation von afghanischen Flüchtlingen in Deutschland und Pakistan konzentriert. Die Regierungen beider Länder betrachten Afghanistan als ein sicheres Herkunftsland und wollen sie dorthin zurückschicken.

Bei dem Bombenattentat am 31. Mai  in der Nähe der deutschen Botschaft in Kabul starben über 150 Menschen und mehr als 450 wurden verletzt. Die Bundesregierung hat daraufhin die Abschiebungen nach Afghanistan vorläufig ausgesetzt. Das Auswärtige Amt soll bis Juli eine neue Bewertung der Sicherheitslage vornehmen. So genannte Gefährder und Straftäter sowie Menschen, die sich der Identitätsfeststellung verweigern, sollen jedoch weiter abgeschoben werden. Kirchen, Flüchtlingsräte und Menschenrechtsorganisationen fordern dagegen einen dauerhaften, vollständigen Abschiebestopp.

Zur Einschätzung der Sicherheitslage und aktuellen Situation der afghanischen Flüchlinge in Pakistan habe ich am 19. Juni beim DW Global Media Forum ein Interview mit Said Nasir Afridi geführt. Er ist ein pakistanischer Journalist und Mitgründer des Tribal News Networks. In dem Podcast könnt Ihr mehr über die innovative Media Startup erfahren, die sich nicht nur für digitale Inklusion und Informationsfreiheit stark macht, sondern auch für Menschen- und Frauenrechte und junge Journalistinnen ausbildet.

Die meisten Flüchlinge, die in den Tribal Areas im Grenzgebiet zu Afghanistan leben, sind Paschtunen wie er. Viele leben seit Jahrzehnten in Pakistan, sind teils dort geboren und haben sich Existenzen aufgebaut.

Wir freuen uns, dass Said Nazir Afridi heute Abend bei dem Cultural Evening with Pakistani Poetess Nasira Zuberi mit dabei sein wird.  Die Veranstaltung mit der prominenten Journalistin und Dichterin, die im April ihren dritten Gedichtsband veröffentlicht hat, ist zugleich die Auftaktveranstaltung des Rhein-Indus Forums.

WAS: Kultureller Abend und Lesung mit der pakistanischen Dichterin Nasira Zuberi
WANN: 22. Juni 2017, 19 – 22 Uhr
WO: BonnLab, Zingsheimstr. 2, 53225 Bonn-Beuel

Im Westen gilt Pakistan als ein gefährliches, von Terror und Extremismus gebeuteltes Land, doch es gibt auch eine ganz andere Seite. Pakistan hat eine vibrierende Kunst- und Kulturszene.

Neben Zuberi werden weitere Autoren und Gedichte in Urdu, Farsi, Arabisch und Deutsch vorgestellt. Einer von ihnen ist der syrische Dichter Mohamad Raffi, der aus Aleppo stammt und in Bergisch-Gladbach lebt. Außerdem wird Prof. Dr. Aslam Syed das Rhein-Indus Forum vorstellen, dessen Gründungspräsident er ist.

Der Indus ist die Lebensader Pakistans. Aus dem Himalaya schneidet sich der Fluss über 3000 km seinen Weg bis zum Arabischen Meer. An seinen Ufern haben zahlreiche Kulturen ihre Spuren hinterlassen, wie bei uns am Rhein.

Pakistan ist nach der Türkei das Land mit meisten Flüchtlingen in der Welt. Nach UNHRC-Angaben leben dort 1,4 Millionen als Flüchtling registrierte Menschen. Die Mehrzahl ist afghanischer Herkunft. Insgesamt sind aus Afghanistan 2,5 Millionen Menschen geflohen vor Krieg und Terror und die Hoffnung auf ein besseres, sicheres Leben.

Seit 2015 haben mehr als 260.000 Afghanen in Deutschland Antrag auf Asyl gestellt. Während die Anerkennungsquote von afghanischen Asylsuchenden 2015 noch bei 77,6 Prozent lag, wurden letztes Jahr 40 Prozent der Anträge abgelehnt.

Der 2016 UNHRC Bericht  für Afghanistan stellte fest, dass das ganze Land von einem innerstaatlichen bewaffneten Konflikt erfasst ist. Zwischen sicheren und unsicheren Regionen könne man “aufgrund der sich ständig ändernden Sicherheitslage” in dem Bürgerkriegsland nicht unterscheiden.
Deshalb fordern ProAsyl  und Helferkreise seit Monaten einen Abschiebestopp und eine Kehrtwende in der Entscheidungspraxis. Die Einschätzung der Sicherheitslage ist Grundlage für die Asylentscheidungen des BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge).

Ein Freund von mir hat Anfang des Jahres einen Ablehnungsbescheid vom BAMF erhalten. Er ist ein junger afghanischer Flüchtling, der seit rund zwei Jahren in Bonn lebt. Ich habe ihn in der Raghsa Dance with Refugees Gruppe kennengelernt. Das ist eine lockere Truppe von Neuankömmlingen aus verschiedenen Ländern und Einheimischen mit und ohne Migrationshintergrund, die sich letztes Jahr in der Altstadt gebildet hat und zusammen tanzt.

B. spricht mittlerweile hervorragend Deutsch und hat vor kurzem eine Ausbildung als Koch begonnen. Wir haben uns sehr gefreut für ihn und hoffen, dass er sie erfolgreich beenden und in Deutschland bleiben kann.

Vor einem Jahr haben wir am Wochenende vor dem Weltflüchtlingstag einen Dance Flash Mob in der Bonner Innenstadt gemacht. Zu Beginn gab es einen theatralischen Teil, der Krieg, Vertreibung und Flucht darstellte.

Es wurde überlegt, ob wir dieses Jahr wieder einen Fach Mob zusammen sollten, um humanitäre Solidarität mit Geflüchteten weltweit tänzerisch zum Ausdruck zu bringen  – diesmal mit einer Abschiebungsszene.

Das hat terminlich nicht geklappt, doch einige Raghsa Dancers haben an dem Friedensmarsch vergangenen Samstag in Köln teilgenommen unter dem Motto „Nicht mit uns„ – Muslime und Freunde gegen Gewalt und Terror.

Die Demo haben die Islamwissenschafterlin Lamya Kaddor und der muslimische Friedensaktivist Tarek Mohamad initiiert. Nach Angaben der Veranstalter haben 3.000 Menschen teilgenommen. Es war mit bis zu 10.000 Teilnehmern gerechnet worden.Trotz der geringen Teilnehmerzahl betrachten sie die Aktion als einen Erfolg. Das Ziel sei gewesen, ein Zeichen zu setzen.

„Wir konnten mit dieser ersten Demonstration auch einen wichtigen Anstoß geben„, sagte Kaddor am 20. Juni dem Evangelischen Pressedienst (epd). „Wir Muslime möchten uns an der Zivilgesellschaft in Deutschland beteiligen. Und das ist ja schon deutlich geworden.„

 

 

 

]]>
https://bundesstadt.com/veranstaltungen/withrefugees-rhein-indus-connection-bonner-stehen-mit-gefluechteten-nicht-nur-am-weltfluechtlingstag/?pk_campaign=feed&pk_kwd=withrefugees-rhein-indus-connection-bonner-stehen-mit-gefluechteten-nicht-nur-am-weltfluechtlingstag/feed/ 0
#WithRefugees – Bonn steht zusammen mit Geflüchteten mit Aktionen und Veranstaltungen zum Weltfüchtlingstag am 20. Juni https://bundesstadt.com/diskussion/withrefugees-bonn-steht-zusammen-mit-gefluechteten-mit-aktionen-und-veranstaltungen-zum-weltfuechtlingstag-am-20-juni/?pk_campaign=feed&pk_kwd=withrefugees-bonn-steht-zusammen-mit-gefluechteten-mit-aktionen-und-veranstaltungen-zum-weltfuechtlingstag-am-20-juni https://bundesstadt.com/diskussion/withrefugees-bonn-steht-zusammen-mit-gefluechteten-mit-aktionen-und-veranstaltungen-zum-weltfuechtlingstag-am-20-juni/?pk_campaign=feed&pk_kwd=withrefugees-bonn-steht-zusammen-mit-gefluechteten-mit-aktionen-und-veranstaltungen-zum-weltfuechtlingstag-am-20-juni#comments Sat, 17 Jun 2017 23:13:56 +0000 https://bundesstadt.com/?p=14315 ]]> Bonner Organisationen zeigen Flagge zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni mit diversen Veranstaltungen und Aktionen, darunter eine von der UNO-Flüchtlingshilfe initiierte Blogparade.

Nach Angaben des Hohen Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) sind weltweit mehr als 65 Millionen Menschen auf der Flucht oder ihrer Heimat vertrieben– so viele wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Sie fliehen vor Konflikten, Menschenrechtsverletzungen, politischer, ethnischer und religiöser Verfolgung, Armut und zunehmend auch vor den Auswirkungen des Klimawandels.

Derzeit leben fast 2500 Asylbewerber/innen und Flüchtlinge aus über 40 Nationen in Wohnheimen und Unterkünften, die von der Stadt Bonn betreut werden. Hinzu kommen Hunderte, die bei Verwandten und Freunden leben oder bereits eigene Wohnungen gefunden haben. Gut ein Drittel der Flüchtlinge in Bonn stammt aus Syrien.

Unzählige Bonner Bürger haben seit 2015 Geflüchteten ehrenamtlich geholfen, in ihrer neuen Heimat Fuß zu fassen und tatkräftig gezeigt, dass WIR IN BONN DAS SCHAFFEN können. Das ist die gute Nachricht.

Die schlechte Nachricht ist, dass die EU ihre Aussengrenzen dicht gemacht und die „Flüchlingskrise„ outgesourct hat. Andere Länder haben viel mehr Geflüchtete aufgenommen als Deutschland und benötigen unsere Hilfe und Solidarität. Über 1800 Menschen sind laut der UN Migration Agency (IOM) seit Jahresanfang bereits im Mittelmeer ertrunken.

Die in Bonn ansässige UNO-Flüchtlingshilfe, der deutsche Partner und Spendenarm des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR), hat deshalb zu einer Blogparade am Weltflüchtlingstag aufgerufen. Bloggerinnen und Blogger aus der ganzen Republik werden sich daran am 20. Juni beteiligen und zum Thema Flucht, Fluchtschicksale und das Zusammenleben in Deutschland berichten.

Unterstützt wird der Aufruf auf nationaler Ebene u.a. von HuffPost, A Syrious Look, Kiron, dem Berliner Tagesspiegel sowie loklalen Bürgermedien in vielen Städten. Die Bonner Blog Community will sich ebenfalls beiteiligen. Gastbeiträge von Geflüchteten und ehrenamtlich Engagierten sind sowohl bei Bundesstadt.com als auch in dem mehrsprachigen Bonnections Blog (DE, EN, AR)  herzlich willkommen.

Für Peter Ruhenstroth-Bauer, dem Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe, ist das breite Engagement der Netzgemeinde ein erster, wichtiger Schritt: „Die große Resonanz der jungen Blogger-Gemeinschaft zeigt, wie wichtig das Thema ‚Flucht‚ für viele Menschen geworden ist.„

Die UNHRC Kampagne hat zum Ziel, möglichst viele Menschen in Deutschland zu motivieren, die globale #WithRefugees Petition   zu unterzeichnen, um eine bessere Zukunft für Flüchtlinge und ein Leben in Sicherheit mit Bildungs- und Erwerbsmöglichkeiten für sie zu schaffen.

Refugee Voices

Anlässlich des World Refugee Day gibt es eine Reihe von Veranstaltungen in Bonn, die darauf abzielen, dass die Stimmen von Geflüchteten Gehör finden.

Am 20. Juni wird der syrische Autor Hamid Sulaiman um 20 Uhr sein Buch „Freedom Hospital„ im Buchladen Le Sabot in der Altstadt (Breite Str. 76, 53111 Bonn) vorstellen. Die Lesung und Diskussion wird auf Englisch geführt werden. Das Buch ist eine Graphic Novel über das Leid in Syrien. das Anfang des Jahres im Hanser Verlag auf deutsch erschienen ist. Sulaiman hat in Damaskus Architektur studiert, ist 2011 nach Paris geflohen und derzeit in Bonn für eine Künstler-Residenz.

In der Evangelischen Lutherkirche (Reuterstr. 11, Bonn Poppelsdorf) findet am 20. Juni um 19.30 Uhr eine Benefizveranstaltung zugunsten von Medinetzbonn e.V. statt. David Stahl (Sax) und Johannes Schwerdt (Piano) spielen Stücke von Brahms, Debussy, Monti und vielen weiteren.Dr. Giorgia Sogos und J. Michael Fischell lesen aus dem Buch „Flüchtlinge erzählen – Weisst Du, wer ich bin?„.

Let‚s give peace a chance

Im Beueler BonnLAB (Zingsheimstr. 2, 53225 Bonn) findet am 20. Juni um 19 Uhr die Auftaktveranstaltung für eine neue Initiative statt: Peace Lab Europe – Entdecke, nutze und forme die Möglichkeiten. Das Peace Lab Europe möchte bereits im Friedensbereich engagierte Organisationen mit neuen grassroots Gruppen, Geflüchteten und interessierten Bonnern in Kontakt bringen und so auch zu einer Verbreiterung und Verjüngung der Friedensbewegung allgemein beitragen.

„Wir wollen darüber sprechen, wie das Peace Lab Europe helfen kann, ihren „Impact„ zu maximieren,„ sagt Projektinitiatorin Isabelle Casel. „Das Projekt ist noch neu, formbar und ausbaufähig und soll von den Menschen leben und gestaltet werden, die sich darin einbringen.„

Music for hope

Die Bilder des in den Trümmern des Jarmuk Flüchtlingslagers Klavier spielenden Künstlers Aeham Ahmad gingen um die Welt.

Nachdem die Terrormiliz ISIS im Frühjahr 2015 das palästinische Flüchtlingslager in Damaskus eroberte und er in einer Bombenexplosion verletzt wurde, floh er über die Türkei und die Balkanroute nach Deutschland. Ahmad lebt heute im hessischen Wiesbaden vereinigt mit seiner Frau und zwei Söhnen, die im August letzten Jahres nach Deutschland ausreisen konnten. Seine bewegende Geschiche wurde in dem Comic Bewegte Tasten erzählt.

Die UNO-Flüchtlingshilfe veranstaltet eine Benefizveranstaltung für Syrien am 27. Juni, um 19:30 Uhr im Rheinischen Landesmuseum. Die Veranstaltung beginnt mit einem Konzert des syrischen Pianisten Aeham Ahmad.

Er wurde in Bonn bekannt, als er im Dezember 2015 den ersten Beethoven-Menschenrechtspreis erhielt. In dem Bonnections Podcast, aufgenommen am 7. Dezember 2016 nach einem Konzert bei der GIZ in Bonn, erzählt Ahmad über seine eigene bewegende Geschichte und die dramatische Lage der bis heute im syrischen Bürgerkrieg eingefangenen Zivilbevölkerung.

Nach seinem Konzert am 27. Juni zeigt die UNO-Flüchtlingshilfe in Kooperation mit der Bonner Kinemathek/Kino in der Brotfabrik das syrische Film-Kriegsdrama Innenleben. Der Film des belgischen Regisseurs Philippe Van Leeuw hat bei der diesjährigen Berlinale den Publikumspreis gewonnen.

Während draußen der Krieg tobt, verwandelt die resolute Oum Yazan ihre kleine Wohnung in einen sicheren Hafen für Familie und Nachbarn. Bestürzend intensiv zieht der Film den Zuschauer in die Wirklichkeit einfacher Menschen hinein, für die das einst traute Heim zum letzten Zufluchtsort wird und jede noch so kleine Entscheidung über Leben und Tod bestimmen kann. Hier ist der Trailer.

Der Beitrag wurde erstmalig am 17.06.17 auf Bonnections veröffentlicht.

]]>
https://bundesstadt.com/diskussion/withrefugees-bonn-steht-zusammen-mit-gefluechteten-mit-aktionen-und-veranstaltungen-zum-weltfuechtlingstag-am-20-juni/?pk_campaign=feed&pk_kwd=withrefugees-bonn-steht-zusammen-mit-gefluechteten-mit-aktionen-und-veranstaltungen-zum-weltfuechtlingstag-am-20-juni/feed/ 1
Kunst!Rasen geht in die 6. Saison https://bundesstadt.com/veranstaltungen/kunstrasen-geht-in-die-6-saison/?pk_campaign=feed&pk_kwd=kunstrasen-geht-in-die-6-saison https://bundesstadt.com/veranstaltungen/kunstrasen-geht-in-die-6-saison/?pk_campaign=feed&pk_kwd=kunstrasen-geht-in-die-6-saison#respond Wed, 14 Jun 2017 13:43:23 +0000 https://bundesstadt.com/?p=14303 ]]> Die sechste Saison der Kunst!Rasen Konzertreihe in der Bonner Rheinaue verspricht wieder Open-Air Musik der Extraklasse.

Am 22. Juni geht es in die bereits 6. Saison in der beliebten Location in der Rheinaue: Dann wird mit Passenger gleich ein seit 2013 sehr gefragter Act („Let her go„ war 2013 die Nummer 1 in den deutschen Charts) in Bonn zu Gast sein. Als Support werden Kensington und Stu Larsen dabei sein.

Einen Tag später gibt es dann einen „Rheinischen Klassiker„, der auch außerhalb der Karnevals-Session immer geht: Brings. Schlagzeuger Christian Blüm (Sohn des Ex-Arbeitsministers Norbert) hat dann als gebürtiger Bonner ein echtes Heimspiel.

Einen wahren Stilbruch gibt es dann einen weiteren Tag später (24.06., Support: Karate Andi). Ähnlich wie die Lochis im letzten Jahr, werden mit den 257ers Künstler für die jüngeren Generationen in Bonn auf der Bühne stehen. Mit „Holz„ und „Holland„ hatten die „Zwei-Fünf-Siebeners„ (so die offizielle Aussprache) um Duo Daniel „Shneezin“ Schneider und Mike Rohleder lustige und vor allem erfolgreiche Hits.

Am 30.06. wird es dann wieder etwas „mainstreamiger„. Auch ohne neuem Album hat Andreas Bourani schon an die 7.000 Tickets für seinen Auftritt verkauft. „Ein hoch auf uns“ wird es dann durch den gesamten Freizeitpark schallen. Als Vorgruppe gastieren „Louka„ in der Rheinaue.

Bevor dann Sarah Conner (Achtung: Im Vorprogramm mit Wincent Weiß) am 06.07. ihre Songs wie schon im Vorjahr zum besten gibt, findet das allseits beliebte Klassik!Picknick statt (02.07.). Bis zu 4.000 Besucher werden dann wieder mit Verpflegung und Picknickdecken erwartet, um dem Bonner Beethoven-Orchester zu lauschen. (Eintritt frei) Finanziert wird dieses Picknick übrigens über Sponsorentische. Dies sind eingedeckte Tische für 10 Personen und die entsprechende Versorgung mit picknicktypischen Speisen und Getränken.

Zu den letzten drei Terminen muss man dann nicht mehr viel sagen: Mit Jean-Michel Carre (12.07.), Zucchero (13.07.) und Amy MacDonald (Support Lewis Capaldi, 25.07.) werden dann absolute Top-Stars der Musikszene erwartet. Kein Wunder, dass insgesamt schon über 25.000 Karten für die Konzerte verkauft wurden.

Die Konzertreihe scheint sich sehr zur Freude des Kultur-Terminkalenders der Bundesstadt weiter etablieren zu können. Zu den bisher in Bonn bejubelten Carlos Santana, Bob Dylan, Patti Smith, Status Quo, Alice Cooper und Lou Reed gesellen sich also nun weitere Top-Stars der Weltmusik.

Daher darf man sich mit und über Veranstalter Ernst-Ludwig Hartz freuen, der mit der Stadt Bonn den Vertrag bis 2021 verlängert hat. Die Gesamtzuschauerzahl von bisher 200.000 seit 2012 wird also noch kräftig steigen.

Alle Konzert-Infos und Ticketlinks unter: www.kunstrasen-bonn.de

Foto-Credit: Monsterpics/Noisenow.

]]>
https://bundesstadt.com/veranstaltungen/kunstrasen-geht-in-die-6-saison/?pk_campaign=feed&pk_kwd=kunstrasen-geht-in-die-6-saison/feed/ 0
10 Jahre Green Juice Festival https://bundesstadt.com/veranstaltungen/10-jahre-green-juice-festival/?pk_campaign=feed&pk_kwd=10-jahre-green-juice-festival https://bundesstadt.com/veranstaltungen/10-jahre-green-juice-festival/?pk_campaign=feed&pk_kwd=10-jahre-green-juice-festival#respond Fri, 09 Jun 2017 12:51:38 +0000 https://bundesstadt.com/?p=14295 ]]> Zum runden Geburtstag gibt es dieses Jahr gleich zwei Festivaltage (18./19.08.2017) mit hochkarätig besetztem LineUp.

