Aus totem Holz einen Treffpunkt schaffen: Baumstumpf wurde Sessel mit Herz

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Bonn – Im Früh­jahr 2016 fäll­te die Stadt ei­nen präch­ti­gen Baum am Beue­ler Rhein­ufer. Der Ar­bei­ter des Am­tes für Stadt­grün war schnel­ler fer­tig als geplant.

Er nahm sei­ne Ket­ten­sä­ge und ver­wan­del­te den Stumpf mit ge­üb­ter Hand in ei­nen Ses­sel. Der Ket­ten­sä­gen­künst­ler zau­ber­te noch ein Herz in die Leh­ne. Sitzt man dort, blickt man auf die Bon­ner Sei­te mit der Vil­la Hammerschmidt.

Stadt teilt auf un­se­re An­fra­ge mit, dass der aus der Na­tur ge­säg­te Ses­sel gut bei den fla­nie­ren­den Bür­gern an­kommt. Es hand­le sich da­bei um ei­ne ein­ma­li­ge Aktion.

Tat­säch­lich ist die­ser Stumpf fast ein­ma­lig im Bon­ner Stadt­ge­biet. Viel­leicht soll­ten die Män­ner vom Amt für Stadt­grün er­mun­tert wer­den, öf­ters die Ket­ten­sä­ge an Baum­res­ten wal­ten zu las­sen. Viel­leicht wür­de es die Kri­ti­ker, die je­de nö­ti­ge Fäll­ak­ti­on be­dau­ern, wie­der et­was versöhnen.

Und es wür­de den Flair der Stadt heben.

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