Bonner Linktipps am Samstag: Kunst von Frauen und anderen Menschen

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Als Bundeshauptstadt hatte Bonn lange Zeit auch in Sachen Kultur eine Vorrangstellung gegenüber anderen deutschen Städten. Viele der damaligen kulturellen Angebote konnten für die heutige Bundesstadt bewahrt werden. So lockt Bonn seit Jahren Kunstinteressierte mit einer reichhaltigen Museen- und Atelierlandschaft. Neben allerlei Auseinandersetzungen mit aktueller Kunst behandeln die heutigen Linktipps auch die Auswirkungen vom jüngsten G20-Vortreffen für den Straßenverkehr, Emailmarketing und Digitalisierung.

Die Bonner Filmemacher sprechen in einem Videobeitrag mit Marianne Pitzen, der Direktorin des weltweit ersten Frauenmuseums, das 1981 in der Bonner Nordstadt gegründet wurde. Das Frauenmuseum fördert mit der Vergabe des Gabriele Münter-Preises insbesondere auch Künstlerinnen jenseits des 40. Lebensjahres. Außerdem bietet es zahlreiche Kreativangebote für Kinder.

Smartphones werden heutzutage immer mehr als Kameraersatz-Medium gewählt, so Tasja Langenbach, künstlerische Leiterin der Videonale, die vom 17.2. bis zum 2.4. im Kunstmuseum Bonn veranstaltet wird. Jana Kipsieker und Lisa Oord von Le Flash sprechen mit Langenbach in einem Videobeitrag über das 16. Festival für Video und zeitbasierte Kunstformen. Insbesondere den Drang zur Selbstinszenierung thematisiert die diesjährige Videonale unter dem Oberthema „PERFORM!“.

Katrin Engelmann besuchte für LeFlash den jährlich stattfindenden Rundgang in der Kunstakademie Düsseldorf. Ihre Fotos bieten einen kleinen Eindruck von der künstlerischen Vielfalt der vom 15. bis 19. Februar stattfindenden Präsentation.

Nancy Hein bespricht für Campus Web den kanadischen Coming-of-age-Film Into the forest (2015). Der von Frauen geschriebene und produzierte Film sei eine mutige Auseinandersetzung mit fehlbaren Figuren, so die Redakteurin. Obwohl Hein zahlreiche Kritikpunkte am kontrovers diskutierten Film findet, empfiehlt sie schlussendlich das kanadische Science Fiction Drama mit Ellen Page und Evan Rachel Wood.

Über das G20-Großtreffen im Bonner World Conference Center und zahlreiche einhergehende Straßensperren wurde nicht genügend informiert, so Kornelius Wrobel in der Rheinlandpost. Auch ich selbst stand am Donnerstagabend lange Zeit nahe des WCC im Stau und verstehe den Unmut vieler Bonner Bürger.

Sebastian Pieper diskutiert für die artegic AG das Potential von Emailmarketing für die Kundenbindung. Pieper hält Newslettermarketing u.a. aufgrund der Möglichkeiten der Hyper-Personalisierung und Erfolgsmessung weiterhin für effizient. Auch unsere Linktipps können über Newsletter abonniert werden.

Dr. Saskia Dörr beschäftigt sich mit der Bedeutung der Digitalisierung für die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie 2016 und nennt Nachhaltigkeitsziele, die durch Digitalisierung gefördert werden, u.a. eine digitale Infrastruktur und Chancengleichheit in der Bildung. In ihrem Beitrag kritisiert Dörr, dass die Risiken und Herausforderungen des digitalen Wandels in der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie nicht adressiert werden.

Ich schließe die Linktipps mit verzerrtem Hall von E-Gitarren und klangvoller Poesie über gescheiterte Liebe: Christoph Löhr rezensiert das gestern erschiene Album Prisoner von Ryan Adams in 1000 Zeichen.

Bei der Rubrik „Bonner Linktipps“ werden auf Grundlage der Aggregation der Bonner Blogs die Links des vorangegangenen Tages kuratiert.

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