Im kleinen Park mitten im Wohngebiet von Neu-Vilich war es von Beginn an das Ziel der Veranstalter, jungen Bands aus der Region eine Bühne zu bieten und gleichzeitig bundesweit (Madsen) und international bekannte Acts (Royal Republic) zu erschwinglichen Preisen in ihre Heimatstadt zu holen.

Und das durchaus mit Erfolg: Was 2008 als kleines Konzert befreundeter Bands im Park hinterm Elternhaus mit etwa 200 Besuchern begann, ist mittlerweile eine feste Größe der regionalen Festivallandschaft mit überregionaler Strahlkraft.

Wie auch die legendäre R(h)EINKULTUR – die seinerzeit mit nahezu identischem Konzept an den Start ging und 25 Jahre die Massen nach Bonn lotste – konnte sich das Green Juice Festival bis dato etablieren.

Mit moderaten Eintrittspreisen (ab 25,- EUR) will der Veranstalter Forisk Entertainment auch weiterhin dafür sorgen, das Festival für die Zukunft aufzustellen und finanziell abzusichern.

Der Veranstalter erwartet in diesem Jahr an die 7.500 Besucher und möchte damit „den einzigartigen Charakter erhalten„ und „verspricht einen entspannten Tag mit guter Musik im Park fernab dem Gedränge der Massenfestivals„. 13 Bands aus dem Indie-Rock, Indie-Pop und Punk-Rock Genre konnten gebucht werden und versprechen abwechslungsreiche 48 Stunden.

Möglich gemacht wird das alles von der knapp 200-köpfigen ehrenamtlichen Helfer Crew, die mit sehr viel Herzblut in allen Bereichen des Festivals arbeitet. Unterstützt wird das Green Juice Festival von engagierten Sponsoren, eine gute Zusammenarbeit mit der Bundesstadt Bonn, die Helfer des THW und DRK und die besten Nachbarn, die sich ein Festival wünschen kann.

Seit gestern gibt es den offiziellen Trailer, der Lust auf mehr macht:

 

Green Juice Festival

Wann? 18. und 19. August 2017
Wo? Festivalgelände Neu Vilich
Wieviel? Ab 25€ zzgl. Gebühren (KombiTicket für beide Festivaltage)
Infos? http://www.green-juice.de

]]>
https://bundesstadt.com/veranstaltungen/10-jahre-green-juice-festival/?pk_campaign=feed&pk_kwd=10-jahre-green-juice-festival/feed/ 0
Neue Partybahn für Bonn und Zukunft für die „Bönnsche Bimmel“ https://bundesstadt.com/diskussion/partybahn-bonn-boennsche-bimmel/?pk_campaign=feed&pk_kwd=partybahn-bonn-boennsche-bimmel https://bundesstadt.com/diskussion/partybahn-bonn-boennsche-bimmel/?pk_campaign=feed&pk_kwd=partybahn-bonn-boennsche-bimmel#respond Wed, 07 Jun 2017 14:33:15 +0000 https://bundesstadt.com/?p=14287 ]]> Bonn – Seit etwa 22 Jahren ruht er im Dornröschenschlaf, ein „Achtachser„ der SWB. Der letzte, der nicht nach Sofia verkauft wurde. Die Stadtwerke haben ihn im fast vergessenen Stummeltunnel am Hauptbahnhof abgestellt. Dort gammelt er „trocken, frostfrei, weitestgehend geschützt vor Vandalismus„ vor sich hin.

Ein Antrag der Bonner SPD möchte ihn aus seinem Dornröschenschlaf erwecken und zu einer Partybahn ausbauen, natürlich durch Spenden finanziert. Die Stadt erklärt in ihrer Antwort, dass es dem Besitzer, der „Elektrischen Bahnen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises GmbH (SSB)„ eigentlich zu teuer sei, dies aus eigenen Mitteln zu stemmen. Man werde sich aber am 19. Juni damit beschäftigen.

Zugleich soll die Bönnsche Bimmel nach Wunsch der SPD vor dem rumpeligen und maroden Stadtmuseum, im Vorraum des Café Blaus, geparkt werden. Letzteres zeigt nicht nur ein mangelndes Problembewusstsein für das seit Jahren stiefmütterlich behandelte Stadtmuseum. Das weiß nicht, ob es im Viktoriakarree bleiben darf, und falls doch, ob es jemals saniert wird. Darüber hinaus ist dort auch die Gedenkstätte Nationalsozialismus untergebracht. Also kein wirklich passender Ort, um den nicht gerade großen Eingangsbereich zu beiden Stätten noch mit einer Bahn zu verengen.

Immerhin: Geht es nach der SWB, könnte die Bahn gerne an einem geeigneten Ort präsentiert werden. Idee und Geldgeber also aufgepasst!

Foto: von Pietschmann2 (Eigenes Werk) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

]]>
https://bundesstadt.com/diskussion/partybahn-bonn-boennsche-bimmel/?pk_campaign=feed&pk_kwd=partybahn-bonn-boennsche-bimmel/feed/ 0
Astronomische Sanierungskosten bei der Oper Bonn: dichtmachen, kürzen, sanieren oder neu bauen? https://bundesstadt.com/diskussion/astronomische-sanierungskosten-bei-der-oper-bonn-dichtmachen-kuerzen-sanieren-oder-neu-bauen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=astronomische-sanierungskosten-bei-der-oper-bonn-dichtmachen-kuerzen-sanieren-oder-neu-bauen https://bundesstadt.com/diskussion/astronomische-sanierungskosten-bei-der-oper-bonn-dichtmachen-kuerzen-sanieren-oder-neu-bauen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=astronomische-sanierungskosten-bei-der-oper-bonn-dichtmachen-kuerzen-sanieren-oder-neu-bauen#comments Sun, 04 Jun 2017 12:18:22 +0000 https://bundesstadt.com/?p=14281 ]]> Bonn – In Bonn haben die Bürger gerade darüber abgestimmt, ob sie lieber ein (oder zwei) marode Hallenbäder erhalten oder einen Neubau mit rund 26 Millionen Euro haben möchten. Das Netto-Geldeinkommen ist im hochverschuldeten Bonn nämlich negativ, und die verschwenderischen Bundeshauptstadtinfrastrukturen sind nicht nur veraltet, sondern auch teuer.

Gerade als der Kampf ums neue Hallenbad ausgefochten ist, öffnet die Verwaltung die Causa Oper. Diese ist nicht nur offensichtlich in die Jahre gekommen, wie tiefe Risse in der Außenfassade mehr als deutlich machen. Auch im Inneren ist sie nicht mehr tauglich, vom Brandschutz gar nicht zu sprechen. Die Sanierung soll 75 Millionen Euro kosten, erfuhr der GA. Mindestens. Eine genaue Auflistung gibt es erst in einigen Wochen.

Die Causa Oper war in der Stadt ein gefühltes Un-Thema. Der hohe Sanierungsstau des „Pempel-Fort„ war zwar kein Geheimnis. Darüber diskutiert wurde sie aber nie in den letzten 10 Jahren, dafür aber aufgeschoben. Man munkelte stets von einem Sanierungsstau in Höhe von 30 Millionen.

Jetzt ist klar: Die Sanierung des „gigantischen Eiswürfels in Stanniol„ kostet mehr als die Sanierung aller Bonner Hallenbäder zusammen, mehr noch als die Sanierung der Mehrzweckhalle Beethovenhalle. Damit in Bonn weiter Opern aufgeführt werden können. Hinzu kommen Millionen für die Sanierung der zweiten Halle in Godesberg, den Kammerspielen, der letzten Theaterstätte in der Bundesstadt.

Angesichts diese Kosten muss man die ketzerische Frage stellen: Soll die Oper wirklich saniert werden, oder muss der Haushalt, angesichts nahender Schuldenbremse, durch einen gekürzten Kulturetat und gesparter Baukosten entlastet werden.

Oper Bonn: Dichtmachen, kürzen, sanieren oder neubauen?

75 Millionen Euro, für die es keine Rücklagen gibt. Hinzu Millionen im Kulturetat für die Opernsparte. Bei einer Stadt, deren jährlicher Haushalt bei 1,5 Milliarden Euro liegt, und deren Neuverschuldung in den Jahren 2017 und 2018 bei 150 Millionen liegt. Dass die Sanierungskostenschätzungen erst jetzt, nachdem der Doppelhaushalt gerade durch die Bezirksregierung genehmigt wurde, bekannt werden – ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Und so muss man fragen:

  1. Sollen wir im Bestand sanieren, und dabei möglicherweise Kostensteigerungen wie bei der Beethovenhalle von rund einer Millionen im Monat in Kauf nehmen, für eine Oper, die hochsubventioniert ist?
  2. Neubauen, weil Sanierung im Bestand, wie Köln zeigt, extrem teuer ist?
  3. Oder das Ding zu machen, und in Godesberg den letzten Kulturstandort des ehemals dreispartigen Theater Bonn belassen?
  4. Oder die Kammerspiele schließen, und alles am Rhein zentrieren?

Bei dem Bäderkonzept war die Entscheidung noch einfacher. Dort konnte sich die Politik letztlich auf eine Standortkürzung verständigen mit einem Neubau, der einen zeitgemäßen Mehrnutzen bieten wird und deutlich Betriebskosten sparen und laut Gutachter die Eintrittskosten langfristig niedriger  halten wird.

Bei der Opernsparte, die zum selben Dezernat IV (Kultur, Sport und Wissenschaft) gehört, sieht es anders aus. Hier geht es rein darum, ob wir es uns als Stadt leisten wollen, die Opernsparte und die Oper zu erhalten. Was wir für die defizitäre Kultur mit ausgeben wollen, und was wir uns noch leisten können. Sport und Wissenschaft haben bereits harte Sparrunden hinter sich.

Diese Diskussion müssen die Ratsmitglieder, die bei schon bei Hallenbädern kaum finanziellen Spielraum mehr hatte, unbedingt und ergebnisoffen führen, will sie das Vertrauen der Wähler nicht verlieren und keinen Bürgerentscheid riskieren, der die Politik wieder für ein halbes Jahr lahm legt.

Gerade dann, wenn im Bonner Theater ein Theaterprojekt über das WCCB und „Bonnopoly„ ansteht und sich mit dem „Umbau unserer Städte beschäftigt„ und fragt:

„Was muss sich in Bonn ändern, was darf nicht sein, was oder wer muss weg?„

 

]]>
https://bundesstadt.com/diskussion/astronomische-sanierungskosten-bei-der-oper-bonn-dichtmachen-kuerzen-sanieren-oder-neu-bauen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=astronomische-sanierungskosten-bei-der-oper-bonn-dichtmachen-kuerzen-sanieren-oder-neu-bauen/feed/ 3
Pulse of Europe Kundgebung am Pfingstsonntag setzt mit Buchstaben Zeichen für ein vereintes Europa – B wie Bonn, Beethoven, Britanien und Beatles https://bundesstadt.com/veranstaltungen/pulse-of-europe-kundgebung-am-pfingstsonntag-setzt-mit-buchstaben-zeichen-fuer-ein-vereintes-europa-b-wie-bonn-beethoven-britanien-und-beatles/?pk_campaign=feed&pk_kwd=pulse-of-europe-kundgebung-am-pfingstsonntag-setzt-mit-buchstaben-zeichen-fuer-ein-vereintes-europa-b-wie-bonn-beethoven-britanien-und-beatles https://bundesstadt.com/veranstaltungen/pulse-of-europe-kundgebung-am-pfingstsonntag-setzt-mit-buchstaben-zeichen-fuer-ein-vereintes-europa-b-wie-bonn-beethoven-britanien-und-beatles/?pk_campaign=feed&pk_kwd=pulse-of-europe-kundgebung-am-pfingstsonntag-setzt-mit-buchstaben-zeichen-fuer-ein-vereintes-europa-b-wie-bonn-beethoven-britanien-und-beatles#respond Sat, 03 Jun 2017 14:31:46 +0000 https://bundesstadt.com/?p=14275 ]]> Der Herzschlag für Europa soll in Bonn wieder spür-, sicht- und hörbar werden. Die nächste Pulse of Europe Kundgebung findet am Pfingstsonntag von 14 bis 15 Uhr auf dem Marktplatz statt.

Pulse of Europe ist eine unabhängige Bürgerbewegung, die als Reaktion auf das Brexit Votum und die Trump Wahl Ende 2016 in Frankfurt gegründet wurde. Über Grenzen, Altersgruppen und soziale Schichten hinweg ist die pro-europäische Bürgerbewegung mittlerweile in 130 Städten und 19 Ländern aktiv.

Für die musikalische Untermalung sorgt in Bonn diesmal die multikulturelle BonnAfrica Band, deren Mitglieder in Burkina Faso, Guinea-Bissau, Sri Lanka und Bonn geboren wurden. Die Band verkörpert nicht nur das bunte, weltoffene Bonn, sondern auch das „vereint in Vielfalt„ Europa-Motto. Ihre mitreißende Trommelmusik schlägt im Takt für ein friedliches und vereintes Afrika und Europa.

Gemeinsam mit allen Teilnehmern werden bei der einstündigen Kundgebung zudem die Europa-Hymne (Ode an die Freude) und das italienische Lied „Insieme“ (Gemeinsam gesungen.

Ein zentrales Thema sind aktuelle Europa relevante Nachrichten, die bei jedem Pulse of Europe auf der Bühne mitgeteilt werden. Ein anderer wichtiger Bestandteil ist das offene Mikrofon, wo jeder interessierte Bürger drei Minuten lang seine Meinung zu Europa sagen und über seine persönliche Motivation reden kann.

Als besonderes Highlight soll diesmal mit der Menschenmenge der Buchstabe „B“ gebildet werden. Alle deutschen Städte, in denen zeitgleich Pulse of Europe Kundgebungen stattfinden, beteiligen sich mit einem Buchstaben. Daraus soll dann eine Zeile aus dem Beatles Song „Hello, Good Bye„ gebildet werden: „We don’t know why you say goodbye, we say hello!“ Jede Stadt wird also einen Buchstaben darstellen, und Bonn ist mit einem bunten, menschlichen B dabei.

Am 8. Juni finden die britischen Parlamentswahlen statt. Von der Wahl hängt nicht nur der britische Premier ab, sondern auch die Ausgestaltung des Brexit.

Mit der Aktion möchte Pulse of Europe eine freundschaftliche Botschaft an unsere Nachbarn über den Ärmelkanal senden„, erläutert Birgit Wichmann vom Bonner Organisationsteam. „Wir möchten ein Zeichen setzen, dass sich viele Menschen in Deutchland und quer durch Europa aktiv für den Erhalt eines demokratischen und rechtsstaatlichen, vereinten Europas einsetzen.„

Photo: Pulse of Europe Bonn

Es gäbe viele Menschen, die die aktuellen, weltpolitischen Entwicklungen mit Sorge betrachten, aber nicht resignieren, sondern sie beeinflussen möchten.

Präsident Trumps Aufkündigung des Pariser Klimaabkommens hat diese Woche europaweit für heftige Kritik gesorgt.

In einer gemeinsamen Erklärung erteilten die Regierungen Deutschlands, Frankreichs und Italiens seiner  Forderung nach einer Neuverhandlung des Abkommens umgehend eine Absage. Bestürzt hat auch Brüssel auf den angekündigten Rückzug der USA reagiert.

„Heute ist ein trauriger Tag für die Weltgemeinschaft,„ kommentierte der für Klimafragen zuständige EU-Kommissar Miguel Arias Canete. Er kündigte an, gemeinsam mit allen verbleibenden Partnern den Vertrag umzusetzen, und twitterte:  „Die heutige Ankündigung hat uns eher noch einmal angspornt als geschwächt.„

In Berlin projizierten Greenpeace-Aktivisten aus Protest am Freitag in früher Morgenstunde eine Botschaft für Trump auf die Fassade der US-Botschaft am Pariser Platz.

„Trump offenbart mit dieser rücksichtslosen Entscheidung eine gravierende Führungsschwäche der USA,„ sagte Greenpeace Energieexperte Andree Böhling in einer Presseerklärung.

Protest gegen US-Austritt aus dem Pariser Abkommen in Berlin (Foto: Mike Schmidt/Greenpeace)

Kanzlerin Merkel müsse nun als Gastgeberin des G-20 Gipfels die anderen Staaten für konsequenten Klimaschutz gewinnen und den Kohleausstieg in Deutschland voran bringen. 

Am 24. September 2017 wird auch in Deutschland gewählt.

Pulse of Europe will einen Beitrag dazu leisten, dass es EU-feindlichen rechten Populisten nicht gelingt, Wähler um sich zu scharen. Die Bürgerbewegung möchte Wahlberechtigte dazu mobilisieren, ihre Stimme pro-europäischen Parteien zu geben.

Mit Blick auf die Bundestagswahlen hat sie Ende Mai einen offenen Brief an führende Poliker aller Parteien gerichtet. Darin geht es u.a. um die Frage, welches aus Sicht der Politik die drei größten Herausforderungen für Europa und die EU sind, und mit welchen konkreten Maßnahmen oder Vorschlägen diesen begegnet werden soll.

Die bis zum 22. Juni erwarteten Antworten sollen die Grundlage für einen aktiven Meinungsaustausch zwischen Bürger/innen und Politiker/innen werden.

]]>
https://bundesstadt.com/veranstaltungen/pulse-of-europe-kundgebung-am-pfingstsonntag-setzt-mit-buchstaben-zeichen-fuer-ein-vereintes-europa-b-wie-bonn-beethoven-britanien-und-beatles/?pk_campaign=feed&pk_kwd=pulse-of-europe-kundgebung-am-pfingstsonntag-setzt-mit-buchstaben-zeichen-fuer-ein-vereintes-europa-b-wie-bonn-beethoven-britanien-und-beatles/feed/ 0
Musik in der Rheinaue: Der Kunst!Garten startet am 1. Juni https://bundesstadt.com/veranstaltungen/musik-in-der-rheinaue-der-kunstgarten-startet-am-1-juni/?pk_campaign=feed&pk_kwd=musik-in-der-rheinaue-der-kunstgarten-startet-am-1-juni https://bundesstadt.com/veranstaltungen/musik-in-der-rheinaue-der-kunstgarten-startet-am-1-juni/?pk_campaign=feed&pk_kwd=musik-in-der-rheinaue-der-kunstgarten-startet-am-1-juni#respond Tue, 23 May 2017 07:20:29 +0000 https://bundesstadt.com/?p=14265 ]]> Bald ist es wieder soweit: Die Rheinaue bereitet sich langsam aber sicher auf die Konzertreihen im Rahmen des Kunst!Rasens vor. Doch den dazugehörigen Kunst!Garten sollte man auf keinen Fall unterschätzen.

Bis nämlich das erste große Konzert über die Bühne geht (Passenger, 22. Juni), müssen wir einen Blick auf den „kleinen Bruder„ werfen. Der sehr idyllisch gelegene Kunst!Garten befindet sich im Aufbau und lädt bereits ab dem 1. Juni zum Verweilen und Musikhören ein.

Denn was man nicht vergessen sollte: Der Kunst!Garten bietet nicht nur den obligatorischen Biergarten samt kulinarischer Verpflegung, sondern auf seiner kleinen Bühne auch viele Musik-Acts und Events.

Los gehts also schon am 1. Juni mit „Max is alright„, einer siebenköpfigen Band aus dem Westerwald. Am 2. Juni dann das „Jaana Redflower Duo„ (Rock, Pop, Blues und Soul) gefolgt von „New Day Dawn„ (3. Juni, Hard Rock) und „The Promise„ (4. Juni, Singer-Songwriter-Band).
Freuen darf man sich jetzt auch schon auf die Loss mer Singe – Bönnsches Mitsingen-Abende, bei dem „Rockmarieche„ („New Rockabilly op kölsch„) am 8. Juni den Anfang macht.

Bis zum September werden dann – vergleicht man mit 2016 – noch an die 30 bis 40 weitere Acts folgen.

Hier die ersten Termine für den Kunst!Garten 2017, Beginn jeweils um 18 Uhr.

1. Juni – Kunst!Garten Eröffnung – Max is alright.
2. Juni – Jaana Redflower Duo – Rock, Pop, Blues & Soul
3. Juni – New Day Dawn – Hard Rock
4. Juni – The Promise – Singer/Songwriter
7. Juni – Nex – Chillout/Downbeat
8. Juni – Loss mer Singe – Rockemarieche

https://www.facebook.com/kunstgartenbonngronau/

]]>
https://bundesstadt.com/veranstaltungen/musik-in-der-rheinaue-der-kunstgarten-startet-am-1-juni/?pk_campaign=feed&pk_kwd=musik-in-der-rheinaue-der-kunstgarten-startet-am-1-juni/feed/ 0
Die Maitagung 2017 in Bonn https://bundesstadt.com/veranstaltungen/die-maitagung-2017-in-bonn/?pk_campaign=feed&pk_kwd=die-maitagung-2017-in-bonn https://bundesstadt.com/veranstaltungen/die-maitagung-2017-in-bonn/?pk_campaign=feed&pk_kwd=die-maitagung-2017-in-bonn#comments Thu, 18 May 2017 18:03:45 +0000 https://bundesstadt.com/?p=14255 ]]> Vom 15.-16.5. fand dieses Jahr die Maitagung in Bonn statt – und zwar im wunderschönen Museum Alexander König. Die Maitagung ist DER Treffpunkt für Menschen aus und rund um das Museum, die etwas mit dem Internet zu tun haben. MAI ist die Abkürzung für Museum and Internet. Passenderweise findet sie auch jedes Jahr im Mai statt.

