Letz­tes Jahr hat ge­schmerzt“, sagt Bonns Ober­bür­ger­meis­te­rin Kat­ja Dör­ner. Aus­ge­rech­net das groß an­ge­leg­te Beethoven-Jahr 2020 fiel der Corona-Pandemie zum Op­fer. Um­so schö­ner ist es, da sind sich al­le Prot­ago­nis­tin­nen und Prot­ago­nis­ten ei­nig, dass in den kom­men­den drei Wo­chen wie­der das Beet­ho­ven­fest un­ter der Lei­tung von In­ten­dan­tin Ni­ke Wag­ner statt­fin­den kann. 

Zwei Frauen sitzen an einem Tisch, vor sich Mikrofone. Dörner sieht Wagner lächelnd an, die lächelt ins Publikum.
In­den­dan­tin Ni­ke Wag­ner und Ober­bür­ger­meis­te­rin Kat­ja Dör­ner bei der Er­öff­nungs­pres­se­kon­fe­renz (Fo­to: Bar­ba­ra Frommann)

Das Mot­to „Auf­er­ste­hen“ könn­te pas­sen­der nicht sein. Zwar hät­te das ge­plan­te Pro­gramm aus dem Vor­jahr nicht in al­len Ele­men­ten ge­ret­tet wer­den kön­nen, führ­te Wag­ner zum Auf­takt aus, aber die An­ge­bo­te für die kom­men­den drei Wo­chen sei­en mehr als eben­bür­tig. Das Pro­gramm um­fasst über 50 Ver­an­stal­tun­gen, in de­nen selbst­ver­ständ­lich viel Mu­sik Beet­ho­vens zu er­le­ben sein wird. Al­le neun Sym­pho­nien ste­hen auf dem Pro­gramm, dar­ge­bo­ten von fünf eu­ro­päi­schen Or­ches­tern und Di­ri­gen­ten. Ein­ge­rahmt wird das Fes­ti­val­pro­gramm von Beet­ho­vens 9. Sym­pho­nie zum Auf­takt und Mah­lers „Auf­er­ste­hungs­sym­pho­nie“ zum Ab­schluss. Es wird au­ßer­dem Jazz und Pop ge­ben und das Vik­to­ri­a­bad wird mit „Pa­va­ne für Pro­me­theus“ in ei­ne per­for­ma­ti­ve In­stal­la­ti­on umgewandelt.

Beethovenfest trotz Corona

Na­tür­lich müs­sen bei ei­ner der­zei­ti­gen In­zi­denz von über 100 in Bonn Co­ro­na­re­geln wei­ter­hin be­ach­tet wer­den. Vol­le Kon­zert­sä­le wird es nicht ge­ben. Auch des­halb gibt es mehr Ter­mi­ne an mehr un­ter­schied­li­chen Or­ten in Bonn und auch Köln, da­mit mög­lichst vie­le Men­schen die Chan­ce ha­ben, Kon­zer­te mit­zu­er­le­ben. Der kauf­män­ni­sche Ge­schäfts­füh­rer Mi­cha­el Gas­s­mann be­ton­te, dass die neue Corona-Verordnung des Lan­des „zu spät ge­kom­men ist“. Sie hät­te vol­le Kon­zert­sä­le er­laubt, wenn die Zuschauer:innen ge­impft, ge­tes­tet oder ge­ne­sen sei­en. Al­ler­dings be­mü­he man sich bei ein­zel­nen Ver­an­stal­tun­gen noch, sie für mehr Men­schen zu öff­nen, oh­ne al­ler­dings die selbst auf­ge­stell­ten Hy­gie­ne­maß­nah­men zu hintergehen.

Für ei­ni­ge Ver­an­stal­tun­gen gibt es noch Rest­ti­ckets. Wir wün­schen al­len Be­tei­lig­ten ein gu­tes Ge­lin­gen, den Zuschauer:innen gu­te Un­ter­hal­tung und al­len bes­te Gesundheit.

Bei­trags­bild: Bar­ba­ra Frommann

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