Bonner Blogger: Joas Kotzsch

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Joas Kotzsch

Endlich hat sich mal wieder ein #BonnerBlogger dazu aufgerafft, unseren Fragebogen auszufüllen und zur Veröffentlichung zu schicken! Denn unserer Reihe läuft unbegrenzt weiter, solange es noch Blogs in Bonn gibt, die wir nicht vorgestellt haben. Danke Dir also gleich doppelt, lieber Joas! Wir hoffen, es werden Dir viele nachfolgen!

Name / Alter / seit wann in Bonn (bitte mit Stadtteil)?

Joas Kotzsch, im Augenblick 51 Jahre, aber das ändert sich ja andauernd, daher nenn ich mal mein Geburtsjahr: 1965. Seit wann in Bonn? Offiziell seit 1993, aber vorher, nämlich während meines Studiums in Köln, habe ich hier schon viel Zeit verbracht, u. a. deshalb, weil ich den Blick aus der Uni-Bibliothek Bonn so schön fand.

Meine erste Anlaufstelle in Bonn war eine WG im Regierungsviertel, direkt gegenüber vom Bundeskanzleramt, danach habe ich etwa ein Jahr bei meiner damaligen Freundin und heutigen Frau in der Südstadt verbracht und seitdem wohne ich in der Altstadt.

Blog-Name und -Adresse (URL):

Name und Adresse sind identisch: kettenpeitscher.com

Thema Deines Blogs (geschäftlich oder privat?):

Bei mir im Blog geht es ums Fahrradfahren und das Fahrrad. Fast alle meine Wege in der näheren Umgebung erledige ich mit dem Rad. Darüber hinaus habe ich die Langdistanzen (200 km +) für mich entdeckt. Auf so einem Fahrrad sieht und erlebt man eine ganze Menge. Und ja, er ist natürlich privat.

Hat Dein Blogthema etwas mit Deiner Ausbildung zu tun?

Nein, überhaupt nicht. Ich habe Jura studiert.

Gibt es außer Dir weitere feste Autoren in diesem Blog und / oder erlaubst Du Gastartikel?

Nein, ich bin bisher der einzige, der hier bloggt. Die Frage von Gastartikeln stellte sich bisher nicht. Wenn es passt, kann ich es mir grundsätzlich vorstellen. Ich halte es aber eher für unwahrscheinlich.

Womit bloggst Du (WordPress, Blogger, Medium, etc.)?

Mit einem selbst gehosteten WordPress. Wir setzen bei uns in der Werbeagentur viel WordPress ein, daher stellte sich für mich die Frage nach einem anderen System erst gar nicht. Außerdem habe ich meine Inhalte lieber bei mir, als dass sie fremdbestimmt irgendwo rumliegen. Daher weder Blogger noch Medium, obwohl ich Medium wegen seiner Einfachheit und Klarheit sehr schätze.

Ist Dein Layout responsiv/ für mobil optimiert?

Ja logisch.

Wieviele Aufrufe/Besucher hast Du im Monat und wie hoch ist dabei der Anteil der mobilen Besucher?

Im Augenblick sind es um die 1.000, Tendenz steigend. Ich bin ja mit dem Kettenpeitscher erst seit Januar 2016 dabei. Am Anfang waren es 200 im Monat. Da ich aber bei den Bonner Ironbloggern bin, entstehen hier Woche für Woche neue Inhalte. Dies führt offensichtlich zu steigenden Aufrufen.

Wenn ich Smartphone und Tablets zusammenziehe, liegt der Anteil der Besucher mit mobilen Endgeräten in den letzten 12 Monaten bei 42 Prozent (Tendenz steigend).

Gibt es Social-Media-Präsenzen, die zu diesem Blog gehören (URLs) und wie hast Du Dein Blog mit ihnen vernetzt?

Twitter, Facebook, Instagram, Google+ und YouTube sind mit meinem Blog verbunden. Sieht man Strava, ein Dienst mit dem ich meine Radfahrten aufzeichne, ebenfalls als soziales Netzwerk – was ich ganz klar tue –, dann gehört auch Strava dazu. Strava und die drei erstgenannten habe ich in der Sidebar meines Blogs eingebunden.

Verdienst Du mit Deinem Blog (direkt oder indirekt) Geld?

Nein, kein Geld, aber ein bisschen Reputation. Als Agenturmensch bin ich öfters in der Situation, Kunden das Thema Blog und Bloggen zu erklären oder nahezubringen. Das funktioniert natürlich sehr viel besser, wenn man ein eigenes Blog hat.

Ist das Dein einziges Blog oder betreibst Du/schreibst Du für weitere?

Nein, ich bin noch hier auf Bundesstadt.com aktiv, wo ich unter anderem 2 Jahre lang die Linktipps am Samstag gemacht habe. Ansonsten gibt es noch Kundenblogs, für die ich entweder schreibe oder die ich berate.