"<yoastmark

Es war die 17. Maitagung. Sie wird von Thilo Martini und Ruth Türnich von der Museumsberatungsstelle des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) jedes Jahr wieder frisch und engagiert organisiert. Es ist inzwischen eine internationale Tagung und sie überrascht jedes Jahr mit hervorragenden Themen, Beiträgen und einer großen Menge an interessierten Personen. Sie dauert 2 Tage von denen 1,5 Tage vollgepackt sind mit Vorträgen. Der letzte halbe Tag ist dann für Workshops vorgesehen. Vor und nach der Tagung gibt es meist Angebote zu Führungen durch die jeweilige Location und Warm ups und Cool downs für das nie versiegende Netzwerken der Teilnehmer in den Restaurants und Kneipen der Stadt.

Das Programm und weitere allgemeine Informationen zu der Tagung sind auf der Website zu finden. Im Nachgang zur Tagung werden außerdem noch weiterführende Links und die Powerpointpräsentationen online gestellt. Eine tolle Möglichkeit, um dann noch mal nachzulesen, Kontakte zu recherchieren etc.

Schnell sein bei der Anmeldung

Wenn ihr im nächsten Jahr Interesse habt, an der Tagung teilzunehmen, dann solltet ihr dem Account @maitagung und dem Newsletter Mai-ling folgen und dann sobald die Anmeldeinfos raus sind, schnell sein. Innerhalb einer Woche waren diesmal die 120 Plätze weg. Die Tickets sind wahnsinnig beliebt und es gab eine sehr sehr lange Warteliste. Die Ticketzahl variiert von Jahr zu Jahr ein bisschen, da jedes Jahr wieder eine neue Location gewählt wird und die Voraussetzung jedes Mals anders sind. (Letztes Jahr war die Maitagung z. B. im Maritimen Museum in Hamburg zu Gast.)

Die Maitagung im Netz

Wer übrigens noch mehr zur Maitagung nachlesen möchte, kann sich die Storify zu den beiden Tagen (Tag 1 und Tag 2) ansehen. Es wurde fleißig unter dem Hashtag #maitagung getwittert. Und Tanja Neumann hat die komplette Tagung in den Sozialen Medien, vor allem auf Twitter wieder großartig betreut und begleitet.

Meine drei Highlights

Ich hatte dieses Jahr Glück und war früh genug dran und die stolze Besitzerin einer der begehrten Plätze. Ich hatte sogar besonderes Glück, da ich sowohl in die Führung durch die Sonderausstellung „Spinnen und Skorpione“ im Museum König, wie auch in einen der Workshops gerutscht bin. Das hat in den anderen Jahren nie geklappt.

Aktuell ist die Sonderausstellung "Spinnen und Skorpione" im Museum König zu sehen. Es sind auch lebende Exemplare zu begutachten... hier eine Vogelspinne. Foto: St. Müller.
Aktuell ist die Sonderausstellung „Spinnen und Skorpione„ im Museum König zu sehen. Es sind auch lebende Exemplare zu begutachten… hier eine Vogelspinne. Foto: St. Müller.

Es ist meine dritte Maitagung gewesen und ich bin nach wie vor total begeistert und voll mit Inspirationen und dem Drang am liebsten alles einmal sofort auszuprobieren. Ich berichte hier von meinen persönlichen drei Highlights. Alles werde ich nicht besprechen können, es war einfach so unglaublich viel.

Dialog per Whatsapp-Guide

Mein erstes Highlight war der Vortrag zu dem Whatsapp-Guide aus dem Deutsche Historischen Museum in Berlin. Barbara Wolf und ihr Team stellten ein für mich völlig neues Format vor. Das Deutsche Historische Museum hat ein Dialogsystem entwickelt, das parallel zum klassischen Audioguide der Ausstellung über Whatsapp angeboten wurde. Es war simpel, schien gut funktioniert zu haben und ließ einen Dialog zwischen Besucher und Museum entstehen. Die Besucher können sich mit dem WLAN des Museums verbinden (erster Pluspunkt), wählen den Whatsapp-Guide aus und starten den Dialog mit dem DHM einfach mit dem Wörtchen „Start“. Danach können die Exponatnummern eingegeben werden und der Besucher erhält zusätzliche Informationen in Text, Bild und Ton. Bis zu einem gewissen Grad können auch Fragen der Besucher beantwortet und es kann Feedback gegeben werden. Ein tolles Projekt und es war spannend von ihren Erfahrungen bei der Entwicklung und dann auch bei der Umsetzung zu hören.

Website-Relaunch

Das zweite Highlight war der Vortrag von Etta Grotrian vom Jüdischen Museum Berlin „Barrierefrei, responsive, agil… Ideal und Wirklichkeit musealer Online-Projekte am Beispiel von jmberlin.de“. Das war ein toller, klar strukturierter, gut zu verfolgender Vortrag mit einem Wahnsinnsprojekt. Das Jüdische Museum Berlin hat sich einer ziemlich großen Aufgabe gestellt. Sie haben im September 2016 den Relaunch ihrer neuen Website veröffentlich. Der weite Weg dorthin und wie sie an das Projekt dran gegangen sind, beschrieb Etta Grotrian. Nicht nur die Technik, sondern auch die redaktionellen Abläufe im Haus wurden grundlegend verändert. Es wurde alles einmal hinterfragt, jeder einzelne Text auf der Homepage angeschaut, optimiert, verändert. Jede einzelne Kategorie und Menüebene, aber auch die Zielausrichtung der Website und die eigenen Arbeitsweisen wurden hinterfragt. Sie wollten eine barrierefreie und geräteunabhängig flüssig bedienbare Website erstellen, die übersichtlich und mit qualitätvollen und verständlich präsentierten Inhalten entwickelt ist. Und das alles in einem motivierten, agilen und flexibel operierenden Team. Grotrian berichtete, mit welchen Methoden sie dieses umfangreiche Projekt umgesetzt haben, darunter fielen Begriffe wie etwa Scrum. Sie mussten sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen und das sympathische und auch authentische an dem Vortrag war, dass sie damit endete, sie sind noch nicht fertig. Und es wird auch noch eine Weile dauern. Es lief nicht alles einwandfrei, aber sie haben viel über sich selbst und ihre Arbeitsweisen gelernt und konnten vieles verbessern und verändern. In einem Wort: beeindruckend.

Der Festsaal im Museum König war voll besetzt. Die Maitagung war ausverkauft. Foto: St. Müller.
Der Festsaal im Museum König war voll besetzt. Die Maitagung war ausverkauft. Foto: St. Müller.

Videos mit dem Smartphone

Das dritte Highlight der Maitagung war für mich der Workshop von Thomas Wagensonner und Ilona Aziz von museumsfernsehen. Es ging um die Videoproduktion mit dem Smartphone. In einem Kurzworkshop haben wir gelernt ein Interview zu produzieren und zu schneiden; alles auf dem Smartphone. Als Zusatzgadgets haben wir nur noch so einen L-förmigen Halter zur Stabilisierung des Smartphones erhalten und ein Mikrofon. Und es hat einen Riesenspaß gemacht. Wir wurden in Android- und Iphone-Gruppen aufgeteilt und konnten so zu dritt losziehen und Filmmaterial einsammeln. Es ist leider zu sagen, dass die Iphone-Gruppen tatsächlich weniger technische Probleme hatten und die App auch flüssiger lief. (Ich bin Android-Besitzer, wie vielleicht aus dem Text herauszuhören ist.) Aber es war lehrreich, hat Spaß gemacht und die 3 Stunden Workshop waren viel zu schnell vorbei.

Ich bin sehr gespannt was es im nächsten Jahr von der Maitagung zu berichten und auf ihr zu entdecken gibt. Denn innerhalb eines Jahres kann sich vieles in dem Bereich verändern und bisher war immer etwas Neues, etwas Spannendes, etwas Außergewöhnliches dabei.

]]>
https://bundesstadt.com/veranstaltungen/die-maitagung-2017-in-bonn/?pk_campaign=feed&pk_kwd=die-maitagung-2017-in-bonn/feed/ 1
Biografia Del Corpo II – Zwei Ensembles und drei Geflüchtete ertanzen zusammen ihre Körperbiografien https://bundesstadt.com/veranstaltungen/biografia-del-corpo-ii-zwei-ensembles-und-drei-gefluechtete-ertanzen-zusammen-ihre-koerperbiografien/?pk_campaign=feed&pk_kwd=biografia-del-corpo-ii-zwei-ensembles-und-drei-gefluechtete-ertanzen-zusammen-ihre-koerperbiografien https://bundesstadt.com/veranstaltungen/biografia-del-corpo-ii-zwei-ensembles-und-drei-gefluechtete-ertanzen-zusammen-ihre-koerperbiografien/?pk_campaign=feed&pk_kwd=biografia-del-corpo-ii-zwei-ensembles-und-drei-gefluechtete-ertanzen-zusammen-ihre-koerperbiografien#respond Tue, 09 May 2017 08:24:31 +0000 https://bundesstadt.com/?p=14247 ]]> “In the middle of a difficult world, we have to find our place as an artist.”  –  Marika Besobrasova (1918 – 2010)

Das Stadttheater Osnabrück gastiert heute in Bonn im Theater im Ballsaal mit einem außergewöhnlichen Tanzstück. In „Biografia del corpo II“ erkunden die aus unterschiedlichen Kulturen stammenden Mitglieder der Osnabrücker Dance Company und Bonner CocoonDance Company ihre verborgenen Bewegungsschätze im Körperarchiv.

Beteiligt an der Gemeinschaftsproduktion sind auch drei Flüchtlinge aus Syrien, dem Sudan und Iran. Zwei von ihnen haben ihre Erfahrungen aus dem Probenprozess zudem fotografisch und zeichnerisch dokumentiert.

Die Uraufführung von Biografia del Corpo II am 8. April am emma-theater Osnabrück leitete die letzte Phase der zweijährigen Kooperation zwischen der Dance Company Theater Osnabrück und des freien Ensembles CocoonDance ein. 

In der Spielzeit zuvor hatten die beiden künstlerischen Leiter, Rafaële Giovanola und Mauro de Candia, das Thema „Biografie des Körpers“ in einem wechselseitigen Tanzabend aufgegriffen, indem sie einen prägenden Lebensabschnitt ihrer eigenen Tänzer- und Choreografen-Laufbahnen jeweils persönlich verarbeiteten.

Ihr Ziel war, sich des eigenen künstlerischen Ursprungs bewusst zu werden, die eigene Entwicklung rückblickend in der Tanzgeschichte zu verorten und die außerordentliche Art der Wissensvermittlung und Lehre von Marika Besobrasova zu reflektieren. Beide haben bei der berühmten, 1918 im russischen Jalta geborenen Ballettlehrerin an der Académie de Danse Classique Princesse Grace in Monte Carlo studiert, doch in verschiedenen Zeiträumen.

Mauro de Candia, künstlerischer Leiter der Dance Company Osnabrück (Foto: Ennevi/Theater Osnabrück)

Sie stellten sich die Fragen, inwieweit Spuren des Vergangenen in der Gegenwart präsent und im Körper eingeschrieben sind. Wer oder was dieses „Erbe“ weiter trägt, welche Rolle der Körper als Träger dieses Wissens dabei spielt, wie es zugänglich gemacht und wie es vermittelt werden kann.

Im zweiten Teil von Biografia del Corpo geht es um dieselben Fragen, diesmal jedoch gemeinsam formuliert von beiden Choreografen und gerichtet an weitere Akteure.

In dem Stück wurden somit die Biografien der Mitglieder von beiden Ensembles verarbeitet sowie drei in Osnabrück lebender Menschen mit Fluchthintergrund, die in der Produktion mittanzen.

“Jeder auf der Bühne versammelten individuellen Tänzerkörper verweist als lebendiges Archiv sowohl auf die allgemeine Körper-, Tanz und Kulturgeschichte, wie auch auf eine individuelle biographische Körpergeschichte,” erklärt Rainald Endrass, Dramaturg der CocoonDance Company.

Endrass und die Choreografen sind begeistert, wie selbstverständlich aus den Tänzern beider Ensembles und den Geflüchteten eine auf die gemeinsame Arbeit fokussierte Gruppe entstand.

Omar Meslem, einer der drei Geflüchteten, ist ein gelernter Konditor aus Aleppo. Er hat bereits in dem ersten Teil von „Biografia del corpo“ mitgetanzt. Seine Liebe für den zeitgenössischen Tanz als Ausdrucksform hatte er zuvor schon während seines langen Fluchtweges in einer griechischen Tanztruppe entdeckt. Aus seiner Heimat hat er traditionelle kurdische Tänze mitgebracht. In Faisal Ghassan, dessen Familie aus dem Sudan stammt, entdeckten die beiden Choreografen ebenfalls ein tänzerisches Naturtalent, obwohl sein künstlerisches Interesse eher der Fotografie gilt.

BIOGRAFIA DEL CORPO II (Foto Jörg Landsberg)

Den beiden Choreografen ging es bei ihrer künstlerischen Recherche und choreografischen Kollaboration um die Begegnung mit sich selbst und den anderen.

“In diesem Projekt kommen CocoonDance, die Osnabrücker Dance Company und Geflüchtete zusammen und durchlaufen gemeinsam einen Prozess. Schon das sind Geschichten, die wir versuchen mitzuteilen. Wir sehen und erleben die Unterschiedlichkeit der Tänzer/ innen und wie sie zusammen agieren. Was wir von ihnen sehen, hat mit den Tools (Werkzeugen) oder Tasks (Aufgaben) zu tun, die wir ihnen von Anfang an gegeben haben,” sagt Mauro de Candia vom Theater Osnabrück.

Rafaele Giovanola, künsterische Leiterin von CocoonDance (Foto: Jörg Letz)

Rafaële Giovanola von CocoonDance beschreibt ihre Herangehensweise so: “Ich habe gefragt: Was meint ihr, was euch repräsentiert? Denn was in einem steckt und wie man wirkt, ist oft nicht dasselbe wie das, was man von sich empfindet oder über sich denkt. Das haben wir versucht herauszufinden und als die Essenz für deren Bewegung herauszukristallisieren. Das ist sehr persönlich.”

Dabei seien auch Sachen zum Vorschein gekommen, die sie nicht erwartet hatte.

“Man merkte, dass es für die Geflüchteten einfacher ist darzustellen, wie sie sind und viel mit wenig zu erzählen. Beeindruckend. Wir Tänzer sind durch unsere Ausbildung so geformt. Aber auch das ist unsere Biografie und damit muss man arbeiten,” erläutert Giovanola.

BIOGRAFIE DEL CORPO II

Dienstag, 9. Mai 2017, 20 Uhr, Theater im Ballsaal (Frongasse 9, Bonn-Endenich)

Mit Hussein Al-Dabash, Fa-Hsuan Chen, Keith Chin, Cristina Commisso, Martina De Dominicis, Neven Del Canto, Faisal Ghassan, Lennart Huysentruyt, Ayaka Kamei, Péter Dániel Matkaicsek, Omar Muslem, Katherine Nakui, Marine Sanchez Egasse, Jayson Syrette, Rosa Wijsman Choreografie Rafaële Giovanola, Mauro de Candia // Choreografische Assistenz Leonardo Centi, Alvaro Esteban, Werner Nigg, Susanne Schneider //  Musik Jörg Ritzenhoff //  Bühne/ Kostüme Rafaële Giovanola, Mauro de Candia, Margrit Flagner // Licht Rafaële Giovanola, Mauro de Candia // Dramaturgie Rainald Endrass, Patricia Stöckemann

In Kooperation mit dem Theater Osnabrück. Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes.

Dieser Beitrag erschien erstmals am 6.5.2017 auf Bonnections.

Offenlegung: Die Autorin ist die Mutter eines Mitglieds der Junior Company Bonn, das Jugendensemble von CocoonDance.

]]>
https://bundesstadt.com/veranstaltungen/biografia-del-corpo-ii-zwei-ensembles-und-drei-gefluechtete-ertanzen-zusammen-ihre-koerperbiografien/?pk_campaign=feed&pk_kwd=biografia-del-corpo-ii-zwei-ensembles-und-drei-gefluechtete-ertanzen-zusammen-ihre-koerperbiografien/feed/ 0
NRW wird im Mai zum Dancefloor // Das tanz nrw 17 Festival macht auch in Bonn halt https://bundesstadt.com/veranstaltungen/nrw-wird-im-mai-zur-tanzplattform-das-tanz-nrw-17-festival-macht-auch-in-bonn-halt/?pk_campaign=feed&pk_kwd=nrw-wird-im-mai-zur-tanzplattform-das-tanz-nrw-17-festival-macht-auch-in-bonn-halt https://bundesstadt.com/veranstaltungen/nrw-wird-im-mai-zur-tanzplattform-das-tanz-nrw-17-festival-macht-auch-in-bonn-halt/?pk_campaign=feed&pk_kwd=nrw-wird-im-mai-zur-tanzplattform-das-tanz-nrw-17-festival-macht-auch-in-bonn-halt#respond Mon, 01 May 2017 20:37:33 +0000 https://bundesstadt.com/?p=14213 ]]> Diese Woche geht in acht Städten das biennale Tanzfestival tanz nrw an den Start. Bonn ist dabei und die CocoonDance Company mit dem Stück MOMENTUM vertreten. 

Vom 3. bis 14. Mai 2017 geben in Nordrhein-Westfalen arbeitende Chorografinnen, Choreografen und Tanzkompanien in Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln, Krefeld, Münster, Viersen und Wuppertal Einblicke in ihre Arbeiten – und machen so die Vielfalt der zeitgenössischen Tanzlandschaft sichtbar. Neben der „klassischen“ Bühnenarbeit wird das Programm ergänzt durch Sonderformate, die einen tieferen Einblick in die künstlerische Praxis bieten und den direkten Dialog mit den Zuschauern suchen.

In Bonn macht das tanz nrw Festival ab dem 11. Mai im Theater im Ballsaal halt. 

Foto aus der "Party" Tanzroduktion von Alfredo Zinola,

In dem Stück LEVIAH (11.5.) teilt Reut Shemesh die Erinnerungen an ihre Zeit des Militärdienstes in Israel. „Leviak“ zeichnet ein Bild aus Verletzlichkeit, Macht und Ohnmacht, verlorenen Träumen und sexueller Verirrungen. Für die Produktion erhielt die in Köln lebende Choreografin 2016 den Kölner Tanzpreis der SK Stiftung Kultur.

SCHICHTEN (12.5) kreist um einen Körper, der sich durch den Raum bewegt und zugleich selbst Raum ist.  In der Performance von Ursula Nill wird der Körper zum Instrument, der eine Landschaft offen legt und deren Geografie auslotet. Bei ONE MUST STILL KNOW HOW HOW TO DISAPPEAR  (13.5.) stehen dagegen zwei Frauen (Lenah Flaig, Josefine Patzelt) und eine anonyme nebulöse Stimme, die die Handlungen der Tänzerinnen beeinflusst, im Fokus.

Am Sonntagnachmittag (14.5.) laden die Choreografen Alfredo Zinola und Maxwell McCarthy zur PARTY in den Ballsaal ein.  Das junge Publikum und die drei Performer tanzen zusammen – begleitet von DJ Sarah Adorable. Der Titel ist Programm: Kein Herumsitzen oder Zuschauen, sondern coole Moves und purer Fun.

 

Ausgehend von Feiern, Kinderspielen und anderen bekannten Ritualen kreiert das Team um Alfredo Zinola ein sowohl kluges wie sinnliches Ereignis: Eine Welt, in der wir tanzen, bis wir umfallen und dann zusammen eine neue Welt betreten.

Tanz bis zur völligen Erschöpfung ist auch das Credo von MOMENTUM.  Die Tänzer der Bonner CocoonDance Company testen in dem Stück die Verbindungen und Schwellenbereiche von Bewegung und Bewegtheit aus. Ihre zunehmend ekstatischer werdende Bewegungen, Sound und Lichtdesign verleiten das Publikum, die so entstehende Energie und den Rhythmus in ihren eigenen Körper übergehen zu lassen. Innerhalb des Festivals wird MOMENTUM in Düsseldorf, Krefeld und Wuppertal zu sehen sein und am 17./18. Mai wieder in Bonn im Theater im Ballsaal.

 

In einem Workshop in der Bonner Brotfabrik (7.5.) werden CocoonDance Ensemblemitglieder zudem einen Einblick in die Entwicklung des Bewegungsmaterials für diese Produktion geben.  Sie entstand im Rahmen einer Recherche zum Trendsport Parkour und ist ungewöhnlich intensiv und physisch elementar. (Siehe Review zur Premiere im vergangenen Jahr.)

Insgesamt wurden 24 Produktionen für das tanz nrw 17 Festival ausgewählt. Nach der erfolgreichen Premiere in 2015 ist dieses Jahr auch wieder das Projekt Sprungbrett – Tanzrecherche NRW dabei. Junge Künstler können dabei ihre Ideenfindung und Recherche von Mentoren begleiten lassen.

