Das Gelände rund um den ehemaligen Schlachthof derzeit (Foto: Sebastian Derix)

Am ver­gan­ge­nen Diens­tag wur­den vor Ort die Plä­ne vor­ge­stellt, was mit dem ehe­ma­li­gen Schlachthof-Gelände in der Bon­ner West­stadt in­klu­si­ve an­gren­zen­der Area­le ge­sche­hen soll. Da, wo zur­zeit al­les ver­fällt, wo un­be­fes­tig­te Stell­plät­ze sind, Müll sor­tiert wird und sich „Ver­rich­tungs­bo­xen“ für die Stra­ßen­pro­sti­tu­ti­on be­fin­den, ent­steht das so­ge­nann­te Innovationsdreieck.

In­no­va­tiv dar­an ist vor al­lem das West­werk. Der Ort soll das Bon­ner Rock- und Pop­zen­trum wer­den, wo Kon­zer­te und an­de­re Ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den. Woh­nun­gen hin­ge­gen ent­ste­hen nicht in dem Are­al zwi­schen der Im­men­burg­stra­ße, Am Dick­obs­kreuz und den Bahn­glei­sen – zu groß wä­re die Lärm­be­läs­ti­gung. Die steigt auch durch ver­grö­ßer­te Be­rei­che der an­gren­zen­den Ent­sor­gungs­be­trie­be (MVA, Bon­noran­ge, Re­mon­dis). Statt­des­sen wer­den vie­le Bü­ro­flä­chen ge­schaf­fen. Ei­nen gro­ßen An­ker­mie­ter soll es auch schon geben.

Um die Er­reich­bar­keit des In­no­va­ti­ons­drei­ecks zu ge­währ­leis­ten, ist ge­plant, die Im­men­burg­stra­ße zu ver­brei­tern, zu be­grü­nen und mit or­dent­li­chen Rad­we­gen aus­zu­stat­ten. Die Stra­ße soll ring­för­mig um das Are­al füh­ren. Von der Bahn­hal­te­stel­le Bonn-West wird ei­ne Brü­cke ge­baut. Al­les in al­lem ein „gro­ßer Wurf“, wie SWB-Aufsichtsratsvorsitzender Tom Schmidt sagt.

Die Stadt­wer­ke Bonn sind es auch, die sich mit dem Be­sit­zer der an­gren­zen­den Grund­stü­cke, dem Un­ter­neh­mer Det­lev Klaudt, zu­sam­men­ge­tan ha­ben, um das ge­sam­te Ge­län­de zu ent­wi­ckeln. Ge­plant ist, dass die ers­ten Mie­ter 2026 ein­zie­hen kön­nen. Ein Plan, den die SWB selbst als „durch­aus am­bi­tio­niert“ bezeichnet.

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