„Cheap Art 2013“: Billige Kunst, schöner Abend

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Wenn es darum geht, vor den schrecklichen Folgen kostengünstiger Angebote zu warnen, kennt der Volksmund ein schier unendliches Arsenal an Weisheiten. „Kost’ nix, kann nix“, sagt er, oder: „Der billige Kauf ist der teure Kauf.“ Ja, gibt es denn nichts Gutes und Schönes am Billigen? Und ob es das gibt. Den Beweis tritt eine Veranstaltung an, die seit mittlerweile 15 Jahren am Rande der Altstadt von Bonn über die Bühne geht: die „Cheap Art Sensation“.

Cheap Art 2010 - Len '09Am Samstag, 16.11.2013, ist es ab 18:00 Uhr einmal mehr so weit. Dann werden zahlreiche Künstler aus ganz Deutschland ihre Werke im Kult 41 am Hochstadenring ausstellen und für Preise zwischen 10 und 100 Euro anbieten. „Cheap Art Sensation“ heißt der Spaß, bei dem weder nach Kunstgattung, noch nach Kunstform sortiert wird. Malerei, Collagen, Fotografie, Skulpturen: Auch bei der 15. Auflage der Sensation dürfte in dem bunten Mischmasch für jeden etwas dabei sein. Ergänzend findet zudem seit dem vergangenen Jahr zwei Türen weiter die „Cheap Art Deluxe“ statt. In der Fabrik 45, ebenfalls am Hochstadenring und ebenfalls ab 18:00 Uhr, gehen die Kunstwerke zwischen 100 und 1.000 Euro über den Tisch – deluxe eben. Mit einem einmaligen Eintritt von 3 Euro öffnen sich die Türen zu beiden Veranstaltungen.

Hüben wie drüben gilt dabei, dass Kunstliebhaber jedweder Couleur auch ohne explizite Kaufabsicht herzlich willkommen sind. Schließlich sind die beiden Veranstaltungen in erster Linie Ausstellungen. Deswegen könnte der Plan für den Abend in etwa wie folgt aussehen: Hingehen, nette Leute treffen, Getränke ordern, Kunst anschauen und – sofern man möchte und es der Geldbeutel hergibt – nachher mit nach Hause nehmen. Kost’ (fast) nix, kann viel.

Weitere Informationen und die Liste der Künstler, die in diesem Jahr bei „Cheap Art“ ausstellen, finden sich auf der dazugehörigen Webseite.

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