 Das tanz nrw 17 Programm in Bonn:

Sonntag, 07. Mai EXTRA: WORKSHOP COCOONDANCE COMPANY: MOMENTUM 15 – 18 Uhr | Brotfabrik Bühne Bonn

Donnerstag, 11. Mai REUT SHEMESH: LEVIAH 20 Uhr | theaterimballsaal EXTRA: PUBLIKUMSGESPRÄCH 21.20 Uhr

Freitag, 12. Mai SPRUNGBRETT < > TANZRECHERCHE NRW 19 Uhr | theaterimballsaal URSULA NILL: SCHICHTEN 20.30 Uhr | theaterimballsaal

Samstag, 13. Mai JOSEFINE PATZELT / LENAH FLAIG: ONE MUST STILL KNOW HOW TO DISAPPEAR 20 Uhr | theaterimballsaal EXTRA: PUBLIKUMSGESPRÄCH 21 Uhr

Sonntag, 14. Mai ALFREDO ZINOLA / MAXWELL McCARTHY: PARTY 15 Uhr | theaterimballsaal

Offenlegung: Die Autorin ist Mutter eines Mitglieds der Junior Company Bonn, das Nachwuchsensemble von CocoonDance

]]>
https://bundesstadt.com/veranstaltungen/nrw-wird-im-mai-zur-tanzplattform-das-tanz-nrw-17-festival-macht-auch-in-bonn-halt/?pk_campaign=feed&pk_kwd=nrw-wird-im-mai-zur-tanzplattform-das-tanz-nrw-17-festival-macht-auch-in-bonn-halt/feed/ 0
#NRWBONN – Podiumsdiskussion mit Landtagskandidaten (Wahlkreis Bonn I) im BonnLAB https://bundesstadt.com/veranstaltungen/nrwbonn-podiumsdiskussion-mit-landtagskandidaten-wahlkreis-bonn-i-im-bonnlab/?pk_campaign=feed&pk_kwd=nrwbonn-podiumsdiskussion-mit-landtagskandidaten-wahlkreis-bonn-i-im-bonnlab https://bundesstadt.com/veranstaltungen/nrwbonn-podiumsdiskussion-mit-landtagskandidaten-wahlkreis-bonn-i-im-bonnlab/?pk_campaign=feed&pk_kwd=nrwbonn-podiumsdiskussion-mit-landtagskandidaten-wahlkreis-bonn-i-im-bonnlab#respond Wed, 19 Apr 2017 09:28:45 +0000 https://bundesstadt.com/?p=14204 ]]> Am 14. Mai findet die nächste Wahl der Abgeordneten zum nordrhein-westfälischen Landtag statt. Für die politischen Parteien gilt die Wahl in dem bevölkerungsreichsten Land der Republik als eine “Generalprobe” für die Bundestagswahl im September.

Doch auch lokal ist diese Landtagswahl sehr spannend, weil die Kandidaten aller Parteien des Wahlkreises 29 (Bonn I)  Neu-Kandidaten sind. Der langjährige SPD-Landtagsabgeordnete Bernhard „Felix„ von Grünberg , der das Direktmandat seit 2000 innehatte, wird diesmal nicht wieder antreten. Das heißt, wir erleben derzeit im Bonner Norden einen politischen Generationswechsel. Zur Direktwahl für die Erststimme in dem Wahlkreis stellen sich:

Zusammen mit dem BonnLAB laden wir Nachbarn, Wahlberechtigte und Interessierte ganz herzlich am Dienstag, den 25. April zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion mit den Bonner Landtagskandidatinnen und -kandidaten ein.

Dieser Abend soll dazu dienen, diese persönlich und live kennen zu lernen und uns ein Bild über ihre Standpunkte zur nachhaltigen Stadtentwicklung, sozialen Innovation und digitalen Transformation zu machen.

Die moderierte Podiumsdiskussion ist von 19:30 bis 21:30 Uhr. (Empfang ab 19:00, Ausklang bis 22:00 Uhr)

  • Kurze Vorstellungsrunde
  • Diskussion mit zeitlich limitierter Antwortzeit  – 60 Minuten
  • Fragen aus dem Publikum (analog & digital) – 30 Minuten
  • “Meet Your Candidates” Tische zur Vertiefung der Diskussion & des Kennenlernens – 30 Minuten

Das BonnLAB und verschiedene darin vernetzte Initiativen beschäftigen sich mit der lokalen Umsetzung der in der Agenda 2030 verankerten nachhaltigen Entwicklungsziele. Daher möchten wir die Diskussionsrunde auf konkrete politische Maßnahmen zur Verwirklichung der SDGs in NRW fokussieren sowie die digitale Wirtschaft, Bildung und Inklusion, berufliche Integration von Geflüchteten und MigrantInnen und die Schließung des Gender Gaps.

Mehr Info zur Wahlberechtigung und den Wahlkreisen in Bonn findet sich HIERWir bitten um Reservierung, da aus Platzgründen die Teilnehmerzahl leider begrenzt ist. Um einem möglichst breiten Kreis eine Teilnahme/Teilhabe zu ermöglichen, werden wir die Diskussion live streamen und vorab aus dem Netz Fragen annehmen mit der Slido App und dem Hashtag (bzw. event code) #NRWBonn.  

Der Wahl-O-Mat ist ein in Bonn geborenes online-tool der Bundeszentrale für politische Bildung, wo man sich über die Positionen der Parteien informieren und schauen kann, welcher man am nächsten steht. Der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in NRW geht am 24. April an den Start.

(Bild: bpb)

Beim Digital-O-Mat kann man jetzt schon herausfinden, was die Positionen der Parteien in NRW zu wichtigen digitalen Themen sind.

Die Veranstaltung ist powered by BonnLAB (Zingsheimstr. 2, 53225 Bonn) & Bonnections
unterstützt von Lionesses of Bonn,
PROJECTSbonn, Social Media Chat Bonn, BonnFiji & Code for Bonn
Dieser Beitrag erschien erstmals am 11.04.2017 auf Bonnections.
]]>
https://bundesstadt.com/veranstaltungen/nrwbonn-podiumsdiskussion-mit-landtagskandidaten-wahlkreis-bonn-i-im-bonnlab/?pk_campaign=feed&pk_kwd=nrwbonn-podiumsdiskussion-mit-landtagskandidaten-wahlkreis-bonn-i-im-bonnlab/feed/ 0
Bonn in sechs Büchern – Ein Stadtspaziergang https://bundesstadt.com/orte/bonn-in-sechs-buechern-ein-stadtspaziergang/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonn-in-sechs-buechern-ein-stadtspaziergang https://bundesstadt.com/orte/bonn-in-sechs-buechern-ein-stadtspaziergang/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonn-in-sechs-buechern-ein-stadtspaziergang#comments Tue, 18 Apr 2017 17:47:48 +0000 https://bundesstadt.com/?p=14184 ]]> Bilder und Geschichten in sechs aktuellen Veröffentlichungen

Als Bundeshauptstadt hatte Bonn lange Zeit auch in Sachen Kultur eine Vorrangstellung gegenüber anderen deutschen Städten. Viele der damaligen kulturellen Angebote konnten für die heutige Bundesstadt bewahrt werden. So locken auch zahlreiche Neuveröffentlichungen immer wieder in die beschauliche Stadt am Rhein. Sechs aktuelle Bücher möchte ich euch hier vorstellen:

Endlich Bonn! ist mit zahlreichen farbigen Illustrationen poppig aufgemacht und spricht sein Lesepublikum kumpelhaft direkt mit „du“ an. Der Stadtführer richtet sich vor allem an jüngere Leser, wie etwa Abiturienten, die für ihr Studium nach Bonn kommen. In Endlich Bonn! wird man im lässigen Plauderton enthusiastisch an die Hand genommen und erfährt allerlei Detailwissen über einzelne Stadtteile. Sogar über berüchtigte Problemstadtteile weiß der Stadtführer positives zu berichten. So lobt er im sozialen Brennpunkt Tannenbusch eine Binnendüne, die inmitten großer Mietshäuser unter Naturschutz steht. Info-Boxen zu den einzelnen Stadtteilen fassen die Miethöhe, Einwohnerdichte und den Grünflächenanteil jeweils bildhaft verkürzt etwas grobschlächtig zusammen. Insgesamt erschwert die übertrieben verspielte Illustrierung etwas den Lesefluss. Die jeweils über zehn Bildelemente auf einer Doppelseite wirken beinahe schülerzeitungsmäßig. Auf Seite 67 lädt die Bebilderung gar dazu ein, Seiten zu zerschneiden und zu basteln. Trotz dieser ausufernden Bemühungen erfährt man in Schwerpunkten zu lokalen Restaurants, Diskotheken, Freibädern, kulturellen Angeboten, Angeboten für die Winterzeit und lokalen Mythen doch immer wieder etwas Wissenswertes oder Neues.

Der vergleichsweise dünne und leichtgewichtige City-Trip-Reiseführer Bonn von Markus Bingel enthält einen City-Faltplan. Im Buchdeckel befindet sich außerdem eine praktische Übersicht über das lokale Liniennetz für Bus und Bahn. Für Touristen bietet das Inhaltsverzeichnis eine Liste von über 50 Sehenswürdigkeiten, die durch beigefügte Sternewertungen als unterschiedlich sehenswert gewichtet werden. Nicht verpassen sollte man so etwa die Villa Hammerschmidt und das Palais Schaumburg im ehemaligen Regierungsviertel. Leider sind beide Gebäude nur selten an festgelegten Tagen der offenen Tür für die Öffentlichkeit zugänglich. Neben zahlreichen Farbfotos bietet der Band auch Info-Kästen etwa zu Legenden um die Burgruine Drachenfels, dem beliebten Ausflugsziel nahe bei Bonn im Siebengebirge. Der Band informiert in kurzen Abschnitten oder Kapiteln über die Stadthistorie, den Bönnschen Dialekt, kulinarische Spezialitäten, lokale Restaurants, Kaufhäuser, Museen und Theater. Für Schwule und Lesben gibt es leider nur einen dürftigen Hinweis auf ein Lokal und eine Internetadresse. Aber tatsächlich bietet Bonn seit einigen Jahren für die LGBTQ-Community nur noch sehr wenig. Immerhin bleiben auch die zahlreichen neu gebauten Moscheen und Koranschulen unerwähnt, die das Stadtbild zunehmend verändern. Ein Register und eine Liste der Karteneinträge runden den kurzweiligen Band ab.

Kennen Sie Bonn und sein Umland? – Das fragt Hans-Dieter Weber, langjähriger Lokalchef und Mitglied der Verlagsleitung der Bonner Tageszeitung General-Anzeiger, auf dem Cover seines neuen Werks über Bonn. Das Fotoquizbuch richtet sich insbesondere auch an Einheimische, die Bonn gut zu kennen meinen. Diese werden in Webers kurzweiligen Band des Öfteren eines Besseren belehrt. Das handliche Werk beleuchtet Details der Bonner City in einem Spiel mit 120 Fragen und ebenso vielen Antworten. Farbfotos zeigen bekannte lokale Motive, Hingucker und architektonische Schmuckstücke, wie etwa Skulpturen im botanischen Garten am Poppelsdorfer Schloss, die Burg Wissem in Troisdorf oder die Burg Lede in Beuel-Vilich. Der Leser – dazu angehalten, Fragen zu den Fotomotiven zu beantworten – muss stets eigene visuelle Erinnerungen auf möglicherweise bekannte Bildmotive überprüfen. Erst auf der nächsten Seite wird der Hintergrund der Bildmotive aufgelöst. Auf diese Weise lernt man in der Tat viele neue Facetten der Bundesstadt und ihrer Umgebung kennen.

Die Germanistin und Historikerin Julia Anspach beschäftigt sich in Bonn. Porträt einer Stadt mit einundvierzig mehr oder weniger bekannten Bonnern, die sie größtenteils auch selbst trifft. Sie porträtiert den ehemaligen CDU-Politiker Dr. Norbert Blüm, der einst an der Universität Bonn den Besuch philosophischer Studiengänge frönte und hierüber ebenso gerne wie über die parlamentarische Arbeit berichtet. Julia Anspach trifft auch Marianne Pitzen, die in Bonn 1981 das erste Frauenmuseum der Welt schuf und es bis heute leitet. Mit der Museumsdirektorin spricht sie über die Utopie einer Stadt der Frauen, die im Mittelalter die Französin Christine de Pizan in Worte fasste, während das Frauenmuseum sie als international anerkannte Institution weiterdenkt. Natürlich sind auch zahlreiche andere Porträts von weniger bekannten Bonner Persönlichkeiten lesenswert, so etwa vom „Alle mal malen“-Stadtzeichner Jan Loh oder vom jungen, portugiesischen Friseur Hugo Soares. Die Porträts sind unterschiedlich lang, so erhalten der lokale Kriminalautor Wolfgang Kaes ebenso wie Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan ganze sechs Seiten, während viele andere Porträts sich neben einem ganzseitigen Farbfoto auf eine Seite beschränken. Für interessierte Schmökerer, die einzelne Einrichtungen und Gesichter der Stadt besser kennenlernen wollen, eignet sich der kurzweilige Band jedoch allemal.

Handlich und reich bebildert ist Bäume in und um Bonn von Christian Grische und Hans Otzen. Das Werk enttäuscht jedoch auf den zweiten Blick etwas, liegt doch der Schwerpunkt des Bandes nicht auf der Betrachtung einzelner eindrucksvoller Bäumen an besonderen Plätzen Bonns. Nein, es wird vielmehr auf wissenschaftlichem Niveau zunächst allgemein das Ökosystem Baum und Wald und eine Historie der Baumbestände vorgestellt, um sich dann ausführlich heimischen und eingebürgerten Laub- und Nadelbäumen zu widmen. Doch erst einmal eingelesen, gibt es immer wieder Querverweise und Fotos von bekannten Bäumen in Bonn und im Umland, wie etwa von mächtigen Platanen am Alten Zoll, Rosskastanien in der Poppelsdorfer Allee oder weit über hundert Jahre alten Stieleichen und Platanen auf dem Alten Friedhof. Der Leser erfährt, wo es in Bonn Lindenalleen zu entdecken gibt und lernt über hundert heimische, teils auch exotische Baumarten kennen. Die Fichte, Baum des Jahres 2017 in Deutschland, wird in einem eigenen Kapitel in fünf unterschiedliche Arten unterteilt und die Autoren verorten unter Denkmalschutz stehende Baumbestände am Godesberger Bach nahe der Wattendorfer Mühle und im Kottenforst. Auch dem gemeinen Wacholder, Baum des Jahres 2017 in Österreich, widmet sich ein eigenes Kapitel und der Band weiß zu berichten, dass auf dem Gelände der Burg Endenich ein denkmalgeschützter Wacholderbaum weit über 70 Jahre alt ist. Eine Übersicht über Bonner Parks rundet den insbesondere für Baumliebhaber informativen und lesenswerten Band ab.

Rolf Sachsses opulenter, großformatiger Bildband Bonn. Von der Rheinreise zu den Ostverträgen. Fotografien 1850-1970 vereint rund 400 Fotografien des historischen Bonn. Ganzseitige Schwarzweiß-Fotografien zeigen Stadtbilder aus der Kaiserzeit, aus Kriegszeiten, von Wiederaufbau, von Überflutungen durch den Rhein oder von ehemaligen lokalen Fabriken, Stadthallen und Anlagen. Es vermitteln sich so lebendige Eindrücke von einer Stadt, die sich in ihrem Stadtbild, ihrer Infrastruktur und ihrer Bevölkerungsdichte sehr entwickelt hat. Auf vielen Fotos sieht man weite Naturlandschaften, die heute dicht besiedelt sind, so etwa bei Fotografien von der Ruine der Godesburg aus den 1850er Jahren. Einige Wahrzeichen der Stadt, wie etwa die Rheinbrücke nach Beuel, haben sich verändert. Immer wieder ist jedoch auch eindrucksvoll, dass sich einige Gebäude, Denkmäler und Monumente bis heute kaum gewandelt haben, wie etwa das Bonner Münster oder das Poppelsdorfer Schloss, die einst auch teilweise im Krieg zerstört wurden.

Besprochene Werke:

Sascha Becker, Diana-Isabel Scheffren, Sarah Schönfeld, Kirsten Schwarzer, Eva Stannigel | Endlich Bonn!
Taschenbuch, 260 Seiten
EUR: 15,90
rap verlag, 2016
ISBN: 9783942733328
Weitere Infos

Markus Bingel | City Trip Bonn
Taschenbuch, 144 Seiten
EUR 11,95
Reise Know-How Verlag Peter Rump GmbH, 2016
ISBN 9783831728329
Weitere Infos

Hans-Dieter Weber | Kennen Sie Bonn und sein Umland? (Foto- und Quizbuch)
Taschenbuch, 160 Seiten
EUR 9,99
Lempertz Edition und Verlagsbuchhandlung, 2017
ISBN: 9783945152621
Weitere Infos

Julia Anspach | Bonn. Porträt einer Stadt
Taschenbuch, 192 Seiten
EUR 14,95
Gmeiner-Verlag GmbH, 2016
ISBN: 9783839219881
Weitere Infos

Christian Griesche, Hans Otzen | Bäume in und um Bonn
Taschenbuch, 264 Seiten
EUR 14,95
Lempertz Edition und Verlagsbuchhandlung, 2010
ISBN: 9783941557536
Weitere Infos

Rolf Sachsse | Bonn. Von der Rheinreise zu den Ostverträgen. Fotografien 1850 – 1970
Gebunden, 288 Seiten
EUR 39,90
Greven Verlag, 2016
ISBN: 9783774306431
Weitere Infos

Dieser Beitrag erschien erstmals am 18.04.2017 auf Kultura Extra.

]]>
https://bundesstadt.com/orte/bonn-in-sechs-buechern-ein-stadtspaziergang/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonn-in-sechs-buechern-ein-stadtspaziergang/feed/ 1
Bonner Blogger: Ansgar Skoda https://bundesstadt.com/bonn/bonner-blogger-ansgar-skoda/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonner-blogger-ansgar-skoda https://bundesstadt.com/bonn/bonner-blogger-ansgar-skoda/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonner-blogger-ansgar-skoda#respond Tue, 11 Apr 2017 08:30:13 +0000 https://bundesstadt.com/?p=14124 ]]> Weiter geht‚s mit unserer Portrait-Reihe über Bonner Blogger. Auch diesmal hat sich ein Mitautor von bundesstadt.com mit den Antworten auf unseren Fragebogen gemeldet. Wer bei Bonner Digitalevents dabei ist, kennt ihn sicher auch schon. Wir hoffen, dass ihm weitere Bonner Blogger mit der Beantwortung unserer Fragen nachfolgen werden!

Name/Alter/seit wann in Bonn (bitte mit Stadtteil)?

Ich bin 1983 geboren und derzeit 33 Jahre alt. Ich lebe seit meiner Schulzeit immer wieder in Bonn, aktuell in Dransdorf nahe bei Alfter. Vorher habe ich u.a. in Endenich, in der Innenstadt, in Tannenbusch und in Buschdorf gewohnt.

Blog-Name und -Adresse (URL):

Ich habe verschiedene Blogs. Am meisten blogge ich auf Blickpunkte:
http://ansgar-skoda.tumblr.com/

Thema Deines Blogs (geschäftlich oder privat?):

Meine Blogs nutze ich überwiegend privat. Ich schreibe über Lokales und Kulturelles. Ich teile meine jüngsten Theater-, Buch- oder Konzertbesprechungen und veröffentliche Fotos von meinen letzten Wanderungen oder von Ausstellungsbesuchen.

Hat Dein Blogthema etwas mit Deiner Ausbildung zu tun?

Da ich ein sehr breit gefächertes Magisterstudium der Germanistik und Anglistik absolvierte, kann man wohl sagen, dass mein Blog auch etwas mit meiner Ausbildung zu tun hat.

Gibt es außer Dir weitere feste Autoren in diesem Blog und/oder erlaubst Du Gastartikel?

Bisher habe ich nur selten Beiträge von anderen Autoren in meinem Blog weitergeteilt.

Womit bloggst Du (WordPress, Blogger, Medium, etc.)?

Ich blogge bei Blickpunkte mit tumblr, bei Medien im Test mit Blogspot und bei Skoda Webservice mit Typo 3. Außerdem gibt es noch einige Online-Magazine, für die ich regelmäßig schreibe und deren CMS-Systeme (u.a. wfDynamic) ich beim Einstellen nutze.

Ist Dein Layout responsiv/ für mobil optimiert?

Das Layout meiner eigenen Blogs ist responsiv und für mobil optimiert.

Wieviele Aufrufe/Besucher hast Du im Monat und wie hoch ist dabei der Anteil der mobilen Besucher?

Das ist sehr unterschiedlich und kommt auch darauf an, wie oft und worüber ich schreibe. Genau überprüfen lässt sich das meines Wissens bei tumblr nicht. Oft geliked und weitergeteilt werden etwa Konzertfotos von bekannten Bands wie Garbage oder beeindruckende Naturbilder, wie etwa von Kranichschwärmen.

