Bonnerin schmuggelt Dankesgrüße nach Deponia

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Svenja Baumann. Foto: privat.Dan­kes­grü­ße von der De­po­nie – an die „Wa­che“! Ver­wun­dert rie­ben sich ei­ni­ge Bon­ner die  Au­gen, als der Ab­spann des PC-Abenteuerspiels „Good­bye De­po­nia“ über den Bild­schirm flim­mer­te.  Denn ein spe­zi­el­ler Dank ging vom Ham­bur­ger Ent­wick­ler­team Da­eda­lic (er­hielt für den ers­ten Teil den Com­pu­ter­spiel­preis 2009) an die Altstadt-Kneipe.  Da­für ver­ant­wort­lich na­tür­lich: ei­ne Bonnerin.

Sie schmug­gel­te den Ein­trag hin­ein:  Sven­ja Bau­mann (26).  Der­zeit wohnt die ge­bür­ti­ge Deponia_Screenshot_04_deNeus­se­rin in Ham­burg, stu­diert aber in Bonn und schreibt ge­ra­de ih­re Dok­tor­ar­beit über Thea­ter­ad­ap­ti­on im Com­pu­ter­spiel. Aus die­sem Grund wer­kel­te die sie am drit­ten Teil der der Spie­le­se­rie über ei­nen toll­pat­schi­gen Hel­den mit, der sei­nen Müll­pla­ne­ten ret­ten und zu­gleich da­von flüch­ten will, und half bei der Endfertigung.

Als je­der sei­ne Dan­kes­grü­ße in den Ab­spann schrieb, dach­te sie un­ter an­de­rem auch an die Wa­che: „In mei­ner Bon­ner Zeit war sie für mich und mei­ne Freun­de ei­ne Art zwei­tes Wohn­zim­mer.“ Auch bei der schwie­ri­gen Ent­schei­dung, Bonn zu ver­las­sen, fand sie dort Rat: „Und ganz ehr­lich ge­sagt hab ich mir da­von auch ein paar Frei­ge­trän­ke er­hofft“, fügt sie ver­schmitzt hinzu.

Die Wa­che und To­bis selbst­ge­misch­ter Me­xi­ka­ner wür­den per­fekt nach St. Pau­li pas­sen“, er­klärt die 26-Jährige. „Al­ler­dings kommt in ei­ner so rie­si­gen Stadt nicht so ein­fach die­se fa­mi­liä­re Kon­stel­la­ti­on zu­stan­de, die es in Bonn gibt.“

Wache-Wirt To­bi Ep­ping ist je­den­falls be­geis­tert: „Das ist ei­ne fet­te Eh­re. Klar kriegt sie ein Frei­bier, auch mehrere.“

 Fo­tos: pri­vat / Daedalic

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