Eventuell starte ich privat noch ein zweites Blog. Wenn ich aber wie beim Kettenpeitscher vorgehe (siehe nächste Antwort), werde ich damit nicht vor 2020 beginnen. ;)

Seit wann gibt es Dein Blog und wie bist Du auf die Idee dazu gekommen?

Mit dem Kettenpeitscher hab ich im Januar 2016 mit wöchentlichen Beiträgen losgelegt. Die Idee dazu ist aber schon sehr viel älter. Ich habe mich viel zu lange mit der Technik aufgehalten, weil ich alles alleine machen (und verstehen) wollte und weil ich erst einmal zig Themes ausprobiert habe.

Mein Tipp: Wer bloggen möchte, sollte sofort loslegen und sich nicht mit der Technik aufhalten. Das ist ein echter Zeitkiller und in manchen Fällen sogar der Anfang vom Ende. Steckt die Begeisterung fürs Bloggen und Euer Thema lieber in die Inhalte, statt in die Technik.

Zwei Gründe gibt es für den Kettenpeitscher: Zum einen wollte ich endlich einen festen Ort haben, wo ich meine ganzen Geschichten und Bilder rund ums Radeln sammeln konnte – ich war es satt, z. B. Bilder in irgendwelchen Ordnern oder oder auf Festplatten zu suchen, wenn ich dies jemand zeigen wollte –, zum anderen fasziniert mich das Fahrrad seit jeher als schnelles uns smartes Verkehrsmittel.

Welches ist Dein bisher beliebtester Artikel (Titel und URL)?

Auf Platz 1 liegt ein Beitrag über die Digitalisierung beim Radfahren, traurigerweise dicht gefolgt von einem Nachruf auf den Blogger Johannes Korten, der sich im Sommer 2016 das Leben genommen hat.

Welche Medienformate nutzt Du für Dein Blog (Text, Grafiken, Fotos, Videos, Podcast…)?

Bis auf Podcasts ist bei mir schon alles zum Einsatz gekommen.

Erstellst Du diese Medien alle selbst oder woher kommen sie? Welche Technik/Hilfsmittel benutzt Du dafür?

Ja, ich erstelle diese Medien selber. Mit meinem Smartphone habe ich ja immer ein wunderbares Multimedia-Studio dabei, mit dem ich im Grunde genommen alles machen kann. Ansonsten gibt es da noch mein MacBook und einen Voice-Recorder (Diktiergerät), den ich meist mit mir rumschleppe (theoretisch steht dem Podcast also auch nichts im Wege).

Hast Du Kontakt zu anderen Bonner Bloggern und wenn ja, wie (online und offline)?

Oh ja, zum einen durch die schon erwähnten Bonner Ironblogger, die sich ein bis zwei Mal im Jahr treffen, und dann natürlich durch die Autoren auf Bundesstadt.com, die zum Teil auch eigene Blogs haben.

Dadurch, dass ich die Linktipps zwei Jahre gemacht habe, kenn ich mich in der Bonner Bloggerszene ganz gut aus und hab so im Laufe der Zeit auch einige kennengelernt.

Darüber hinaus bin ich in Deutschland und Österreich mittlerweile mit einigen Fahrradbloggern recht gut vernetzt. Anfang März gab es ein Treffen von Bloggern auf der Berliner Fahrradschau. Aus vielen virtuellen Kontakten entstanden auf einmal reale. Wunderbar!

Wenn ja: Würdest Du Dir mehr/andere Treffen wünschen?
Wenn nein: Bist Du grundsätzlich an (regelmäßigen) Treffen interessiert?

Ich finde grundsätzlich das Treffen mit anderen Bloggern zwecks Austausch klasse. Es müssen aber nicht notwendigerweise organisierte Rudeltreffen sein. Viel spannender ist es, wenn man sich einfach mal zu zweit oder zu dritt bei einem Kaffee oder Bier zusammensetzt. Wer Treffen möchte, der hat es selbst in Hand. Nicht umsonst haben ja die meisten Blogs zahlreiche Kontaktmöglichkeiten.

Was gefällt Dir an der Bonner Bloggerszene? Und was würdest Du Dir noch dafür wünschen?

Es gibt in Bonn eine wirklich große Vielzahl an Bloggern und unterschiedlichen Blogs, wie Bonner Blogs eindrücklich beweist. Ich hab hier definitiv keine Wünsche. Ich finde, dass Bonn sowohl online (Bonner Blogs) wie offline (u. a. diverse BarCamps, Webmontag, Socialbar, SMCBN, demnächst ein WordPress Meetup) sehr viel bietet. Und wer noch kein Blog hat, aber bloggen möchte, kann das bei Bundesstadt.com tun, wenn es etwas mit Bonn zu tun hat.

Danke Dir für Deine Antworten, lieber Joas! :)
Foto © Joas Kotzsch

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