Gibt es Social-Media-Präsenzen, die zu diesem Blog gehören (URLs) und wie hast Du Dein Blog mit ihnen vernetzt?

Ich teile neue Beiträge auf meinem Twitter-Kanal und manchmal auch auf Facebook, Google+ und Pinterest.

Verdienst Du mit Deinem Blog (direkt oder indirekt) Geld?

Nein.

Ist das Dein einziges Blog oder betreibst Du/schreibst Du für weitere?

Ich blogge auch auf Medien im Test http://medien-im-test.blogspot.de/ und schreibe viel auf Skoda Webservice http://skoda-webservice.de/ und auf Ansgar Skoda http://www.ansgar-skoda.de/ Außerdem schreibe ich für verschiedene andere Blogs und Magazine (u.a. Kultura Extra, hier für Bundesstadt und für Treffpunkt Europa). Teilweise schreibe ich auch geschäftlich für Unternehmen und erhalte dann oft Zeichenhonorare.

Seit wann gibt es Dein Blog und wie bist Du auf die Idee dazu gekommen?

Mein Blog startete ich im Herbst 2012 im Rahmen einer Social Media-Ausbildung an der HU Berlin.

Welches ist Dein bisher beliebtester Artikel (Titel und URL)?

„Ein Bild kann überall landen“: http://ansgar-skoda.tumblr.com/post/101365126457/ein-bild-kann-%C3%BCberall-landen-meint-katharina

Welche Medienformate nutzt Du für Dein Blog (Text, Grafiken, Fotos, Videos, Podcast…)?

Ich teile überwiegend Fotos und Text, manchmal auch selbstdesignte Grafiken.

Erstellst Du diese Medien alle selbst oder woher kommen sie? Welche Technik/Hilfmittel benutzt Du dafür?

Ich erstelle in der Regel alle Inhalte selbst.

Hast Du Kontakt zu anderen Bonner Bloggern und wenn ja, wie (online und offline)?
Wenn ja: Würdest Du Dir mehr/andere Treffen wünschen?
Wenn nein: Bist Du grundsätzlich an (regelmäßigen) Treffen interessiert?

Ja, ich habe Kontakt zu vielen anderen Bloggern insbesondere durch die gemeinsame Arbeit an Magazinen wie unserem Portal Bundesstadt. Auch gehe ich oft zu Onliner Stammtischen, Ironblogger-Treffen, dem SMCBN oder zu Barcamps.

Was gefällt Dir an der Bonner Bloggerszene? Und was würdest Du Dir noch dafür wünschen?

Ich finde die Bonner Bloggerszene sehr vielfältig und lebendig. Ich glaube, dass ich immer noch nicht alle Blogs und Treffen besucht habe. Auch kenne ich mittlerweile einige der Blogs insbesondere als ehemaliger Linktipps-Autor etwas. In Stuttgart, wo ich fast zwei Jahre als Social Media Manager und Online-Redakteur arbeitete, gab es noch mehr abendliche, vom BVCM mitorganisierte Bloggertreffen, die einen eher privaten Charakter hatten. Dafür gibt es hier aber viele andere Digitalevents.

Vielen Dank für Deine Antworten, Ansgar! :-)
Foto © Ansgar Skoda

Alle Ant­wor­ten auf un­se­ren Fra­ge­bo­gen bzw. selbstgeschriebene Artikel in dieser Reihe kön­nen un­ter dem Schlag­wort bon­ner­blog­ger hier auf der Web­site nach­ge­le­sen wer­den. Wir ha­ben noch lange nicht alle Bonner Blogger portraitiert. Wenn Du also einer von denen bist, die hier noch fehlen, dann wür­den wir uns freuen, von Dir zu hö­ren! Hier steht, wie Du mit­ma­chen kannst: https://bundesstadt.com/bonn/bonner-blogger-stellt-euch-vor/.

]]>
https://bundesstadt.com/bonn/bonner-blogger-ansgar-skoda/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonner-blogger-ansgar-skoda/feed/ 0
Improvisation, Bewegung und eine Prise Humor – Nachbericht zum Literaturcamp Bonn https://bundesstadt.com/veranstaltungen/improvisation-bewegung-und-eine-prise-humor-nachbericht-zum-literaturcamp-bonn/?pk_campaign=feed&pk_kwd=improvisation-bewegung-und-eine-prise-humor-nachbericht-zum-literaturcamp-bonn https://bundesstadt.com/veranstaltungen/improvisation-bewegung-und-eine-prise-humor-nachbericht-zum-literaturcamp-bonn/?pk_campaign=feed&pk_kwd=improvisation-bewegung-und-eine-prise-humor-nachbericht-zum-literaturcamp-bonn#comments Sun, 09 Apr 2017 10:02:27 +0000 https://bundesstadt.com/?p=14136 ]]> Uschi Fuchs, Christine Krauß und Ute Lange luden am 8. April zum ersten Literaturcamp in NRW. Ein Literaturcamp ist eine öffentliche Tagung, wo Erfahrungen im Zusammenhang mit Literatur ausgetauscht werden. In der Bonner Volkshochschule gab es an diesem Samstag zahlreiche informative Vorträge und lebhaften Austausch. Etwa 120 Teilnehmer kamen aus ganz NRW und von weiter her. Als begeisterter Vielleser, der bereits in zwei Lesekreisen über neue Bücher diskutiert, war ich natürlich dabei. Bereits bei der Vorstellung machte ich mir Gedanken, warum ich so gerne und so viel lese. Denn hier galt es die Sätze „Literatur interessiert mich, weil…“, „Ich lese gerade…“ und „Mich beschäftigt gerade…“ zu vervollständigen. Die zweitgenannte Frage war am leichtesten zu beantworten, weil ich Thomas Melles Die Welt im Rücken (2016) sogar vorzeigen konnte. Auf die Sessionplanung folgte die Qual der Wahl, gab es doch in sieben Räumen parallel interessante Angebote.

Luncht mit eurem Romanhelden

Auf zur Sessionplanung

Als erste Session besuchte ich einen Vortrag von Michael Schäfer zum ausgefeilten Charakterdesign von Figuren in einem gelungenen Roman; hier nachzulesen. Stellt euch vor, ihr würdet mit eurem Romanhelden zu Mittag essen – wie würde dieser wirken oder sich verhalten? Eine emotionale Verfassung der Charaktere sollte glaubhaft sein. Kennt ihr euch gut, so kennt ihr auch eure Romanfigur, hieß es etwa. Eindimensionale Figuren langweilen. Nur zu wahr, bedenke ich meine letzten Krimilektüreerlebnisse von etwa dem Bestsellerautor Jean Luc-Bannalec.

Gag-Schreiben nach Regeln

Gagschreiben mit Renate Coch

Später versuchte ich mich in einer Session von der Kabarettistin und Diplom-Psychologin Renate Coch am Gag-Schreiben. Von draußen drang Blasmusik in unseren Raum, in dem schwere Gedanken in der Luft waberten. Denn das später Vorgetragene sollte ja pointenreich sein, auf falsche Fährten locken, eine unlogische Assoziationskette bilden und überraschend abknicken. Viele vorgestellten Ideen hingen in einem Zusammenhang mit der manchmal gar allzu abenteuerlichen Anreise zum Barcamp. Hier ein eigener Gag-Versuch. Es darf verhalten geschmunzelt werden. :-) Übrigens kann Renates Onlinekurs zum Gagschreiben kostenfrei abonniert werden.

Digitale Trauerbewältigung

Die Sessions im Überblick

Auf das Lustigsein kommt direkt die Traurigkeit, dachte ich mir dann zusammen mit Renate. Ich besuchte mit ihr eine Session bei Robert Klohe zur digitalen Nachlassverwaltung. Wir diskutierten über Trauerbewältigung durch das Interagieren im sogenannten Second Life, was ich bis dato noch nicht kannte. Andere virtuelle Avatare können einen in der Trauer unterstützen, denn auch dahinter stehen andere Menschen, so Robert. Weitere Themen waren die Möglichkeit ein digitales Testament für das eigene Facebook-Profil oder sogar für alle eigenen Online-Accounts zu verfassen. Hier sollte man am besten zwei Personen bestimmen, die über digitales Know-How verfügen: Einen Verwandten und einen Freund. Wir kamen schließlich darüber überein, dass es in anderen Ländern eine andere Trauerkultur gibt, als in Deutschland. In Deutschland sei es eher unüblich, mehr als zwei Wochen der Arbeit wegen der eigenen Trauer fernzubleiben. Danach würde einem oft eine Therapie nahegelegt. Deshalb würde viele Menschen heutzutage das Internet aufsuchen, um hier in Foren oder im Second Life ein Ventil für die eigene Trauer zu finden. Man darf gespannt sein: Robert möchte zum Thema ein Buch veröffentlichen. Renate empfiehlt schließlich die Ausstellung „Der inszenierte Abschied: Tod und Jenseits“ im Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum, um sich mit anderen Ansätzen und Möglichkeiten der Trauerkultur auseinanderzusetzen.

Satire – Schreibe, um deine Stadt zu verändern

Eine Session, auf die ich mich den ganzen Tag schon gefreut habe, war dann jene von Bundesstadt-Kollege Sebastian Eckert. Die sinkende Medienvielfalt und Stagnation in vielen Bereichen der ach so schlafenden Stadt Bonn verleitete ihn dazu, die Satireblogs Rheinauenschreiber und Rheinische Tagespost zu gründen. Hier melden sich sogenannte besorgte Bürger zu Wort, um die neuesten Pressemeldungen der Bundesstadt zu kommentieren. Autoren wie Kornelius Wrobel wirken mit eigenem Facebookprofil und Bundesstadt-Seite nur allzu menschlich. Er berichtet etwa, warum Chuck Norris einen Bad Godesberg-Urlaub absagt, weil dieser „zu gefährlich“ sei. Obwohl die Blogs mit vielen Fans und bemerkenswerten Besucherzahlen beinahe etabliert in Bonn sind, gibt es immer wieder viele Menschen, die auf das professionell aufgemachte Zeitungsformat hereinfallen. Sie kommentieren die Satiremeldungen dann ernsthaft, so auch zum wiederholten Male ich.

Spontanität und Phantasie beim Impro-Workshop…

Impro-Theater mit Axel Bungert

Zuletzt war ich in einer Session, bei der Axel Bungert vom freien Improvisationstheater Taubenhaucher alle Teilnehmenden zu spontanen Übungen einlud. Jeder durfte seinen Nachbarn mit lebendiger Ehrfurcht vorstellen. Es gab allerlei schräge Vögel, Bankräuber, und Experimentiergenies zu bestaunen. Britta Kretschmar zufolge bin ich mit meinem Skoda ein gefürchteter Rennfahrer. Ich selbst erkannte in Stephanie Braun eine schillernde Mezzosopranistin, die ich seit zweihundert Jahren an der Oper bewundere. Später gab es – nach Michael Schäfers Figurenaufstellungen für gelungene Romane am Morgen – reale Aufstellungen. Lebendige und folgenschwere Dramen wurden gedeutet und erkannt. Und mir entfuhren beispielsweise Sätze wie „Ich möchte euch fressen…„ an reale Damen im Raum, was mir selbst eine höchst verständliche Furcht einflößte.

Improvisationskunst in der VHS

Beschlossen wurde der vielschichtige Tag durch eine exklusive und emotionsreiche Impro-Theater-Vorstellung von Axel und Gabi (Taubenhaucher). Weitere Partner und Sponsoren, die das erste Literaturcamp erst möglich machten, sind die Bonner Volkshochschule, Bonn.digital, be, 17 Ziele, die Trio Service GmbH, der Kid Verlag, Text Lektorat Köln, der Rheinwerk Verlag, training Bonn und Thalia. In diesem Sinne, ein herzliches Dankeschön auch an die Sessionanbieter für den unvergesslichen Tag.

Mehr Infos. Alle Fotos: as

]]>
https://bundesstadt.com/veranstaltungen/improvisation-bewegung-und-eine-prise-humor-nachbericht-zum-literaturcamp-bonn/?pk_campaign=feed&pk_kwd=improvisation-bewegung-und-eine-prise-humor-nachbericht-zum-literaturcamp-bonn/feed/ 3
Teurer wohnen: Preise für Eigentum in Bonn schießen nach oben https://bundesstadt.com/orte/teurer-wohnen-preise-fuer-eigentum-in-bonn-schiessen-nach-oben/?pk_campaign=feed&pk_kwd=teurer-wohnen-preise-fuer-eigentum-in-bonn-schiessen-nach-oben https://bundesstadt.com/orte/teurer-wohnen-preise-fuer-eigentum-in-bonn-schiessen-nach-oben/?pk_campaign=feed&pk_kwd=teurer-wohnen-preise-fuer-eigentum-in-bonn-schiessen-nach-oben#respond Tue, 04 Apr 2017 14:45:08 +0000 https://bundesstadt.com/?p=14126 ]]> Bonn – Wer in Bonn Eigentum kaufen will, muss tiefer in die Tasche greifen. Das belegt der gerade veröffentlichte Eigentumsbericht der Stadt Bonn für das Jahr 2016.

So ist die Preisentwicklung für Eigentumswohnungen weiterhin steigend. Die Durchschnittspreise der Neubau-Wohnungen (bis drei Jahre alt) sind im vergangenen Jahr um rund sechs Prozent gestiegen. Die der 5 bis 30 Jahre alten und 30 bis 50 Jahre alten Wohnungen um rund zwölf Prozent. Wer eine Wohnung kaufte, die 50 bis 70 Jahre alt ist, zahlte rund sechs Prozent mehr als 2015.

Spitzenreiter ist dabei das Ippendorfer Schnöselviertel: Der höchste Kaufpreis für Wohnungseigentum wurde dort im Jahre 2016 mit mehr als 6.000 Euro pro Quadratmeter erzielt.

Auch Grundstücke wurden teurer

Vier Prozent mehr muss man im Durchschnitt für baureife Grundstücke für Ein- und Zweifamilienhäuser stieg löhnen. Wer Mehrfamilienhäuser bauen will, zahlte zwölf Prozent mehr.

In guten Wohnlagen (nicht neu Tannenbusch) liegt der durchschnittliche Bodenrichtwert für eine Ein- und Zweifamilienhausbebauung bei 475 Euro pro Quadratmeter. In mittleren bei 410 Euro und in einfachen Wohnlagen bei 335 Euro (Neu-Tannenbusch).

Der durchschnittliche Richtwert für Mehrfamilienhausgrundstücke beträgt in guten Wohnlagen 520 Euro pro Quadratmeter. In mittleren 390 Euro und in einfachen Lagen 340 Euro.

Preis bei Gewerbeflächen bleibt konstant

Bonn hat nicht allzu viele Flächen für Gewerbegrundstücke zu vergeben. Daher blieb die Preisentwicklung dort stabil. Durchschnittlich zahlt man 110 Euro pro Quadratmeter.

So entstand der Bericht

Der Grundstücksmarktbericht stützt sich auf die real getätigten Käufe. 2016 waren dies 2957 notariell beurkundete Kauffälle. Damit lag die Zahl der Käufe um rund 50 beziehungsweise rund zwei Prozent höher als im Jahr 2015 (2901 Kauffälle).

In Euro bedeutet dies bei unbebauten Grundstücken: Der Umsatz hat sich von rund 50 Millionen Euro auf rund 107 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Ansonsten hat sich der Geldumsatz bei den bebauten Grundstücken verringert. Genauso wie bei den Grundstücken mit Wohnungs- und Teileigentum.

Wie teuer ist mein Wohnort

Ihr habt Geld locker, oder wollt wissen, wie viel das Grundstück eures Vermieters wert ist? Die Stadt Bonn hat die Zahlen im eigenen Stadtplan aufbereitet. Die Meldung der Stadt Bonn im Wortlaut.

]]>
https://bundesstadt.com/orte/teurer-wohnen-preise-fuer-eigentum-in-bonn-schiessen-nach-oben/?pk_campaign=feed&pk_kwd=teurer-wohnen-preise-fuer-eigentum-in-bonn-schiessen-nach-oben/feed/ 0
Sinkende Kosten: Warum Restmüll bringen in Bonn wirklich mehr kostet https://bundesstadt.com/diskussion/sinkende-kosten-warum-restmuell-bringen-in-bonn-wirklich-mehr-kostet/?pk_campaign=feed&pk_kwd=sinkende-kosten-warum-restmuell-bringen-in-bonn-wirklich-mehr-kostet https://bundesstadt.com/diskussion/sinkende-kosten-warum-restmuell-bringen-in-bonn-wirklich-mehr-kostet/?pk_campaign=feed&pk_kwd=sinkende-kosten-warum-restmuell-bringen-in-bonn-wirklich-mehr-kostet#respond Fri, 31 Mar 2017 12:19:52 +0000 https://bundesstadt.com/?p=13988 ]]> Bonn – Um 200 Prozent stiegen im Januar die Preise für alljene, die ihren Restmüll direkt zu den Wertstoffhöfen in Bonn und Godesberg bringen möchten. In Zahlen: von 5,- auf 15,- Euro. Dabei sinken seit Jahren die Bonner Abfallverwertungsgebühren. Zudem hat bonnorange, der Bonner Müllverwerter in kommunaler Hand, seit seinem Bestehen einen Überschuss erwirtschaftet (2015: 1.907.591,42 Euro, auch für das Jahr 2016 sind die Aussichten rosig).

Wenn die Gewinne steigen, eröffnet sich die Frage: Gibt es also einen wirtschaftlichen Grund für die Erhöhung dieser Abgabegebühren? Die Hintergründe.

Saubermann-Bonn: Fakten zur Bonner Müllmenge

Die Bonner produzieren eigentlich immer weniger Restmüll: Warfen sie 2013 noch 57.669 Tonnen in ihre grauen Restabfallbehälter, waren es 2016 nur noch 55.997 Tonnen, die von den Müllwerkern eingesammelt wurden. Gleichzeitig stieg aber die Restabfallmenge, die durch Privatpersonen zu den Sammelstellen gekarrt wurde, von 4.848 auf 7.193 Tonnen.

Die Einsparnis von 1672 „regulären„ Tonnen wurde demnach durch die  2345 Extra-Tonnen aufgefressen. Privatpersonen brachten mehr Müll zur Sammelstelle und warfen weniger in ihre Tonne.

Preislich gibt es laut bonnorange keinen Unterschied bei den Verbrennungskosten, egal ob privat angeliefert oder von Müllwerkern geholt. Sie sanken um rund 23 Prozent, von 2013 193,42 Euro auf 148,75 Euro.

Wenn die Müllmenge also leicht stieg, die Kosten für die Verbrennung aber deutlich sanken, warum müssen Privatbringer nun massiv mehr löhnen?

„Gebührengerechtigkeit„ als Schlagwort

Bonnorange begründet diesen Schritt unter dem Stichwort „Gebührengerechtigkeit.„

Die Entsorgungskosten für den Restmüll sind zwar gesunken, aber die ehemalige Gebühr von fünf Euro pro Kofferraumladung war seit Einführung des Euro im Jahr 2002 unverändert und inzwischen nicht mehr kostendeckend.

Das bedeutete, dass die Differenz zwischen gezahlter Gebühr und tatsächlichen Entsorgungskosten in die Müllgebühren eingeflossen ist und somit von allen Gebührenzahlern mitfinanziert wurde.

Seit dem 1. Januar 2017 bezahlen die Abfallbesitzer an den Sammelstellen nun verursachergerecht für den angelieferten Müll.

Wenn aber bereits seit 2002 die gesamte Müllmenge und die Kosten für die Verbrennung immerzu sanken, wie kann dann die Gebühr dann nicht mehr kostendeckend sein? Auf Nachfrage betont eine bonnorange-Sprecherin, privat gebrachter Müll sei noch nie kostendeckend gewesen, auch vor 2002 nicht.

Früher (Vor 1993, Anm. d. Redaktion) konnte man die Abfälle gebührenfrei abgeben. Als dann durch Wegfall der Deponierung die Kosten für die Abfallentsorgung sprunghaft anstiegen und die Nutzung der Sammelstellen dazu führte, dass Eigentümer Restmülltonnen komplett abbestellen wollten, hat man am 1. Januar 1993 eine Pauschalgebühr von 10,– DM eingeführt, die aber auch nicht kostendeckend war.

Gebührengerechtigkeit hat möglicherweise auch einen anderen Hintergrund: bonnorange vermutet, dass es Fremdbringer gibt. Also Nicht-Bonner und Unternehmer, die ihren Müll auf diese Weise entsorgen.

Es wird vermutet, dass auch ein großer Teil Nichtbonner und/oder Unternehmer die Wertstoffhöfe nutzen. Wir fragen zwar im Zweifelsfall nach einer entsprechenden Legitimation (Ausweis, Meldebescheinigung, etc.), aber eine lückenlose Kontrolle ist praktisch nicht möglich, zumal ja inzwischen bei einem Umzug das vorhandene Kfz-Kennzeichen mitgenommen werden kann.

