Französisches Kino in Bonn – Cinéfête 15

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Comme_un_lion_1Ci­né­fê­te, das ist das jähr­lich deutsch­land­weit statt­fin­den­de Ju­gend­film­fest des fran­zö­si­schen Films. In Bonn, ge­nau­er im Ki­no in der Brot­fa­brik kön­nen al­ler­dings nicht nur Schul­klas­sen die sie­ben Fil­me des dies­jäh­ri­gen Fes­ti­vals se­hen, son­dern in Abend­vor­stel­lun­gen vom 26. Fe­bru­ar bis 6. März 2015 auch al­le an­de­ren Interessierten.

Da­bei sind Fil­me zu se­hen, die bei uns in Deutsch­land be­reits in den Ki­nos ge­lau­fen sind, al­ler­dings aber auch sol­che, die hier­zu­lan­de kei­nen Ver­leih hat­ten.Die 15. Aus­ga­be des Ju­gend­film­fes­ti­vals be­schäf­tigt sich mit der Fra­ge, was ei­gent­lich die drei Wör­ter „Li­ber­té, Éga­li­té, Fra­ter­ni­té“ be­deu­ten, auf die Frank­reich so stolz ist.

Ge­zeigt wer­den der Ani­ma­ti­ons­film Le Ta­bleau und ak­tu­el­le fran­zö­si­sche Ko­mö­di­en wie L’Italien (Fas­ten auf Ita­lie­nisch) und La ca­ge do­rée (Por­tu­gal mon amour) so­wie Ré­gis Ro­in­sards Ko­mö­die Po­pu­lai­re (Ma­de­moi­sel­le Po­pu­lai­re).

In Sa­mu­el Col­lar­deys Tra­gi­ko­mö­die Com­me un li­on (Wie ein Lö­we) geht es um den 15-jährigen Mitri aus Se­ne­gal. Wie vie­le Ju­gend­li­che in sei­nem Al­ter spielt er Fuß­ball und träumt da­bei von Bar­ça und Chel­sea. Als ein fran­zö­si­scher Ta­lents­cout auf ihn auf­merk­sam wird, sieht er das als sei­ne Chan­ce. Doch in Pa­ris an­ge­kom­men, läuft we­nig wie er­hofft Der Film Une bou­teil­le à la mer (Fla­schen­post vor Ga­za) er­zählt von der Brief­freund­schaft zwi­schen ei­ner jü­di­sche Fran­zö­sin, die mit ih­rer Fa­mi­lie in Je­ru­sa­lem lebt, und ei­nem jun­gen Palästinenser.

Seraphine2Sé­ra­phi­ne lief schon 2008 in den deut­schen Ki­nos. Im Jahr 1912, zwei Jah­re vor dem Aus­bruch des ers­ten Welt­kriegs, zieht der deut­sche Kunst­samm­ler Wil­helm Uh­de in das fran­zö­si­sche Städt­chen Sen­lis, um sich dem Schrei­ben zu wid­men. Ei­nes Ta­ges ent­deckt er bei Nach­barn ein klei­nes, auf Holz ge­mal­tes Bild, das ihn so­gleich fas­zi­niert. Zu sei­ner gro­ßen Über­ra­schung stellt sich her­aus, dass sei­ne Haus­häl­te­rin Sé­ra­phi­ne das Bild ge­malt hat. Von den ge­zeig­ten Fil­men ist Sé­ra­phi­ne der ein­zi­ge den ich bis­her ge­se­hen ha­be, und ich kann ihn be­den­ken­los wei­ter­emp­feh­len, schließ­lich hat­te ich den Film da­mals mit 9 von 10 Punk­ten bewertet.

Al­le Fil­me wer­den in Ori­gi­nal­fas­sung mit deut­schen Un­ter­ti­teln ge­zeigt. Die Ter­mi­ne im Einzelnen:

  • Don­ners­tag, 26. Fe­bru­ar, 17:00 Uhr: Fas­ten auf Ita­lie­nisch (L’Italien)
  • Frei­tag, 27. Fe­bru­ar, 17:00 Uhr: Ma­de­moi­sel­le Po­pu­lai­re (Po­pu­lai­re)
  • Sams­tag, 28. Fe­bru­ar, 17:30 Uhr: Por­tu­gal mon amour (La ca­ge do­rée)
  • Mon­tag, 2. März, 17:00 Uhr: Wie ein Lö­we (Com­me un li­on)
  • Diens­tag, 3. März, 19:00 Uhr: Sé­ra­phi­ne

Die Spiel­ter­mi­ne für Le Ta­bleau und Une bou­teil­le à la mer wer­den in den nächs­ten Ta­gen auf der Web­site der Bon­ner Ki­ne­ma­thek veröffentlich.

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