Bonner Blogger: Kim-Joëlle Kaschub

1
Kim-Joelle Kaschub

Wer sich in un­se­rer Rei­he #bon­ner­blog­ger vor­stel­len möch­te, kann da­zu un­se­ren Fra­ge­bo­gen aus­fül­len, oder es wie die Blog­ge­rin ma­chen, die wir heu­te ken­nen­ler­nen. Sie hat an­hand un­se­rer Fra­gen ih­ren ei­ge­nen Ar­ti­kel ver­fasst und der liest sich rich­tig gut:

Chez Kim-Joëlle und ich

Sa­lut! Mein Na­me ist Kim-Joëlle, ich bin 25 Jah­re jung, in Bonn ge­bo­ren und woh­ne zur Zeit in Ip­pen­dorf. Mei­nen Blog gibt es seit Som­mer 2013 un­ter www.chezkimjoelle.de – der Na­me ent­stand im glei­chen Som­mer in Pa­ris. Es gibt vie­le fran­zö­si­sche Re­stau­rants die bei­spiels­wei­se „Chez Ju­li­en“ oder „Chez Mi­cha­el“ hei­ßen. Al­so lag es auf der Hand die­sem fran­zö­si­schen Phä­no­men zu fol­gen. Der Blog ent­stand auf Wunsch von Freu­den, Be­kann­ten und Fa­mi­lie, die stän­dig an mei­nen Re­zep­ten in­ter­es­siert wa­ren und sich ei­nen Blog von mir ge­wünscht ha­ben. Mitt­ler­wei­le ha­be ich mo­nat­li­che Be­su­cher­zah­len von ca. 7.000 und rund 22.000 Seitenklicks.

Auf dem Blog dreht sich al­les rund um Es­sen, Re­zep­te, Smoot­hies, Tra­vel und Life­style. Es ist ein Hob­by von mir zu ko­chen, das Es­sen mit mei­ner Ka­me­ra auch, ab und zu, mit mei­nem Ipho­ne zu fo­to­gra­fie­ren und Re­zep­te zu sam­meln oder zu Rei­sen. Ich war schon in Is­ra­el und bin to­tal ger­ne in Ita­li­en oder in Pa­ris. Auf dem Blog gibt es al­so vie­le sü­ße und herz­haf­te Re­zep­te, coo­le Smoot­hies, Ein­bli­cke in mei­ne Rei­sen und vie­le Gastro- und Life­styl­etipps – al­so ist für je­den et­was dabei!

Mit mei­ner Aus­bil­dung hat der Blog ei­gent­lich nicht so viel zu tun. Ich ha­be im Som­mer 2014 mei­ne Aus­bil­dung zur Er­go­the­ra­peu­tin in Ros­tock und nun im Früh­jahr 2016 mein Stu­di­um in den Nie­der­lan­den ab­ge­schlos­sen und den Grad des Ba­che­lor of Sci­ence in Oc­cup­a­tio­nal The­ra­py er­reicht. Dar­auf bin ich sehr stolz.

Der be­lieb­tes­te Ar­ti­kel geht über ei­nen Tag auf der Ven­lo­er Stra­ße in Köln: http://chezkimjoelle.de/die-venloer-strasse-in-koeln/, das be­lieb­tes­te sü­ße Re­zept ist ei­ne Va­ria­ti­on von Oa­t­me­al http://chezkimjoelle.de/oatmeal/ und das meist ge­klick­te herz­haf­te Re­zept ist ein Steak Bur­ger mit Kraut­sa­lat und Quit­tenchut­ney http://chezkimjoelle.de/steak-burger/.

Die Leidenschaft für gutes Essen teilen

Ich ha­be erst seit Ok­to­ber 2015 im­mer mal wie­der Gast­blog­ger, da das neue Lay­out es jetzt end­lich er­laubt. An­ge­fan­gen hat zum Bei­spiel Frau Zu­cker­fee mit ei­nem Re­zept für ei­ne Raffaello-Torte. Im Stu­di­um ha­be ich dann auch Ju­lia ken­nen­ge­lernt, ei­ne Kom­mi­li­to­nin mit ei­ner gro­ßen Pas­si­on fürs Ko­chen und Ba­cken. Lei­der schreibt sie kei­nen ei­ge­nen Blog aber ger­ne ver­öf­fent­licht sie ih­re Re­zep­te nun auf mei­nem – und ich schät­ze ih­re gu­ten Fo­tos und vor al­lem das Re­zept für La­ven­del­si­rup, das sie für mich aus­pro­bie­ren soll­te. Wei­ter­hin bin ich to­tal of­fen für Gast­blog­ger und su­che im­mer nach coo­len Leu­ten mit hip­pen The­men, die Lust ha­ben, auf mei­nem Blog et­was zu veröffentlichen.