Bonner Müllkosten müssten demnach deutlich sinken

Folgt man dieser Logik, dürfte die Bonner Müllgebühr übrigens im nächsten Jahr DEUTLICH sinken, und zwar um etwa 10 Prozent. Auf so diese Menge beläuft sich die privat angelieferte Müllmenge schließlich. Die sollen ja demnächst verursachergerecht bezahlt werden. Und nicht mehr vom Gebührenzahler mitfinanziert, was offenbar derart zu Buche schlug, dass eine Preiserhöhung nötig wurde.

FAZIT: Was es mit den Kostensteigerungen wirklich auf sich hat

Die Argumentation der Gebührensteigerung 2017 mit Verweis auf eine Nichtanpassung der Gebühr seit 2002 ist aus preislicher Sicht nicht zu folgen, vielmehr müsste auch die Kofferraumladung preislich sinken, statt teurer zu werden.

Mit dem Begriff „Gebührengerechtigkeit„ tritt bonnorange dem entgegentreten. Der Verursacher, beziehungsweise der Vorbeibringer, soll mehr zahlen. War früher die Verbringung des zusätzlichen Mülls eingepreist, so wurde sie jetzt argumentativ aus den Gesamtkosten herausgehoben.

Es handelt sich daher um ein abfallpolitisches Steuerungsinstrument, welches wenig mit den tatsächlichen Entsorgungskosten, sondern mit der Art der Anlieferung zu erklären ist. Wer abliefert statt abholen lässt, muss mehr zahlen.

Das ermöglicht möglicherweise mehr Kontrolle über den angelieferten Müll. Bislang brachten viele Bonner sicherlich oft nicht nur Restmüll, sondern meist auch Sperrmüll, Alt-Elektrogeräte, Farbreste und Grünabfälle zusammen mit. Wer fuhr schon gerne zweimal? Und möglicherweise versteckten sich unter Grünabfällen auch der ein- oder andere Restmüllsack.

Jetzt sinkt zumindest der Restmüll-Anteil, der laut bonnorange vorbeigebracht wird. Das ergeben erste Zahlen aus 2017. Dafür steigt die Zahl der Beistellsäcke im Januar 2017 um das Vierfache im Vergleich zum Vorjahresmonat. Sie werden ebenfalls extra („gebührengerechter„) berechnet.

Sprich: Die Umstellung ist eine Gebührenerhöhung für diejenigen, für die die Tonne nicht reicht oder die plötzlich zusätzlichen Müll haben. Sie wird über Beistellsack und private Verbringung gezahlt, und nicht mehr der Allgemeinheit aufgeladen wird.

Das bedeutet, im Umkehrschluss, dass die Müllpreise in der nächsten Periode noch deutlicher sinken müssen als die Überschüsse 2016 bislang andeuten. Man darf darauf gespannt sein.

Zusätzliche Infos für Qualitätsleser

Wie sahen die Gebühren im Jahr 2002 aus?

Seit Jahren sinkt die Restmüllmenge in Bonn, und auch die Kosten für eine Entsorgung des Mülls. Im Jahr 2002 belief sie sich auf insgesamt 77.994 Tonnen. Die Verbrennungskosten für eine Tonne lagen bei rund 181 Euro. Zwei Jahre zuvor lag man noch bei rund 200 Euro.

Die Abgabekosten wurden damals übrigens nur im Faktor 2:1 auf den Euro umgestellt, und somit nur minimal erhöht, seit 2000 und noch davor kosteten sie 10 DM, gemäß § 6 Abs. 2″ der Gebührenordnung unabhängig vom Gewicht. Eine Steigerung hat es demnach nicht wirklich gegeben.

Gebührengerechtigkeit und Kofferraumladung

Der Begriff „Kofferraumladung„ ist etwas diffus. Bonnorange definiert ihn nicht in Tonnen, sondern als Raumvolumen mit maximal 1 Kubikmeter. Für den Bonner Müllentsorger sind Mengen bis 200 kg definiert als privat, aber mehr als Kofferraumladung. So kann man die Internetseite herauslesen.

Laut Bonnorange ist eine Kofferraumladung definiert mit 107 Kilo. Damit sind die 15 Euro Gebühr tatsächlich kostendeckend.

Zum Vergleich: Andere Verbrennungsanlagen verlangen für Kofferraumladungen etwa  nichts (Ratingen, Werheim), Minden 5 Euro. Celle verlangt bei 210 Euro pro Tonne Entsorgungskosten bei einer Kofferraumladung unter 190 Kilo 12,60 Euro. Nideggen 10 Euro für einen Kombi-Kofferraum.

Entsorger haben hier einen gewissen Spielraum, solange §6, Absatz 2 der Kommunalen Gebührenordnung erfüllt ist: Kostendeckend zu arbeiten, Kostenunterdeckungen der letzten drei Jahre in den nächsten vier auszugleichen.

Keine Lust auf Gebührenfrust? Beistellsack für 3,50 Euro

Übrigens: Für alle, die nur zusätzlichen Hausmüll nach einer Feier abgeben möchten, gibt es den Beistellsack (70 Liter)  für 3,50 Euro. Dieser wird am Abfuhrtag neben die graue Tonne gestellt. Bonnorange erklärt: „Die Praxis hat bisher gezeigt, dass bereits viele Bürgerinnen und Bürger Gebrauch von dieser komfortablen, kostengünstigen Lösung machen.„ Verglichen mit den Zahlen vom Januar 2016 seien im Januar 2017 die verkauften Beistellsäcke fast um das Vierfache gestiegen, so eine Sprecherin.

 

]]>
https://bundesstadt.com/diskussion/sinkende-kosten-warum-restmuell-bringen-in-bonn-wirklich-mehr-kostet/?pk_campaign=feed&pk_kwd=sinkende-kosten-warum-restmuell-bringen-in-bonn-wirklich-mehr-kostet/feed/ 0
Bonner Solarschnecke unter den Finalisten bei Gen-Entschlüsselungs-Wettbewerb https://bundesstadt.com/veranstaltungen/bonner-solarschnecke-unter-den-finalisten-bei-gen-entschluesselungs-wettbewerb/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonner-solarschnecke-unter-den-finalisten-bei-gen-entschluesselungs-wettbewerb https://bundesstadt.com/veranstaltungen/bonner-solarschnecke-unter-den-finalisten-bei-gen-entschluesselungs-wettbewerb/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonner-solarschnecke-unter-den-finalisten-bei-gen-entschluesselungs-wettbewerb#respond Fri, 31 Mar 2017 09:34:02 +0000 https://bundesstadt.com/?p=14110 ]]> Bonner Forscher sind als einzige Deutsche unter den Finalisten in einem Wettbewerb zur Entschlüsselung des Erbgutes von einzigartigen Tieren, die so besondere Fähigkeiten haben, das wir als Menschen davon profitieren könnten, wenn wir sie besser verstehen. 

Mit einer ganz besonderen Schnecke sind die Forscher Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig-Leibnitz Institut für Biodiversität der Tiere angetreten. Diese Schnecke kann Energie aus der Sonne gewinnen.

Niemand kann von Luft und Liebe leben – Diese Schnecke lebt mit Wasser und Licht!

Stell Dir vor, Sie essen Salat, werden dann grün und könnten wie eine Pflanze weiterleben, nur mit Wasser und Licht. Nicht ganz, aber fast so funktionieren einige wenige Meeresnacktschnecken aus der Gruppe der Sackzüngler (Sacoglossa). Die Elysia timida ist eine davon – die Solar-Powered–Slug. Am Museum Koenig Bonn werden diese „sonnenbetriebenen“ Schnecken schon seit einigen Jahren erforscht.

Die Forscher am Forschungsmuseum Koenig haben herausgefunden, dass die Schnecken aus ihrer Nahrung, die aus Algen besteht, die Chloroplasten im Verdauungstrakt einlagern können. Chloroplasten betreiben in den Algen die Photosynthese. Sie wandeln die Sonnenenergie um, um daraus Nährstoffe zu generieren. Die Schnecken schaffen es, dass genau diese kleinen Organellen in den Schnecken aktiv bleiben. Im Verdauungstrakt findet man dann funktionelle Chloroplasten (Kleptoplasten).

Das Spannende ist, dass die Schnecken so auch ohne ihre eigentliche Nahrung, den Algen, über Wochen hinweg weiterleben können, sozusagen von Wasser und Sonne. Vor kurzem haben die Forscher nämlich auch herausgefunden, dass die Schnecken mit Hilfe dieser Kleptoplasten sogar Stärke aufbauen können. Das ist wirklich das erste Mal, dass so etwas in einem Tier beobachtet wurde.

Wie funktioniert diese Solarschnecke? Die Gene könnten es verraten!

Noch gibt es aber so viele Komponenten, die die Forscher noch nicht verstehen und wo die Entschlüsselung des Erbgutes weiterhelfen würde. Deswegen haben sie sich bei dem von der Firma Pacific Biosciences finanzierten, Wettbewerb beworben. Die Sieger des Wettbewerbs erhalten den entschlüsselten genetischen Code „ihres“ Tieres, anhand dessen sie dann weiter forschen können.

Als einziges deutsches Team konkurrieren sie mit dem tanzenden Dingo, der Tempelviper, der Rosa Taube und dem Bombadierkäfer.  Noch brauchen Sie viele Stimmen, um zu gewinnen. Bis zum 5. April könnt ihr für die Bonner Solar-Schnecke (solar powered slugs) abstimmen und zwar täglich wieder neu.

Unterstützt das Projekt: solar powered slugs, indem ihr auf die Seite http://www.pacb.com/smrtgrant-vote/ geht und dort votet. 

Foto: Elysia timida von Heike Wägele

]]>
https://bundesstadt.com/veranstaltungen/bonner-solarschnecke-unter-den-finalisten-bei-gen-entschluesselungs-wettbewerb/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonner-solarschnecke-unter-den-finalisten-bei-gen-entschluesselungs-wettbewerb/feed/ 0
Aus totem Holz einen Treffpunkt schaffen: Baumstumpf wurde Sessel mit Herz https://bundesstadt.com/orte/aus-totem-holz-einen-treffpunkt-schaffen-baumstumpf-wurde-sessel-mit-herz/?pk_campaign=feed&pk_kwd=aus-totem-holz-einen-treffpunkt-schaffen-baumstumpf-wurde-sessel-mit-herz https://bundesstadt.com/orte/aus-totem-holz-einen-treffpunkt-schaffen-baumstumpf-wurde-sessel-mit-herz/?pk_campaign=feed&pk_kwd=aus-totem-holz-einen-treffpunkt-schaffen-baumstumpf-wurde-sessel-mit-herz#respond Thu, 30 Mar 2017 09:16:50 +0000 https://bundesstadt.com/?p=14105 ]]> Bonn – Im Frühjahr 2016 fällte die Stadt einen prächtigen Baum am Beueler Rheinufer. Der Arbeiter des Amtes für Stadtgrün war schneller fertig als geplant.

Er nahm seine Kettensäge und verwandelte den Stumpf mit geübter Hand in einen Sessel. Der Kettensägenkünstler zauberte noch ein Herz in die Lehne. Sitzt man dort, blickt man auf die Bonner Seite mit der Villa Hammerschmidt.

Stadt teilt auf unsere Anfrage mit, dass der aus der Natur gesägte Sessel gut bei den flanierenden Bürgern ankommt. Es handle sich dabei um eine einmalige Aktion.

Tatsächlich ist dieser Stumpf fast einmalig im Bonner Stadtgebiet. Vielleicht sollten die Männer vom Amt für Stadtgrün ermuntert werden, öfters die Kettensäge an Baumresten walten zu lassen. Vielleicht würde es die Kritiker, die jede nötige Fällaktion bedauern, wieder etwas versöhnen.

Und es würde den Flair der Stadt heben.

]]>
https://bundesstadt.com/orte/aus-totem-holz-einen-treffpunkt-schaffen-baumstumpf-wurde-sessel-mit-herz/?pk_campaign=feed&pk_kwd=aus-totem-holz-einen-treffpunkt-schaffen-baumstumpf-wurde-sessel-mit-herz/feed/ 0
Bonner Blogger: Joas Kotzsch https://bundesstadt.com/bonn/bonner-blogger-joas-kotzsch/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonner-blogger-joas-kotzsch https://bundesstadt.com/bonn/bonner-blogger-joas-kotzsch/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonner-blogger-joas-kotzsch#respond Tue, 28 Mar 2017 08:00:07 +0000 https://bundesstadt.com/?p=14084 ]]> Endlich hat sich mal wieder ein #BonnerBlogger dazu aufgerafft, unseren Fragebogen auszufüllen und zur Veröffentlichung zu schicken! Denn unserer Reihe läuft unbegrenzt weiter, solange es noch Blogs in Bonn gibt, die wir nicht vorgestellt haben. Danke Dir also gleich doppelt, lieber Joas! Wir hoffen, es werden Dir viele nachfolgen!

Name / Alter / seit wann in Bonn (bitte mit Stadtteil)?

Joas Kotzsch, im Augenblick 51 Jahre, aber das ändert sich ja andauernd, daher nenn ich mal mein Geburtsjahr: 1965. Seit wann in Bonn? Offiziell seit 1993, aber vorher, nämlich während meines Studiums in Köln, habe ich hier schon viel Zeit verbracht, u. a. deshalb, weil ich den Blick aus der Uni-Bibliothek Bonn so schön fand.

Meine erste Anlaufstelle in Bonn war eine WG im Regierungsviertel, direkt gegenüber vom Bundeskanzleramt, danach habe ich etwa ein Jahr bei meiner damaligen Freundin und heutigen Frau in der Südstadt verbracht und seitdem wohne ich in der Altstadt.

Blog-Name und -Adresse (URL):

Name und Adresse sind identisch: kettenpeitscher.com

Thema Deines Blogs (geschäftlich oder privat?):

Bei mir im Blog geht es ums Fahrradfahren und das Fahrrad. Fast alle meine Wege in der näheren Umgebung erledige ich mit dem Rad. Darüber hinaus habe ich die Langdistanzen (200 km +) für mich entdeckt. Auf so einem Fahrrad sieht und erlebt man eine ganze Menge. Und ja, er ist natürlich privat.

Hat Dein Blogthema etwas mit Deiner Ausbildung zu tun?

Nein, überhaupt nicht. Ich habe Jura studiert.

Gibt es außer Dir weitere feste Autoren in diesem Blog und / oder erlaubst Du Gastartikel?

Nein, ich bin bisher der einzige, der hier bloggt. Die Frage von Gastartikeln stellte sich bisher nicht. Wenn es passt, kann ich es mir grundsätzlich vorstellen. Ich halte es aber eher für unwahrscheinlich.

Womit bloggst Du (WordPress, Blogger, Medium, etc.)?

Mit einem selbst gehosteten WordPress. Wir setzen bei uns in der Werbeagentur viel WordPress ein, daher stellte sich für mich die Frage nach einem anderen System erst gar nicht. Außerdem habe ich meine Inhalte lieber bei mir, als dass sie fremdbestimmt irgendwo rumliegen. Daher weder Blogger noch Medium, obwohl ich Medium wegen seiner Einfachheit und Klarheit sehr schätze.

Ist Dein Layout responsiv/ für mobil optimiert?

Ja logisch.

Wieviele Aufrufe/Besucher hast Du im Monat und wie hoch ist dabei der Anteil der mobilen Besucher?

Im Augenblick sind es um die 1.000, Tendenz steigend. Ich bin ja mit dem Kettenpeitscher erst seit Januar 2016 dabei. Am Anfang waren es 200 im Monat. Da ich aber bei den Bonner Ironbloggern bin, entstehen hier Woche für Woche neue Inhalte. Dies führt offensichtlich zu steigenden Aufrufen.

Wenn ich Smartphone und Tablets zusammenziehe, liegt der Anteil der Besucher mit mobilen Endgeräten in den letzten 12 Monaten bei 42 Prozent (Tendenz steigend).

Gibt es Social-Media-Präsenzen, die zu diesem Blog gehören (URLs) und wie hast Du Dein Blog mit ihnen vernetzt?

Twitter, Facebook, Instagram, Google+ und YouTube sind mit meinem Blog verbunden. Sieht man Strava, ein Dienst mit dem ich meine Radfahrten aufzeichne, ebenfalls als soziales Netzwerk – was ich ganz klar tue –, dann gehört auch Strava dazu. Strava und die drei erstgenannten habe ich in der Sidebar meines Blogs eingebunden.

Verdienst Du mit Deinem Blog (direkt oder indirekt) Geld?

Nein, kein Geld, aber ein bisschen Reputation. Als Agenturmensch bin ich öfters in der Situation, Kunden das Thema Blog und Bloggen zu erklären oder nahezubringen. Das funktioniert natürlich sehr viel besser, wenn man ein eigenes Blog hat.

Ist das Dein einziges Blog oder betreibst Du/schreibst Du für weitere?

Nein, ich bin noch hier auf Bundesstadt.com aktiv, wo ich unter anderem 2 Jahre lang die Linktipps am Samstag gemacht habe. Ansonsten gibt es noch Kundenblogs, für die ich entweder schreibe oder die ich berate.

Eventuell starte ich privat noch ein zweites Blog. Wenn ich aber wie beim Kettenpeitscher vorgehe (siehe nächste Antwort), werde ich damit nicht vor 2020 beginnen. ;)

Seit wann gibt es Dein Blog und wie bist Du auf die Idee dazu gekommen?

Mit dem Kettenpeitscher hab ich im Januar 2016 mit wöchentlichen Beiträgen losgelegt. Die Idee dazu ist aber schon sehr viel älter. Ich habe mich viel zu lange mit der Technik aufgehalten, weil ich alles alleine machen (und verstehen) wollte und weil ich erst einmal zig Themes ausprobiert habe.

Mein Tipp: Wer bloggen möchte, sollte sofort loslegen und sich nicht mit der Technik aufhalten. Das ist ein echter Zeitkiller und in manchen Fällen sogar der Anfang vom Ende. Steckt die Begeisterung fürs Bloggen und Euer Thema lieber in die Inhalte, statt in die Technik.

Zwei Gründe gibt es für den Kettenpeitscher: Zum einen wollte ich endlich einen festen Ort haben, wo ich meine ganzen Geschichten und Bilder rund ums Radeln sammeln konnte – ich war es satt, z. B. Bilder in irgendwelchen Ordnern oder oder auf Festplatten zu suchen, wenn ich dies jemand zeigen wollte –, zum anderen fasziniert mich das Fahrrad seit jeher als schnelles uns smartes Verkehrsmittel.

Welches ist Dein bisher beliebtester Artikel (Titel und URL)?

Auf Platz 1 liegt ein Beitrag über die Digitalisierung beim Radfahren, traurigerweise dicht gefolgt von einem Nachruf auf den Blogger Johannes Korten, der sich im Sommer 2016 das Leben genommen hat.

Welche Medienformate nutzt Du für Dein Blog (Text, Grafiken, Fotos, Videos, Podcast…)?

Bis auf Podcasts ist bei mir schon alles zum Einsatz gekommen.

Erstellst Du diese Medien alle selbst oder woher kommen sie? Welche Technik/Hilfsmittel benutzt Du dafür?

Ja, ich erstelle diese Medien selber. Mit meinem Smartphone habe ich ja immer ein wunderbares Multimedia-Studio dabei, mit dem ich im Grunde genommen alles machen kann. Ansonsten gibt es da noch mein MacBook und einen Voice-Recorder (Diktiergerät), den ich meist mit mir rumschleppe (theoretisch steht dem Podcast also auch nichts im Wege).

Hast Du Kontakt zu anderen Bonner Bloggern und wenn ja, wie (online und offline)?

Oh ja, zum einen durch die schon erwähnten Bonner Ironblogger, die sich ein bis zwei Mal im Jahr treffen, und dann natürlich durch die Autoren auf Bundesstadt.com, die zum Teil auch eigene Blogs haben.

Dadurch, dass ich die Linktipps zwei Jahre gemacht habe, kenn ich mich in der Bonner Bloggerszene ganz gut aus und hab so im Laufe der Zeit auch einige kennengelernt.

Darüber hinaus bin ich in Deutschland und Österreich mittlerweile mit einigen Fahrradbloggern recht gut vernetzt. Anfang März gab es ein Treffen von Bloggern auf der Berliner Fahrradschau. Aus vielen virtuellen Kontakten entstanden auf einmal reale. Wunderbar!

Wenn ja: Würdest Du Dir mehr/andere Treffen wünschen?
Wenn nein: Bist Du grundsätzlich an (regelmäßigen) Treffen interessiert?

Ich finde grundsätzlich das Treffen mit anderen Bloggern zwecks Austausch klasse. Es müssen aber nicht notwendigerweise organisierte Rudeltreffen sein. Viel spannender ist es, wenn man sich einfach mal zu zweit oder zu dritt bei einem Kaffee oder Bier zusammensetzt. Wer Treffen möchte, der hat es selbst in Hand. Nicht umsonst haben ja die meisten Blogs zahlreiche Kontaktmöglichkeiten.

Was gefällt Dir an der Bonner Bloggerszene? Und was würdest Du Dir noch dafür wünschen?

