Marodierende Böllerbanden

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Es mag ein sub­jek­ti­ver Ein­druck sein, aber ich wer­de das Ge­fühl nicht los, dass es die­ses Mal schlim­mer ist. Seit vie­len Ta­gen schon sind durch mei­nen Wohn­ort Du­is­dorf Abend für Abend Böl­ler und Ra­ke­ten zu se­hen und vor al­lem zu hö­ren. Und das nicht ein­mal ver­ein­zelt, son­dern stets in Se­rie, vie­le Schuss in Fol­ge, be­vor für ei­ni­ge Mi­nu­ten Ru­he herrscht. Die nächs­te Böl­le­rei hört man dann von ei­nem an­de­ren Ort.

An­ge­fan­gen hat das be­reits kurz nach Weih­nach­ten, noch vor dem of­fi­zi­el­len Ver­kaufs­start für Sil­ves­ter­kram. Die Knal­le­rei wur­de dann von Tag zu Tag mehr und er­leb­te sei­nen na­tür­li­chen Hö­he­punkt an Sil­ves­ter. Seit­dem schwillt das Auf­kom­men wie­der ab, aber we­sent­lich lang­sa­mer als ich das in den letz­ten Jah­ren be­ob­ach­ten konnte.

Ein sub­jek­ti­ver Ein­druck oder ein tat­säch­li­ches Phä­no­men? Ist das an an­de­ren Stel­len Bonns auch so oder ha­ben die Be­woh­ner von Du­is­dorf schlicht den Schuss nicht bzw. zu oft ge­hört? Kann man mit Ent­waff­nung rech­nen oder soll­te ich mich auf vie­le wei­te­re Aben­de ein­stel­len, in der ich mich ein we­nig wie in Chi­ca­go füh­len darf?

Ich freue mich auf Be­rich­te von an­de­ren Fronten.

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