Bonner Linktipps am Mittwoch: Spirituosen, Schrott und Heuhaufen

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Bonn geht es­sen stellt Fei­nes zum Trin­ken vor, ge­nau­er: fei­nes­zum­trin­ken. Ka­rin Kru­beck hat im De­ja Vu Do­mi­nic Lau­fen­berg ge­trof­fen, der sich mit ei­nem Spirituosen-Vertrieb selbst­stän­dig ge­macht hat. „Ziel ist es, nur Pro­duk­te zu ver­trei­ben, hin­ter de­nen er sel­ber steht. Das merkt der Käu­fer und der Fun­ke springt dann ein­fach über und scha­det na­tür­lich auch dem Ver­kauf nicht.“ Na dann: Prost!

Im ver­gan­ge­nen Jahr hat­ten Stu­den­tin­nen und Stu­den­ten in Bonn die In­itia­ti­ve für Flücht­lin­ge Bonn (IfF) ge­grün­det. Dar­aus ist zwi­schen­zeit­lich ein ge­mein­nüt­zi­ger Ver­ein ge­wor­den. Die­ser Ver­ein ar­bei­tet nun mit der In­itia­ti­ve der Bür­ger­stif­tung Bonn, Kick­off Bonn, zu­sam­men. Mehr da­zu im Blog der Bür­ger­stif­tung Bonn.

Viel­leicht hat es der ei­ne oder an­de­re, der an der B9 ent­lang fährt, be­reits ge­se­hen: Un­be­kann­te ha­ben ei­nen rie­si­gen Schrott-Berg auf dem Tra­jekt­kno­ten ab­ge­la­den. Wäh­rend an­de­re Bon­ner Me­di­en den Skan­dal igno­rie­ren, hat Kor­ne­li­us Wro­bel  von der Rhei­ni­schen Ta­ges­post re­cher­chiert, was es mit dem Müll­berg auf sich hat. (An die­ser Stel­le sei mir ei­ne An­mer­kung zur Ver­wen­dung des Wor­tes „Un­be­kann­te“ in Über­schrif­ten mit ei­nem Ver­weis auf Karl Va­len­tin er­laubt: Un­be­kannt ist der Un­be­kann­te nur dem Un­be­kann­ten. Sprich: Un­be­kann­te sind ei­gent­lich kei­ne Un­be­kann­ten, je­den­falls nicht im All­ge­mei­nen, son­dern nur im Spe­zi­fi­schen, ins­be­son­de­re dem Schrei­ber mö­gen sie un­be­kannt sein, was sie je­doch nicht zu Un­be­kann­ten als sol­chen macht.)

Wäh­rend der Skan­dal um den Schrott auf der B9 die Bundesstadt-Bürger größ­ten­teils kalt lässt, echauf­fie­ren sich die Bon­ner ger­ne über das Cha­os bei den Bür­ger­diens­ten. Se­ve­rin Tat­ar­c­zyk hat ei­nen gar nicht mal so schlech­ten Vor­schlag, wie man die War­te­zeit et­was er­träg­li­cher ge­stal­ten und die Schlan­ge so­gar re­du­zie­ren könn­te, aber ich fürch­te, bis zu den Ver­ant­wort­li­chen dringt sein Ap­pell nicht durch.

Ver­las­sen wir die Büh­ne der schö­nen Bun­des­stadt und wid­men wir uns welt­be­we­gen­den Din­gen zu, et­wa der Mas­sen­über­wa­chung. Ha­gen Bau­er er­in­nert dar­an, dass Mas­se eben nicht gleich Klas­se ist. Das biss­chen Heu im gro­ßen Na­del­hau­fen (oder war es um­ge­kehrt?) fin­det sich – und hier müs­sen die Bri­ten sich wohl ein­ge­ste­hen, dass sie ei­ner ir­ri­gen An­nah­me un­ter­le­gen sind – eben nicht von al­lei­ne. (Ha­be ich im Üb­ri­gen er­wähnt, dass ich Schach­tel­sät­ze mag?)

Ehe tur­ckisch alß Ös­ter­rei­chisch“ – so dach­ten ei­ni­ge Böh­men im Jahr 1620 wäh­rend des böh­mi­schen Kriegs. Wie­so, und ob über­haupt sie die Os­ma­nen den Habs­bur­gern be­vor­zug­ten, weiß Mi­cha­el Kaiser.

Von Prag geht es nach New Or­leans. Ste­pha­nie Braun war auf ei­ner Kon­gress­rei­se, konn­te aber auch Sight­see­ing in der größ­ten Stadt Loui­sia­nas ma­chen. An ih­ren Er­leb­nis­sen lässt sie uns in Wort und Bild teil­ha­ben. Ob sie die glei­chen Er­fah­run­gen mit „The Big Ea­sy“ ge­macht hat wie man sie aus der Simpsons-Folge „A Street­car Na­med Mar­ge“ kennt, müsst ihr selbst herausfinden.

Bei der Ru­brik „Bon­ner Link­tipps“ wer­den auf Grund­la­ge der Ag­gre­ga­ti­on der Bon­ner Blogs die Links des vor­an­ge­gan­ge­nen Ta­ges kuratiert.

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