Es gibt in Bonn eine wirklich große Vielzahl an Bloggern und unterschiedlichen Blogs, wie Bonner Blogs eindrücklich beweist. Ich hab hier definitiv keine Wünsche. Ich finde, dass Bonn sowohl online (Bonner Blogs) wie offline (u. a. diverse BarCamps, Webmontag, Socialbar, SMCBN, demnächst ein WordPress Meetup) sehr viel bietet. Und wer noch kein Blog hat, aber bloggen möchte, kann das bei Bundesstadt.com tun, wenn es etwas mit Bonn zu tun hat.

Danke Dir für Deine Antworten, lieber Joas! :)
Foto © Joas Kotzsch

Alle Ant­wor­ten auf un­se­ren Fra­ge­bo­gen bzw. Artikel in der Reihe kön­nen un­ter dem Schlag­wort bon­ner­blog­ger hier auf der Web­site nach­ge­le­sen wer­den. Wir ha­ben uns vor­ge­nom­men, immer dienstags eine neue Folge die­ser Reihe zu ver­öf­fent­li­chen. Wenn Du also auch ein Bon­ner Blog­ger bist, dann wür­den wir uns freuen, von Dir zu hö­ren! Hier steht, wie Du mit­ma­chen kannst: https://bundesstadt.com/bonn/bonner-blogger-stellt-euch-vor/.

]]>
https://bundesstadt.com/bonn/bonner-blogger-joas-kotzsch/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonner-blogger-joas-kotzsch/feed/ 0
Zauberwochen in Bonn – Interview mit dem Bonner „Magie“-Europameister https://bundesstadt.com/veranstaltungen/zauberwochen-in-bonn-interview-mit-dem-bonner-magie-europameister/?pk_campaign=feed&pk_kwd=zauberwochen-in-bonn-interview-mit-dem-bonner-magie-europameister https://bundesstadt.com/veranstaltungen/zauberwochen-in-bonn-interview-mit-dem-bonner-magie-europameister/?pk_campaign=feed&pk_kwd=zauberwochen-in-bonn-interview-mit-dem-bonner-magie-europameister#respond Fri, 24 Mar 2017 08:39:57 +0000 https://bundesstadt.com/?p=14051 ]]> Organisiert vom „Magischen Zirkel Bonn„ finden seit 2010 unter dem Motto „SimsalaBonn„ die Bonner Zauberwochen statt. Die bunte Mischung unterschiedlicher Shows mit Künstlern aus Bonn und der Region, sowie internationalen Stars bietet magische Unterhaltung für Jung und Alt. Neben den Kleinkunstabenden gibt es auch zwei große Gala-Shows voller verblüffender Momente und eine besondere Show, in der die Magie zum Greifen nah ist.

Im Vorfeld der anstehenden Bonner Zauberwochen (25.03. bis 08.04.) sprach ich mit dem Bonner Patrick Lehnen (34), seines Zeichen amtierender Europameister.

bundesstadt.com (bscom): Lieber Patrick, danke für die Zeit für dieses Interview! Wir haben uns jetzt fast 11 Jahre nicht gesehen. Damals aber – das weiß ich – hast Du auch schon mit Karten rumgespielt und hattest Sie auch in der Berufsschule dabei. War das in etwa die Zeit, in der Du auf den Geschmack gekommen bist?

Patrick Lehnen (PL): Ja genau, das war wirklich vor etwa 11 Jahren. Ich stieß zufällig auf ein Kartentrick-Video, und fand das so faszinierend, dass ich es mir so oft angeschaut habe, bis ich irgendwann eine Idee hatte, wie das ganze wohl funktioniert haben könnte. Diese Faszination des Analysieren und Rekonstruierens sprach mich sehr an, und so wendete ich mich weiteren Vorführ-Videos zu, um auch deren Geheimnisse zu lüften.

Aber bald reichte es mir nicht, nur ungefähr zu wissen, wie der Trick ging, ich wollte es selbst ausprobieren. Und so kaufte ich mir mein erstes eigenes Kartenspiel und begannt mich regelrecht auszutoben. Ein ganzes Jahr lang übte ich neue Griffe und Techniken, und war kaum ohne Kartenspiel in der Hand anzutreffen.

Jedoch wurde mir irgendwann klar, dass eine gewisse Fingerfertigkeit zwar notwendig, jedoch nur ein kleiner Teil des Ganzen ist, wenn man mit der Zauberei weiter kommen möchte.

Foto: Michelle Spillner

bscom: Was bedeutet das genau?

PL: Nach und nach – zum Teil durch den Austausch mit Kollegen, das besuchen von Workshops oder das studieren von Fachliteratur – lernte ich alle die verschiedenen Facetten und Bereiche kennen, und fühlte mich mit diesem Hobby immer wohler, wo es doch so viel zu lernen und auszuprobieren gab, und immer neue Wege sich zu entfalten.

Man denkt ja gern, es sei einfach nur ein „Trickgeheimnis„ notwendig. Aber die Präsentation, die Dramaturgie und teilweise auch Choreografie sind viel wesentlichere Aspekte einer Zaubershow. Insbesondere wenn man eben nicht nur „Zaubertricks„ sondern „Zauberkunst„ praktizieren möchte. Und genau dieses Ziel verfolge ich nun schon seit einigen Jahren.

bscom: Wie lange braucht man, um „richtig„ gut zu sein?

PL: Bei mir hat es tatsächlich nur ein Jahr gedauert, bis ich auch kompliziertere Techniken sauber meistern konnte. Aber wie einleitend schon erwähnt reicht es nicht, fehlerfreie Techniken auszuüben, um ein guter Zauberer zu sein. Viel wichtiger ist es, das ganze gut präsentieren zu können.

bscom: Das habe ich in Deinem Video bei der Weltmeisterschaft gesehen – die Show steht da nicht gerade im Hintergrund.

Ja, denn es ist völlig egal, ob man eine Technik beherrscht, die so kompliziert ist, dass sie nur 10 Leute auf der Welt können, oder ob man sich z.B. ein Trick-Kartenspiel gekauft hat, das einem die ganze Arbeit abnimmt. Der Zuschauer sieht ja im Idealfall eh nicht, wie es funktioniert, und würd daher hier kaum unterscheiden können.

Sehr wohl wird er aber wahrnehmen, ob der eine Künstler vor Anstrengung Schweißperlen auf der Stirn hat, oder der andere mit Leichtigkeit und einem Lächeln auf den Lippen Souveränität und Präsenz ausstrahlt. Das klingt jetzt, als sei Zauberei ganz einfach, aber wenn man sich mal mit Schauspielerei und Timing und Aussprache und all diesen wichtigen Details befasst hat, weiß man, dass so viel mehr dazu gehört, als bloß ein Geheimnis.

bscom: Nicht, dass ich sie kennen würde, aber welche Vorbilder hast Du in der Zauber-Szene?

PL: Da könnte ich jetzt einige aufzählen. Rob Zabrecky ist spontan der erste Name der mir einfällt – sein Bühnencharakter hat eine unglaublich starke Ausstrahlung und Skurrilität, dass man sich jede einzelne Sekunde der man ihm zuschaut unterhalten fühlt. David Williamson ist einer der schrägsten und komischsten Vögel, die die Zauber-Szene zu bieten hat. Juan Tamariz gilt nicht nur für mich als Gott unter den Karten-Virtuosen.

Vermutlich hätte man erwartet dass ich als erstes David Copperfield erwähne. Doch tatsächlich war er einer der Zauberer, die mich in Vegas am wenigsten gereizt haben. Penn & Teller oder Mac King würde ich hingegen jedem empfehlen, der einmal dorthin reist.

bscom: Ja, vergiss den Copperfield. Den habe ich vor 10 Jahren mal in Koblenz in einer Sporthalle gesehen….Da war ich schon enttäuscht. Welche Tricks machst Du denn am liebsten?

PL: Ich mag Tricks auf Augenhöhe. Wenn ich auf Hochzeiten oder anderen Festen gebucht werde, mische ich als Zugabe gern im Anschluss meiner Show unter die Zuschauer, und zeige dort noch einige Kunststücke aus nächster Nähe. Ich find es wichtig, dass meine Zauberei die Leute unterhält, aber keiner das Gefühl hat für dumm verkauft zu werden.

Es gibt ja auch Zauberer, die stellen sich auf eine Weise dar, als seien sie besser als andere oder gar übersinnlich. Sowas find ich kontraproduktiv. Es bringt zwar auch zum Staunen, hinterlässt aber oft so einen negativen Nachgeschmack. Viel schöner ist es da, wenn mir die Wunder auf der Bühne scheinbar auch wie zum ersten Mal passieren, und ich selbst ein wenig überrascht bin.

Seit geraumer Zeit finde ich auch immer größeres Gefallen an Gala-Shows und Varieté.

Anfangs hatte ich mich ja nur auf Kartentricks gestürzt. Dann kam die Stand-Up Comedy Zauberei hinzu. Schließlich hab ich mich auch mal an einer poetischen Sprech-Darbietung ausprobiert und meine allerneuste Darbietung ist kaum noch als Zauber-Vorführung zu erkennen. Vielmehr ist es eine kleines Theaterstück, ja fast eine Art Kurzfilm auf der Bühne.

Foto: Toby Rudolph

bscom: Das klingt nach großer Kunst! Welche Kategorien gibt es eigentlich beim Zaubern?

PL: Im Wettbewerb wird erst einmal zwischen Close-Up und Bühne unterschieden. Beim Close-Up gibt es eine extra Sparte nur für Karten-Magie, sowie eine für ganz kleine Kunststücke (z.B. mit Münze) und noch die Kleinkunst-Theater Größe. Die Bühnen-Sparten sind:

  • Allgemeine Magie
  • Groß-Illusionen (Jungfrauen zersägen; über die Bühne schweben; und viele Tänzerinnen drum rum)
  • Mental-Magie (Gedankenlesen, Vorhersagen, und so Firlefanz. Nicht meine Lieblingssparte)
  • Comedy
  • Manipulation (meist zu Musik, die pure Präsentation von Fingerfertigkeit, und schon fast wie Jonglage)

bscom: Wir wollen ja nicht verschweigen, dass du schon einige bedeutende Titel gesammelt hast.

PL: Ich hab mich vor ein paar Jahren mal von ein paar Zauberfreunden überreden lassen, auch an einem Wettbewerb teilzunehmen. Damals schien mir Kartenkunst am geeignetsten. Und so entstand nach und nach eine recht solide Nummer, mit der ich auf Anhieb den ersten Platz bei den deutschen Meisterschaften ergatterte. Und bei der WM im Jahr darauf gab es den Vize-Weltmeister Titel.

Meine neue Darbietung ist der Kategorie „Allgemeine Magie„ zugeordnet und kommt völlig ohne Karten aus. Hier hab ich vor einigen Wochen bei der Europameisterschaft den ersten Platz gewonnen, und zusätzlich auch noch die höchste Punktezahl übergreifend über alle Bühnen-Sparten geholt. Also einen Grand Prix Sieg, wie man so schön sagt.

bscom: Wow, Glückwunsch nochmal! Kann man damit eigentlich Geld verdienen?

PL: Ja.

bscom: OK, das war knapp! Aber Deinen Lebensunterhalt kannst Du damit nicht bestreiten, oder?

PL: Ich habe neben dem zeitintensiven Hobby Zauberkunst auch noch einen „vernünftigen Beruf„. Und zwar bin ich Java-Programmierer bei der Firma SCOOP Software in Köln. Ein Job den ich übrigens sehr gern mache und noch nie aufgeben mochte, auch wenn ich immer mal wieder gefragt werde, warum ich denn nicht hauptberuflich zaubere.

Aber ich will mir die Freude daran nicht kaputt machen, indem ich es zu meinem einzigen Standbein mache.

Foto: Justaw Foto

An meiner neusten Wettbewerbs-Darbietung habe ich über 3 Jahre gearbeitet, bevor ich sie zum ersten Mal vorführen konnte. Undenkbar, wenn ich von der Zauberei leben müsste.

Bscom: Gibt es zur Bonner Zauber-Szene vergleichbare andere Szenen in Deutschland? 

PL: In Zauberer-Kreisen ist die Bonner Zauber-Szene schon recht bekannt und hat sich einen guten Namen erarbeitet. Man redet aber auch oft von der sogenannten Stuttgarter Schule, wohl vor allem da der amtierende Präsident des Zauber-Vereins MZvD (Magischer Zirkel von Deutschland) von dort kommt und als Regisseur an so mancher guten Wettbewerbsnummer mitgebastelt hat.

bscom: Danke Patrick, für das unterhaltsame Interview und viele weitere Erfolge!

Die Termine für die Zauberwochen können auf der Webseite des Magischen Zirkels Bonn eingesehen werden: http://www.simsalabonn.de/index.php/bzw-shows

Los gehts am Samstag und Sonntag, (25./26.03.2017) mit den beiden Gala-Shows.

http://www.simsalabonn.de
http://www.patrick-lehnen.de

]]>
https://bundesstadt.com/veranstaltungen/zauberwochen-in-bonn-interview-mit-dem-bonner-magie-europameister/?pk_campaign=feed&pk_kwd=zauberwochen-in-bonn-interview-mit-dem-bonner-magie-europameister/feed/ 0
ROCKAUE: Line-Up um Top-Act Danko Jones erweitert https://bundesstadt.com/veranstaltungen/rockaue-line-up-um-top-act-danko-jones-erweitert/?pk_campaign=feed&pk_kwd=rockaue-line-up-um-top-act-danko-jones-erweitert https://bundesstadt.com/veranstaltungen/rockaue-line-up-um-top-act-danko-jones-erweitert/?pk_campaign=feed&pk_kwd=rockaue-line-up-um-top-act-danko-jones-erweitert#respond Wed, 22 Mar 2017 16:05:55 +0000 https://bundesstadt.com/?p=14058 ]]> Das Warten auf den bis heute geheimen Co-Headliner der Mainstage hat sich mehr als gelohnt: Mit DANKO JONES kommt eine derzeit sehr angesagte Band in die Bonner Rheinauen.

Die kanadische Band tourt bereits seit 20 Jahren durch die Welt und hat bis dato sieben Studioalben veröffentlicht. Das letzte Album „Wild Cat„ erst vor zwei Wochen und es schaffte auf Anhieb einen Platz unter den Top 15 Alben in Deutschland, was die bisher beste Platzierung eines Danko Jones Albums bedeutet.

Der charismatische Frontmann Danko Jones und seine zwei Begleiter rocken was das Zeug hält. Sie spielen Jahr um Jahr die größten Festivals in Europa und waren ja auch schon mal auf der R(h)einkultur dabei.

Auch für die Rock‚n Heavystage gibt es noch einen Neuzugang zu vermelden: TO THE RATS AND WOLVES aus Essen werden besonders die Metalcore Fans begeistern.

Damit ist das Line-Up der ROCKAUE 2017 am 8. Juli laut Veranstalter komplett und bietet in diesem Jahr 29 Acts auf drei Bühnen zum Preis von 24.90 zzgl. Gebühren.

Bestätigte Bands (Auszug):

In Extremo
Danko Jones
Kyle Gass Band
Callejon
Capitano
Massendefekt
Blues Pills
Heisskalt
Apron
Any given day
Ultraschall
Skinny Lister
Vola
Scherff&Band
Heldenviertel
Radfio Havanna
Dinosaur Pile-Up
Suburbian Rex
The Picturebooks
Atoa
Ego Decay

Bandinfos der neuen Acts:
http://www.dankojones.com/
http://www.totheratsandwolves.com/

Festivalinfos und Line-Up:
https://www.rockaue.com

Tickets:
https://www.bonnticket.de/ROCKAUE+2017-Ticket-7176/?evId=1387068&pageId=7176

 

]]>
https://bundesstadt.com/veranstaltungen/rockaue-line-up-um-top-act-danko-jones-erweitert/?pk_campaign=feed&pk_kwd=rockaue-line-up-um-top-act-danko-jones-erweitert/feed/ 0
Bonn wird bunt: Zehntausend Frühlingsblumen werden gepflanzt https://bundesstadt.com/orte/bonn-wird-bunt-zehntausend-fruehlingsblumen-werden-gepflanzt/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonn-wird-bunt-zehntausend-fruehlingsblumen-werden-gepflanzt https://bundesstadt.com/orte/bonn-wird-bunt-zehntausend-fruehlingsblumen-werden-gepflanzt/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonn-wird-bunt-zehntausend-fruehlingsblumen-werden-gepflanzt#respond Tue, 21 Mar 2017 14:08:58 +0000 https://bundesstadt.com/?p=14042 ]]> Bonn – Am Mittwochmorgen ergrünt Bonn wieder: 10.500 Frühlingsblumen pflanzen die Mitarbeiter der Stadt ein. Mit dabei sind Tausendschön, Vergissmeinnicht, Hornveilchen, Narzissen, Primeln und Lavendel.

Schwerpunkt der jährlichen Pflanz-Aktion sind die Beete unterhalb des Alten Zolls am Rhein sowie verschiedene Ehrenmale in der Stadt. Darunter ist das Beethovendenkmal. Die Mitarbeiter kümmern sich auch um die Pflanzenkübel an der Kurfürstenallee vor dem Bad Godesberger Rathaus, der Stadthalle und der Redoute. Die Aktion dauert rund eine Woche.

Die Kosten für die Blumen liegen bei rund 5000 Euro. Als Sparmaßnahme wurde in der Vergangenheit die Zahl der zu bepflanzenden Beete stark reduziert. Vor zehn Jahren wurden alleine für die Frühlingsbepflanzung der Rheinaue noch 84.000 aufgewendet

]]>
https://bundesstadt.com/orte/bonn-wird-bunt-zehntausend-fruehlingsblumen-werden-gepflanzt/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonn-wird-bunt-zehntausend-fruehlingsblumen-werden-gepflanzt/feed/ 0
Bonner Linktipps am Montag – von bröckelnden Wahrzeichen, historischem Jahrmarkt, Urban Gardening und einem Abschied https://bundesstadt.com/linktipps/bonner-linktipps-am-montag-von-broeckelnden-wahrzeichen-historischem-jahrmarkt-urban-gardening-und-einem-abschied/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonner-linktipps-am-montag-von-broeckelnden-wahrzeichen-historischem-jahrmarkt-urban-gardening-und-einem-abschied https://bundesstadt.com/linktipps/bonner-linktipps-am-montag-von-broeckelnden-wahrzeichen-historischem-jahrmarkt-urban-gardening-und-einem-abschied/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonner-linktipps-am-montag-von-broeckelnden-wahrzeichen-historischem-jahrmarkt-urban-gardening-und-einem-abschied#respond Mon, 20 Mar 2017 11:20:12 +0000 https://bundesstadt.com/?p=14026 ]]> Am Sonntag ging in Bonn eine Ära zu Ende. Pünktlich um 11:00 Uhr gab es einen lauten *Bumm* und innerhalb von Sekunden war eines der Bonner Wahrzeichen, das Bonn Center, Geschichte. An allen möglichen Straßenecken, von denen aus man nur ansatzweise das Gebäude sehen konnte, sammelten sich dabei hunderte Menschen, um das Spektakel zu bestaunen.

Wie nicht anders zu erwarten, hat sich das „Großereignis Sprengung„ auch in den Bonner Blogs niedergeschlagen. Im Blog von „Alltägliches und Ausgedachtes„ könnt ihr noch einmal einen letzten Blick aus verschiedenen Perspektiven auf das Bonn Center am Tag vor der Sprengung werfen.

Im „Flugblog Lannert„ gibt es dann einen imposanten Nachher-Eindruck. So schnell kann es gehen.

Wo wir gerade beim Thema historische Ereignisse sind. Dieses Jahr jährt sich der Pützchens Markt zum 650. Mal. Ein guter Anlass, um auch im Frühjahr einmal der Nostalgie zu fröhnen. In der Jahrmarkthalle findet sich noch bis zum ersten April Wochenende ein historischer Jahrmarkt. Thilo vom Nerd Wiki war für euch am Wochenende mal vor Ort.

Der Rheinische Beobachter hat den Bonner Hafen fotografisch eingefangen. Wer hat ihn noch nicht gekannt?

Der Frühling drängt (endlich!) mit aller Macht vor. Zeit also, auch mit dem Pflanzen zu beginnen und der Erde neues Leben einzuhauchen. Im Urban Gardening Projekt am Ermekeilgelände wurde der Pflanzbeginn dabei mit einer großen Pflanzaktion und ausklingendem Konzert groß begangen.

Eine kleine Ära geht auch mit den heutigen Linktipps zu Ende. Über lange Zeit waren die Linktipps ein fester Bestandteil von bundesstadt.com. In der Zukunft wollen wir uns noch mehr auf spannende neue Artikel exklusiv für euch auf bundesstadt.com konzentrieren. Daher ist dies hier und heute der letzte Linktipp seiner Art. Umso passender, dass wir uns mit dem Bericht zu einem anderen Ära-Ende verabschieden konnten :)

Nichts desto trotz legen wir euch weiterhin die vielen tollen Artikel aus der Bonner Blogszene ans Herz. Ein Blick auf „Bonner Blogs„ sollte also ab jetzt zum täglichen Ritual gehören.