Auch ich war schon Gast­blog­ge­rin. An­ge­fan­gen hat es bei dem Blog von der lie­ben Hel­la aus Ber­lin, die ich sehr schät­ze mit ih­rem Fa­shionblog Advance-your-Style und dem Re­zept Spa­get­thi mit Pilz-Rotwein-Sauce mit Be­lu­ga Lin­sen. Die­ses Jahr ha­be ich schon auf dem Blog Die Ra­ben­mut­ti von Yas­min ei­nen Bei­trag über die Pa­ri­ser Mo­schee und den le­cke­ren Pfef­fer­minz­tee gebloggt.

Mobil und sozial unterwegs

Mei­ne Web­sei­te ist zur mo­bi­len An­wen­dung op­ti­miert. Die meis­ten mo­bi­len Be­su­cher kom­men mit dem Ipho­ne auf mei­ne Seite.

Um Bei­trä­ge zu be­wer­ben nut­ze ich ne­ben Face­book auch Twit­ter und In­sta­gram. Ich neh­me mir im­mer ge­nug Zeit, nach dem ich ei­nen Bei­trag ge­bloggt ha­be, für das Be­wer­ben in den so­zia­len Netz­wer­ken, da ich dies für sehr wich­tig emp­fin­de. Auch aus die­sem Grund ist der Blog mit den Netz­wer­ken, die ich nut­ze, gut vernetzt.

Money, money, money must be funny

Ers­te Fra­ge: Nein, ich ver­die­ne mit mei­nem Blog kein Geld. Ich ha­be mir in vier Jah­ren Blog-Dasein nur zwei Pro­dukt­tests zu­schi­cken las­sen, leh­ne es prin­zi­pi­ell ab mir vor­schrei­ben zu las­sen, was ich ko­che oder ver­öf­fent­li­che, da ich den Blog in­di­vi­du­ell oh­ne Druck von Drit­ten schrei­ben möch­te. Die da­ma­li­gen Pro­dukt­tests ha­ben mich per­sön­lich in­ter­es­siert und ich ha­be sie selbst aus­ge­wählt. Wenn mir et­was von den Pro­duk­ten nicht ge­schmeckt hat, ha­be ich dies auch nicht ver­schwie­gen. Oft be­kom­me ich E-Mails für wei­te­re Produkttests- ste­he aber zu mei­nem Prin­zip und leh­ne dan­kend ab, au­ßer das An­ge­bot ist in­ter­es­sant und nicht un­ver­schämt, denn das sind lei­der die Meis­ten. Der Blog war im­mer ein Hob­by und soll es auch in Zu­kunft blei­ben, da ich ei­nen wun­der­schö­nen Be­ruf ge­lernt ha­be und mir be­ruf­lich nichts Bes­se­res vor­stel­len kann.

Andere Blogs und ich

Aus Zeit­grün­den und auch weil es eben nur ein Hob­by ist schrei­be ich haupt­säch­lich für Chez Kim-Joëlle und ha­be nur ver­ein­zelt Gast­bei­trä­ge in an­de­ren Blogs. Ich le­ge viel Wert auf das Gleich­ge­wicht zwi­schen Ar­beit und Frei­zeit, das ge­lingt mir im­mer ziem­lich gut. Auch des­halb räu­me ich mir auch hin und wie­der ein paar blog­freie Ta­ge ein und ha­be da­mit auch kein Pro­blem. Bei mir ist es an­hand der Be­su­cher­zah­len nicht wirk­lich er­kenn­bar, ob ich mal mehr oder we­ni­ger in ei­nem Mo­nat blogge.

