Streetart in Bonn

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Be­son­ders im Herbst und Win­ter sind sie ein ech­ter Au­gen­schmaus – die Wer­ke der Bon­ner Stree­tar­tis­ten, die plötz­lich aus dem Nichts auf­tau­chen und lei­der auch schnell wie­der da­hin ver­schwin­den. Der der­zeit be­kann­tes­te dürf­te wohl 1zwo3 sein, der sei­ne wah­re Iden­ti­tät ähn­lich ge­heim hält wie Bank­sy. Aber auch dro­pix wird im­mer bekannter.

Über das gan­ze In­nen­stadt­ge­biet ver­tei­len die bei­den ih­re Paste-ups, al­so Pla­ka­te, die an Häu­ser­ecken oder Strom­käs­ten mit Kleis­ter be­fes­tigt wer­den. Das sieht dann zum Bei­spiel so aus:

1zwo3
Fo­to: el­le­bil, CC-BY-SA.

Die Paste-Ups tun nie­man­dem weh, denn im Ge­gen­satz zu Graf­fi­tis sind sie ei­ni­ger­ma­ßen ein­fach zu ent­fer­nen. Des­we­gen hal­ten die meis­ten der Kunst­wer­ke im städ­ti­schen Raum nicht lan­ge, sehr zum Miss­fal­len der Fans der bei­den Stree­tar­tis­ten. Denn ge­le­gent­lich sind die Paste-ups so schnell wie­der weg, dass man sie gar nicht live und in schwarz-weiß zu Ge­sicht be­kom­men kann. Um­so bes­ser ist es dann, wenn die bei­den Künst­ler ih­re Wer­ke aus­stel­len. Die letz­te Aus­stel­lung fand am ver­gan­ge­nen Wo­chen­en­de in der Bon­ner Schu­le statt. Ne­ben 1zwo3 und dro­pix stell­te auch La­te­te aus.

DSC_0007
1zwo3
Fo­to: Char­lot­te Jahnz, CC-BY-SA
dropix
dro­pix
Fo­to: Char­lot­te Jahnz, CC-BY-SA
latete
La­te­te
Fo­to: Char­lot­te Jahnz, CC-BY-SA

Die Aus­stel­lung in der Bon­ner Schu­le war sehr gut be­sucht. Ne­ben ei­ni­gen Men­schen mit Spie­gel­re­flex­ka­me­ras, schau­te auch die WDR Lo­kal­zeit Bonn vor­bei, da­ne­ben gab es auch wie­der ei­nen ex­klu­si­ven Druck von 1zwo3 ge­gen ei­ne frei ge­wähl­te Spen­de zu be­kom­men. Die Stree­tar­tis­ten sind mitt­ler­wei­le wirk­lich kein Ge­heim­tipp mehr. 1zwo3 hat so­gar ei­ne ei­ge­ne App (iTu­nes / Goog­le Play / Win­dows Pho­ne) über die man al­les über sei­ne ak­tu­el­len Wer­ke fin­det – wo die zu be­trach­ten sind muss man aber im­mer noch selbst her­aus­fin­den, so hal­ten die Bon­ner Stree­tar­tis­ten ih­re Fans auf Trab.

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