]]>
https://bundesstadt.com/linktipps/bonner-linktipps-am-montag-von-broeckelnden-wahrzeichen-historischem-jahrmarkt-urban-gardening-und-einem-abschied/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonner-linktipps-am-montag-von-broeckelnden-wahrzeichen-historischem-jahrmarkt-urban-gardening-und-einem-abschied/feed/ 0
Regionaler Ausbildungsmarkt bietet gute Chancen für den Berufsstart https://bundesstadt.com/veranstaltungen/regionaler-ausbildungsmarkt-bietet-gute-chancen-fuer-den-berufsstart/?pk_campaign=feed&pk_kwd=regionaler-ausbildungsmarkt-bietet-gute-chancen-fuer-den-berufsstart https://bundesstadt.com/veranstaltungen/regionaler-ausbildungsmarkt-bietet-gute-chancen-fuer-den-berufsstart/?pk_campaign=feed&pk_kwd=regionaler-ausbildungsmarkt-bietet-gute-chancen-fuer-den-berufsstart#respond Sun, 19 Mar 2017 21:09:59 +0000 https://bundesstadt.com/?p=14004 ]]> Der Ausbildungsmarkt in Bonn und dem Kreis Rhein-Sieg bietet Jugendlichen gute Chancen für den Berufsstart. Das hat die 20. Bonner Ausbildungsbörse am 16. März in der Stadthalle Bad Godesberg gezeigt.

Rund 3.000 junge Menschen aus der Region haben die gemeinsam von der Agentur für Arbeit, der IHK und der Kreishandwerksschaft organisierte Börse letzten Donnerstag besucht. Sie konnten sich dort bei mehr als 130 lokalen Arbeitgebern über Ausbildungsmöglichkeiten informieren und ihre Fähigkeiten in einem Berufsparcours testen.

Da der Ausbildungsmarkt sich zunehmend zu einem Bewerbermarkt entwickelt, sei es wichtig auf die vielfältigen Chancen hinzuweisen, unterstrich Manfred Kusserow, Geschäftsführer Operativ von der Agentur für Arbeit Bonn Rhein/Sieg.

Jürgen Hindenburg, IHK Geschäftsführer für Berufsbildung und Fachkräftesicherung, stellte heraus, dass im vergangenen Jahr die Zahl der gemeldeten Ausbildungsplätze in der Region auf ein Rekordhoch gestiegen ist.

In dem Podcast Interview geben die Veranstalter der Bonner Ausbildungsbörse Auskunft über die Situation und Perspektiven im lokalen Ausbildungsmarkt sowie Ratschläge zur Berufswahl im Zeichen der Digitalisierung und Industrie 4.0.

Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt hat sich in vergangenen Jahren dramatisch gewandelt.

„Vor 20 Jahren hatten wir die Situation, dass es noch viele Warteschleifen gab mit unversorgten Jugendlichen„, sagt Hindenberg. „Heute sieht es so aus, dass wir 500 Ausbildungsplätze (im vergangenen Jahr) nicht besetzen konnten und die Betriebe einen ganz starken Bedarf an Fachkräften haben. Einige 10.000 (Mitarbeiter) scheren dieses Jahr in der Region aus und müssen nachbesetzt werden.„

Bei der Börse ging es den Veranstaltern nicht nur darum, für die duale Ausbildung zu werben, sondern auch junge Frauen für Tech-Berufe zu begeistern und Branchen bekannt zu machen, die einen starken Bedarf haben. Die Region habe einen großen Bedarf in der IT Technologie (von der Anwendungsentwicklung bis zur Systemintegration), im Handel, Gastronomie- und Lebensmittelbereich.

„In St. Augustin entsteht ein Einkaufszentrum, wo über 600 Mitarbeiter gesucht werden. Wir sind eine Wachstumsregion. Wir brauchen Fachkräfte in nahezu allen Bereichen„, sagt Hindenburg.

Die Berufswahl sei nach wie vor sehr geschlechtsspezifisch bestimmt, so Manfred Küsserow von der Agentur für Arbeit. „Mädchen streben Berufe im kaufmännischen Bereich an, und bei den Jungs ist der Beruf des KFZ-Mechatronikers immer noch auf Platz Eins„, sagt er.

Auch in den Zeiten der digitalen Transformation gelte eine gewerblich-technische Ausbildung immer noch als eine solide Basis, und in allen Bereichen des Handwerks würden Nachwuchskräfte gesucht.

„Wer sich heute für eine duale Bildung im Handwerk entscheidet, gehört morgen zu den gefragten Fachkräften, die so dringend benötigt werden„, sagt Oliver Krämer, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkschaft. „Das Handwerk wird immer interessanter für Abiturienten, aber auch für Studienabbrecher und Frauen.„

Neben der jährlichen Ausbildungsbildungsbörse bietet die Agentur für Arbeit vielerlei Angebote zur Berufsorientierung an. Dazu zählen das Berufs- und Informationszentrum,  Veranstaltungen wie den kommenden Boys und Girls Day am 27. April und die Azubi-Welt App.

Ralf Steinhauer, der Bereichsleiter der Berufsberatung der Agentur für Arbeit, gibt dazu nähere Auskunft am Ende des Postcast Interviews (ab 11.30 min). Die duale Ausbildung betrachtet er als eine Grundqualifikation für die künftige 4.0. Arbeitswelt. „Wer eine gesunde Basis hat, wird sich in anderen Berufen schneller und leichter zurechtfinden„, sagt Steinhauer.

Er rät Jugendlichen, sich grundlegend zu orientieren und herauszufinden, was ihren persönlichen Neigungen entspricht und woran sie Spaß haben: „Also nicht auf dem Herdentrieb hören, sondern auf das, was man selbst im Bauch im Gefühl hat.„

Offenlegung: Die Autorin ist die Mutter einer 15-jährigen Schülerin, die in einer Schulprojektwoche den YoungBonn Blog entwickelt hat. Die Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg hat mit YoungBonn kooperiert zur social media Verbreitung von Info über die Ausbildungsbörse.

]]>
https://bundesstadt.com/veranstaltungen/regionaler-ausbildungsmarkt-bietet-gute-chancen-fuer-den-berufsstart/?pk_campaign=feed&pk_kwd=regionaler-ausbildungsmarkt-bietet-gute-chancen-fuer-den-berufsstart/feed/ 0
Bonner Linktipps am Donnerstag: Digitalfernsehen, Kapitel und Erhebungen https://bundesstadt.com/linktipps/bonner-linktipps-am-donnerstag-digitalfernsehen-kapitel-und-erhebungen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonner-linktipps-am-donnerstag-digitalfernsehen-kapitel-und-erhebungen https://bundesstadt.com/linktipps/bonner-linktipps-am-donnerstag-digitalfernsehen-kapitel-und-erhebungen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonner-linktipps-am-donnerstag-digitalfernsehen-kapitel-und-erhebungen#respond Thu, 16 Mar 2017 17:23:11 +0000 https://bundesstadt.com/?p=14000 ]]> Es ist Frühling, das schreit uns zumindest im Moment jede einzelne Blüte entgegen und die ersten Allergiker laufen nervös in die nächste Apotheke. Auf die Bonner Blogs scheint das schöne Wetter keinerlei Auswirkungen zu haben, denn es geht wie gewohnt zu und es wird fleißig geschrieben.

Die Oecherin zum Beispiel bekommt Besuch und überlegt ob Tassen arrangiert wirken können und ob die Gartenauflagen nicht doch in den Keller sollten. Amüsant und lesenswert wie immer.

Wie ist das denn jetzt wirklich mit diesem ominösen DVBT2, von dem alle reden? Muss ich demnächst auf einen schwarzen Bildschirm schauen? Was kann ich dagegen tun? Heidi Schmitt beantwortet ziemlich viele Fragen um dieses legendäre Erfindung, die sich Digitalfernsehen nennt.

Ein weiterer Beitrag zum Bonner Barcamp darf auch heute nicht fehlen. Und hier ist er schon: Melanie berichtet von ihrem zweiten Barcamp und ihren übertroffenen Erwartungen.

In Rheinbach gibt es demnächst eine faire Kleidertauschbörse. Die Ankündigung mit allen Infos findet ihr auf Rheinbacher.de. Also frohes tauschen, stöbern und finden.

Ihr habt euch sicherlich auch schon mal gefragt, wozu soll diese Bedienungsanleitung und technische Dokumentation gut sein, wenn sie einem eh nicht hilft und nicht verständlich ist. Warum eine solche Dokumentation trotzdem nützlich ist und wozu sie gut sein kann, wird bei GMBHChef beschrieben.

Und Moya macht sich noch Gedanken über Titel, Kapitel und Überschriften. Als Autorin sind dies wichtige Themen für Sie und auch für den späteren Leser ist dies nicht ganz unwichtig. Es ist ja nichts irritierende wie wenn das Buch gar nichts mit dem Titel gemein hat.

„Erfolgreich leben und arbeiten“ ist der Titel des neuen Podcasts von Business-Coach Jan von Berg. Als erster Podcast hört sich das schon ziemlich professionell an.

Schließlich hat Severin noch zwei Listen zum Thema Berge für uns: Die erste Liste beinhaltet die zehn höchsten Berge in Nordrhein-Westfalen. Und die zweite Liste widmet sich den zehn höchsten Erhebungen Bonns. Das fand ich ziemlich erstaunlich, denn bisher waren mir eigentlich nur Kreuzberg, Venusberg und Rabenlay wirklich bewusst.

Bei der Rubrik „Bonner Linktipps„ werden auf Grundlage der Aggregation der Bonner Blogs die Links des vorangegangenen Tages kuratiert.

Hier könnte Ihre Werbung stehen! Wir suchen derzeit nach einem Sponsor unserer täglichen Linktipps. Melden Sie sich unter email@bundesstadt.com oder unter 0800 2666 3444!

]]>
https://bundesstadt.com/linktipps/bonner-linktipps-am-donnerstag-digitalfernsehen-kapitel-und-erhebungen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonner-linktipps-am-donnerstag-digitalfernsehen-kapitel-und-erhebungen/feed/ 0
Bonner Linktipps am Mittwoch: Kinder und Barcamp https://bundesstadt.com/linktipps/bonner-linktipps-am-mittwoch-45/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonner-linktipps-am-mittwoch-45 https://bundesstadt.com/linktipps/bonner-linktipps-am-mittwoch-45/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonner-linktipps-am-mittwoch-45#respond Wed, 15 Mar 2017 18:15:50 +0000 https://bundesstadt.com/?p=13996 ]]> Die Bonner Linktipps am Mittwoch haben nur zwei Themen: Das ist zum einen der liebe Nachwuchs, zum anderen das Bonner Barcamp.

Kinder

Pia berichtet aus ihrem Alltag mit ihren Kindern. Es geht unter anderem um Essen, konkret um Sushi.

Yasmin beschäftigt sich ebenfalls mit dem Thema der Nahrungsaufnahme, aber eher unfreiwillig. Ihre Tochter Claire ist nämlich plötzlich Teilzeitveganerin. Der Mama ist das nicht wirklich recht, allerdings respektiert sie den Wunsch ihrer Tochter, kein Fleisch zu essen.

MissBB hat 12 Dinge aufgeschrieben, die sie von sich als Mama nicht gedacht hätte. Zum Beispiel das hier: „Dass ich in jeder Nacht, in der der Kleine durchgeschlafen hat, nach meinem Aufwachen sofort an sein Bett muss, um zu sehen, ob alles okay ist. OMG! Dabei ist er schon 2 1/2!!! Wann hört das auf?“

Barcamp Bonn

Das Barcamp Bonn, das am 10. und 11. März stattfand, wirkt nach. Auch bei Martin, der aber noch andere Themen in seinem Blogbeitrag aufgreift (aber auch auf seinen Barcamp-Artikel verlinkt).

Gunnar wiederum verlinkt einen Beitrag von Johanna Brühl, die das Barcamp Revue passieren lässt. Johanna schreibt unter anderem: „Erstaunlich war die Vielfalt auf der Veranstaltung. Wenn früher vor allem IT Nerds zum Barcamp gingen, war es auf dieser Veranstaltung eine sehr bunte Mischung.“

Und Mit-Organisator Sascha Foerster liefert gleich einen ganzen Konferenzband. Damit ist man den ganzen Abend beschäftigt …

Bei der Rubrik Bonner Linktipps werden auf Grundlage der Aggregation der Bonner Blogs die Links des vorangegangenen Tages kuratiert.

Hier könnte Ihre Werbung stehen! Wir suchen derzeit nach einem Sponsor unserer täglichen Linktipps. Melden Sie sich unter email@bundesstadt.com oder unter 0800 2666 3444!

]]>
https://bundesstadt.com/linktipps/bonner-linktipps-am-mittwoch-45/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonner-linktipps-am-mittwoch-45/feed/ 0
Bonner Linktipps am Dienstag: 12 vor 12 https://bundesstadt.com/linktipps/bonner-linktipps-am-dienstag-12-vor-12/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonner-linktipps-am-dienstag-12-vor-12 https://bundesstadt.com/linktipps/bonner-linktipps-am-dienstag-12-vor-12/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonner-linktipps-am-dienstag-12-vor-12#respond Tue, 14 Mar 2017 10:57:31 +0000 https://bundesstadt.com/?p=13984 ]]> Bonn. Zwölf Linktipps vor zwölf Uhr. Ein buntgemischtes Potpourri für die Mittagspause. Noch immer wirft das Bonner Barcamp 2017 #BCBN17 seinen Sternenschweif auf die hiesige Bloggerlandschaft.

Mit dabei war auch her.ein.de. Dieser liefert die Links zum Vortrag über WordPress, dem beliebtesten Blogger Content Management System. Also: Pimp eure Blogs!

Auch der gsohn von sichsagmal.com hat das mal unter „Was war das für 1 geiles BarCamp„ paraphrasiert. Und dann aus Faulheit Anerkennung auf den Beitrag von Medienkanzler verwiesen. Der Gsohn hatte übrigens ein spannendes Rechercheprojekt über seinen Großvater dabei und die Fortschritte vorgestellt.

Es gibt ja Musikinstrumente, die eignen sich hervorragend für Witze. Bassisten beispielsweise haben es ja nicht leicht im Leben. (Während der #BCBN2017-Session zur Ukulele soll sich, dem Vernehmen nach, ein unaufmerksamer Bassist gemeldet haben und gefragt, wo man denn gerade sei. Die Antwort: „Was interessiert dich das denn plötzlich?„)
Scherz beiseite: Die Ukulele-Session war einer der klassischen BarCamp-Momente. jemand steht auf und bietet ein ungewöhnliches Thema an. Bei www-blogger gibt es Ergänzungen dazu für alle, die mal ein richtiges und witziges Instrument spielen möchten. (Auch für Bassisten geeignet).

Noch mehr Barcamp und eine gute Zusammenfassung zum Format und Angebot gibt es bei Thomas Reis im Blog.

Das Barcamp macht erst einmal eine Pause in Bonn. Diese 8 Dinge steht auch noch auf der Liste lesenswerter Bloggerbeiträge an diesem Linktipp-Dienstag.

Mit dem Rad durch die Nacht: Noch zweimal bietet der Radtreff Campus Bonn Veranstaltungen im Winterprogramm an. Weil bald ja der Sommer startet. Bereits heute abend geht es mit der (Halb-)Dunkeltour durch die Nacht los, für Radfahrnoobies.

Der BLB NRW (steht für: Bauprojekte Liegenlass-Betrieb NRW) ist nicht nur zuständig für die jahrelange Nichtsanierung der Uni-Tiefgarage, des Stillstands beim Landesbehördenhaus und bald sicher auch für die Zeitverzögerungen bei der Fassaden- und Innensanierung der Bonner Universität, sondern auch für das Düsseldorfer Polizeipräsidium. Eine Stellungnahme der Landtags-Oppositionsfraktion FDP dazu gibt es hier.

Wie man aus einem Fehlschlag Projekt doch etwas sinnvolles macht, wenn man Prioritäten anders setzt, ließt man bei Beberlei. Das gilt nicht nur für PHP-Nudeleien.

Vor Hundert Jahren tobte auch in Europa ein fürchterlicher Weltkrieg. Er begannweil die eigenen Nation besser als die andere sein sollte. Und man dem Nachbar mal ordentlich zeigen wollte, wo es in Europa langgeht, und wer den Hut auf hat. Bonn 1914-1918 berichtet von den Auswirkungen für die Bevölkerung. Für die Bevölkerung hie0 es gestern: Bitte keine Hühner mehr schlachten. „ Um die Eiererzeugung zu sichern, ermahnt der Oberbürgermeister die Hühnerhalter, die Legehühner nicht abzuschlachten, ihre Zahl vielmehr zu vermehren. Hühnerfleisch darf nur gegen Fleischkarten abgegeben werden. Die Hühnerhalter erhalten vom städtischen Lebensmittelamt für jedes abgelieferte Ei 32 Pfg. und 40 Gramm Futter, das Futter zum Preise von 30 Pfg. das Pfund.„
Denkt daran, wenn ihr heute abend Caesar‚s Salad machen wollt.

Im Leichte Sprache Newsblog einfachstars.info aus Bonn gibt es heute Infos über den getöteten Bären in Osnabrück.

Horst Ehmke ist tot. Ehmke, der Bonner SPD-Bundestagsabgeordnete, der unter Willy Brandt das Kanzleramt führte, der SPIEGEL-Redakteure in der SPIEGEL-Affäre verteidigte. Ein höchst intellektueller Mensch, der als „Hans Dampf in allen SPD-Gassen„ galt, und doch linker Pragmatiker war. Ehmke stimmte gegen den Umzug der Hauptstadt. Mit Bonn bis zum Ende verbunden, starb er im Alter von 90 Jahren. Einen persönlichen Nachruf gibt es beim SPD-Bundestagsabgeordnetem Ulrich Kelber.

Und sonst? Bei Fashionvernissage gibt es einen rosa-lockeren Frühlingslook.

Und der Workshop Beton- und Rostoptik fand in Bonn statt, berichtet Farbefreudeleben.de.

Bei der Rubrik „Bonner Linktipps„ werden auf Grundlage der Aggregation der Bonner Blogs die Links des vorangegangenen Tages kuratiert.

Hier könnte Ihre Werbung stehen! Wir suchen derzeit nach einem Sponsor unserer täglichen Linktipps. Melden Sie sich unter email@bundesstadt.com oder unter 0800 2666 3444!

]]>
https://bundesstadt.com/linktipps/bonner-linktipps-am-dienstag-12-vor-12/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonner-linktipps-am-dienstag-12-vor-12/feed/ 0
Bonner Linktipps am Montag – Neue Woche, neues Glück! https://bundesstadt.com/linktipps/bonner-linktipps-am-montag-neue-woche-neues-glueck/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonner-linktipps-am-montag-neue-woche-neues-glueck https://bundesstadt.com/linktipps/bonner-linktipps-am-montag-neue-woche-neues-glueck/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonner-linktipps-am-montag-neue-woche-neues-glueck#respond Mon, 13 Mar 2017 21:46:45 +0000 https://bundesstadt.com/?p=13979 ]]> Top-motiviert starten wir in die neue Woche… oder? Na gut, wir alle vermissen wohl das Wochenende, der eine wegen der Freizeit, der andere wegen dem Wetter und in Bonn nach diesem Wochenende sicherlich auch der ein oder andere wegen dem zurückliegenden BarCamp.

Vielleicht hilft es beim Wochenstart, wenn wir ein wenig in nostalgischen Erinnerungen an das vergangene Wochenende schwelgen? Zum Beispiel wenn wir daran denken, dass Bonn garantiert die unbestrittene Hauptstadt der wunderschönen Kirschbäume ist – Die gibt es übrigens nicht nur an einem weltweit bekannten Ort, es gibt auch schöne Kirschbäume an anderen Stellen in und um Bonn, so zum Beispiel auf dem Rheindamm.

Wer noch nicht genug von schönen Bildern des vergangenen Wochenendes hat, der wird bestimmt Freude daran finden, ein paar schöne Aufnahmen aus der rheinländischen Natur anzuschauen.

Andererseits könnte man allerdings auch das Bonner BarCamp des vergangenen Wochenendes Revue passieren lassen. Natürlich passier auf einem BarCamp so enorm viel, dass es gar nicht so einfach ist, alles mitzubekommen oder gar nachzuholen – Daher ein Linktipp zum speziellen Thema der beruflichen Neuorientierung.

Zum Abschluss gibt es auch heute mal wieder einen kulinarischen Tipp. Auch wenn ich aktuell tendenziell eher weißes Fleisch esse, bin ich allgemein ein sehr großer Fan von Rindfleisch in nahezu allen Variationen. Daher läuft mir beim reinen Gedanken an Rinderspieß auf roten Linsen schon das Wasser im Mund zusammen!

Bei der Rubrik „Bonner Linktipps„ werden auf Grundlage der Aggregation der Bonner Blogs die Links des vorangegangenen Tages kuratiert.

Hier könnte Ihre Werbung stehen! Wir suchen derzeit nach einem Sponsor unserer täglichen Linktipps. Melden Sie sich unter email@bundesstadt.com oder unter 0800 2666 3444!

]]>
https://bundesstadt.com/linktipps/bonner-linktipps-am-montag-neue-woche-neues-glueck/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bonner-linktipps-am-montag-neue-woche-neues-glueck/feed/ 0