Bonn mit Kindern Teil 1 – Mayras Wohnzimmer Café

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Wenn man in der Stadt mit Kin­dern – ins­be­son­de­re wenn es ganz klei­ne sind – un­ter­wegs ist, wird man vor ganz ei­ge­ne Her­aus­for­de­run­gen ge­stellt. Ei­ne klei­ne Ar­ti­kel­rei­he soll sich da­her in un­re­gel­mä­ßi­gen Ab­stän­den dem The­ma „Bonn mit Kin­dern“ wid­men. Tipps, wo­hin man mit klei­nen und gro­ßen Kin­dern gut weg­ge­hen kann, was man un­ter­neh­men kann oder an wel­che Stel­len man sich für Bü­ro­kra­ti­sches etc. wen­den kann.

Den An­fang macht das Fa­mi­li­en­ca­fé „May­ras Wohnzimmer“. 

Mayras Wohnzimmer -Kakaotasse Foto: Stephanie Pletsch
May­ras Wohn­zim­mer
Fo­to: Ste­pha­nie Pletsch

Vor ei­ni­gen Wo­chen stand ich vor der Her­aus­for­de­rung, ei­ne ge­eig­ne­te Lo­ka­li­tät für die Fei­er der Tau­fe un­se­rer Toch­ter zu fin­den. Über den Aus­tausch zwi­schen Müt­tern (ja­ja, das soll es ge­ben), be­kam ich den Tipp „Schaut doch mal im Ca­fé de Beu­el“. Ei­ne klei­ne Re­cher­che er­gab, dass das Ca­fé de Beu­el ge­schlos­sen wur­de, aber un­ter neu­em Na­men und neu­er Füh­rung mit ähn­li­chem Kon­zept neu er­öff­net hat: May­ras Wohnzimmer.

Aber für so ei­ne Fei­er muss ja erst ein­mal Pro­be ge­ges­sen und ge­trun­ken wer­den und das Am­bi­en­te über­prüft wer­den. Ist es wirk­lich kin­der­taug­lich? Kla­re Ant­wort: JA! Ist es!

Di­rekt beim ers­ten rein­kom­men fühl­te ich mich wohl. Das Ca­fé ist in ei­nem al­ten, re­no­vier­ten Ge­bäu­de auf drei Ebe­nen un­ter­ge­bracht. Ist das Erd­ge­schoss noch re­la­tiv un­auf­fäl­lig (wenn auch schon sehr ge­müt­lich), so fühlt man sich auf der ers­ten Eta­ge, als wenn man wirk­lich in ein gro­ßes Wohn­zim­mer kommt.

Mayras Wohnzimmer Sessel im ersten Stock Foto: Stephanie Pletsch
May­ras Wohn­zim­mer Fo­to: Ste­pha­nie Pletsch

An klei­nen und gro­ßen Ti­schen ste­hen ur­ge­müt­li­che Oma-Sessel und So­fas. Für die Kin­der gibt es Krab­bel­de­cken und Spiel­zeug. An al­les ist ge­dacht – na­tür­lich auch an die ob­li­ga­to­ri­schen Kin­der­sit­ze, aber die ha­ben wir da bis­her noch nie ge­braucht, da un­se­re Toch­ter im­mer auf dem Bo­den oder ei­nem der ge­müt­li­chen Ses­sel un­ter­wegs ist.

Auf der zwei­ten Eta­ge gibt es so­gar ein voll aus­ge­stat­te­tes Spiel­zim­mer für die Kin­der, die nicht mehr nur um Ma­mas oder Pa­pas Fü­ße krab­beln möch­ten. Wäh­rend des Sonn­tags­büf­fets un­ter Auf­sicht ei­ner Be­treu­ungs­per­son für umme :)

Ein­zi­ger Wehr­muts­trop­fen ist, dass der Platz für Kin­der­wä­gen un­ten auf der Erdgeschoss-Ebene doch stark be­grenzt ist. An ei­nem nor­ma­len Nach­mit­tag ist das we­ni­ger ein Pro­blem, für das Sonn­tags­früh­stück macht es Sinn, so denn vor­han­den, das Kind in Tra­ge­tuch oder Tra­ge­hil­fe zu pa­cken und vor­bei zu kommen.

Nach die­sem po­si­ti­ven ers­ten Ein­druck ha­ben wir dann auch die Tau­fe dort ge­fei­ert. Noch heu­te wer­den wir re­gel­mä­ßig auf die schö­ne Lo­ca­ti­on an­ge­spro­chen. Vor al­lem aber das ent­spann­te Am­bi­en­te war es, das die Fei­er so schön ge­macht hat. Wir muss­ten uns kei­ne Sor­gen ma­chen, ob jetzt mal ei­nes der Kin­der weint oder krab­belt. Kin­der dür­fen da Kin­der sein – und das ent­stress­te uns als El­tern unheimlich.

Wer in Bonn mal mit Kin­dern ge­müt­lich früh­stü­cken oder ei­nen Kaf­fee trin­ken ge­hen will, soll­te auf je­den Fall mal ei­nen Blick in May­ras Wohn­zim­mer wer­fen. Wir kom­men im­mer wie­der ger­ne vorbei.

An­bei noch ein ei­ni­ge Bild­im­pres­sio­nen von un­se­rem gest­ri­gen Besuch.

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