Ich freue mich im­mer dar­über, wenn an­de­re Blog­ger auf mich zu­kom­men und an mir als Gast­blog­ge­rin in­ter­es­siert sind, dann bin ich im­mer ger­ne für je­den Spaß zu ha­ben! Dar­über hin­aus fol­ge ich auf Twit­ter und vor al­lem In­sta­gram ei­nen Hau­fen an­de­rer deut­scher Blog­ger und füh­le mich in der Welt der Blogs sehr wohl. Gleich­wohl ich aber bis­her zu kei­nem der of­fi­zi­el­len Tref­fen der Gastro- und Food­blog­ger in Bonn war, da es zeit­lich ein­fach nie so rich­tig pass­te, bin ich of­fen fürs Netz­wer­ken und Kon­takte­knüp­fen und ich wür­de mich über mehr Bon­ner Gast­blog­ger auf mei­nem Blog freuen.

Ins­ge­samt wür­de ich mir aber et­was mehr Trans­pa­renz in der Bon­ner Blog­ger Sze­ne wün­schen, viel­leicht auch ei­nen News­let­ter mit ak­tu­el­len Tref­fen, Work­shops oder an­de­ren wich­ti­gen Ter­mi­nen. Ich ver­lie­re oft den Über­blick oder weiß nicht, wel­che der zahl­rei­chen Tref­fen auch für mich in­ter­es­sant sind. Ich füh­le mich oft nicht an­ge­spro­chen und le­se dann das an­de­re Bon­ner Food­blog­ger zu Tref­fen ge­gan­gen sind, die ich gar nicht in un­ser Me­tier ge­steckt habe.

Ich und die Technik

Ich nut­ze schon von Be­ginn an ei­ne ei­ge­nen URL bei All-Inkl.com und Wor­d­Press als Web­an­wen­dung. Die An­wen­dung ha­be ich mir sel­ber bei­gebracht, je­doch er­for­der­te das neue Lay­out, das es jetzt seit Ok­to­ber 2015 gibt ei­ni­ge fach­li­che Un­ter­stüt­zung durch ei­nen an­ge­hen­den Me­di­en­de­si­gner und ei­nem Informatiker.

Ich ma­che über­wie­gend Fo­tos mit mei­ner Spie­gel­re­flex­ka­me­ra und auch ab und zu mit mei­nem Ipho­ne (wenn es mal schnell ge­hen muss). Bis 2015 ha­be ich mei­ne Fo­tos mit Hil­fe von Pho­to­shop nach­be­ar­bei­ten las­sen. Lei­der stand mir die­se Per­son dann nicht mehr zur Ver­fü­gung und ich ha­be mir bis­her kei­ne Zeit für das Üben mit Pho­to­shop ein­ge­räumt. Bis­her bin ich aber zu­frie­den mit den Fo­tos und se­he noch kei­nen Hand­lungs­be­darf. Das be­deu­tet auch, dass ich vom sel­ber Ko­chen über das Fo­to­gra­fie­ren bis hin zum Blog­gen al­les al­lei­ne ma­che – oh­ne wei­te­re Hilfe.

Mein Mot­to: Ich schrei­be ei­nen Food- und Life­sty­leb­log, weil ich die herz­haf­ten und sü­ßen Sehn­süch­ten mit an­de­ren Men­schen tei­len möch­te – egal zu wel­cher Jah­res­zeit und egal zu wel­chem An­lie­gen. Chez Kim-Joëlle ist ein Blog mit viel Lie­be, le­cke­ren Bil­dern und hüb­schen Rezepten.

Vie­len Dank fürs Mit­ma­chen, Kim-Joëlle! :)

Al­le Ant­wor­ten auf un­se­ren Fra­ge­bo­gen kön­nen un­ter dem Schlag­wort bon­ner­blog­ger hier auf der Web­site nach­ge­le­sen wer­den. Wir ha­ben uns vor­ge­nom­men, je­den Diens­tag ei­ne neue Fol­ge die­ser Rei­he zu ver­öf­fent­li­chen. Wenn Du al­so auch ein Bon­ner Blog­ger bist, dann wür­den wir uns freu­en, von Dir zu hö­ren! Hier steht, wie Du mit­ma­chen kannst:http://bundesstadt.com/bonn/bonner-blogger-stellt-euch-vor/.

1 Kommentar

KOMMENTIEREN

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein