Belcanto-Rausch mit scharfen Klingen und spitzen Tönen – Matthew Wild zeigt Gioachino Rossinis „Der...
Das dargebotene Straßengeschehen scheint inspiriert von der Bonner Altstadt: Figuren fahren entlang eines Mehrparteienhauses mit E-Scootern über die Bühne. Aufgelockert wird das Geschehen bereits zu Anfang durch vier junge Hip-Hop-Tänzer. Hier verweist der junge, südafrikanische Regisseur Matthew Wild auf unsere Jetztzeit. Gioachino Rossini gilt als Meister des Belcanto, eine im 17. Jahrhundert entstandene italienische Gesangstechnik und Ästhetik, die den europäischen Operngesang prägte. Seine 1816 in Rom uraufgeführte Oper "Der Barbier von Sevilla" ist bis heute sein populärstes Werk.
Wir können uns ein Urteil erlauben – Kateryna Sokolova zeigt „Die Ameise“ von Peter...
Peter Ronnefelds lange vergessenes Werk "Die Ameise" wird an der Oper Bonn noch an zwei Abenden in einer beachtlichen Adaption von Kateryna Sokolova gezeigt. Die neue Einstudierung unter der musikalischen Leitung von Daniel Johannes Mayr entstand im Rahmen der 2023 mit dem Opera Award ausgezeichneten Reihe 'Fokus `33'.
Beethovenhalle nach neun Jahren Sanierung wiedereröffnet
Mit rund 1600 Gästen, darunter dem Bundespräsidenten, feierte Bonn die Wiedereröffnung der wichtigsten Konzerthalle.
Femizid auf Bonner Theaterbühne: Peter Konwitschny deutet „Die Frau ohne Schatten“ von Richard Strauss...
Am 25. November war der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, auch Orange Day genannt. UN-Kampagnen richteten sich hier in diesem Jahr gegen Femizide und geschlechtsspezifische Gewalt. Peter Konwitschny zeigt in seiner Neuinszenierung von Richard Strauss’ Oper 'Die Frau ohne Schatten' patriarchales Denken, Frauen als hilflose, degradierte und ausgebeutete Opfer und Formen infamer Gewalt bis hin zu Tötungen von Frauen. Konwitschny legt das Augenmerk auf die Geschlechterkonflikte in der Vorlage.
Theater Bonn rewind: Eine Bilanz der Spielzeit 2024/2025 am heutigen Weltoperntag
Am heutigen 25. Oktober ist Weltoperntag: ein guter Zeitpunkt um eine persönliche, subjektive Bilanz zur zurückliegenden Opernsaison am Theater Bonn zu ziehen. Die Spielzeit 2024/2025 am Theater Bonn war mit die erfolgreichste Saison seit über 15 Jahren. Die hohe Auslastung lag auch an künstlerisch ambitionierten und mitreißenden Inszenierungen, die ich für die Sparte Oper nun gerne am Beispiel ausgewählter Produktionen Revue passieren lasse.
„Das war das große Babel.“ – Giuseppe Verdis „Nabucco“ an der Oper Bonn
In seiner 1842 in Mailand uraufgeführten politischen Choroper Nabucco (italienisch für Nebukadnezar) verkürzte Giuseppe Verdi die Handlung aus dem Alten Testament um den neubabylonischen König um 587 v. Chr. dramaturgisch stark. Der damals 28jährige jährige Komponist feierte mit seinem Frühwerk den internationalen Durchbruch. Die Erfolgsoper, die von Machtstreben, Gewalt, Verachtung, Liebe und Gefangenschaft handelt, scheint heute wieder höchst aktuell. Roland Schwabs Inszenierung der Oper feierte am 3. Oktober 2025 am Theater Bonn eine umjubelte Premiere.
Ahnjekumme
Niedeckens BAP waren zum fünften Mal auf dem wie immer ausverkauften Kunstrasen
“We fade to grey”
Jan Delay & Disko No. 1 verwandeln den Kunstrasen Bonn in eine Funk-House-Party.
„Könnt ihr noch?“ Deichkind am 19. Juli 2025 auf dem Bonner KunstRasen
Die Hamburger Elektro-Hip-Hopper von Deichkind gibt es schon seit über einem Vierteljahrhundert. Sie gründete sich 1997 und wurde 2000 mit dem Hit „Bon Voyage“ bekannt. Deichkind gehören zur alten Hamburger Schule und gelten als Pioniere der Elektronisierung des Rap. 2008 gelang den Hanseaten der Durchbruch mit dem Album Arbeit nervt, noch erfolgreicher war dann jedoch Befehl von ganz unten von 2012. Der Tech-Rap, Punk und die basslastigen Beats der mittlerweile acht Band-Platten sind geprägt von ironischen Lyrics.
Konzertrezension: Cypress Hill am 8. Juli 2025, KunstRasen Bonn
Ein Bericht über das Konzert der amerikanischen Band
















