#Mimimimi die Dritte

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mimimimi„Mimimimi…“ ist nicht nur ein beliebter Klagelaut innerhalb der Twittergemeinde, #Mimimimi heißt auch die kleine aber feine Lesung, die am vergangenen Freitagabend zum dritten Mal in der Bonner Südstadt abgehalten wurde.

Vier Autor(inn)en lasen in entspannter Wohnzimmerathmosphäre des FRIEDRICHS coffeeshop Texte aus ihren Blogs vor, ohne Zeitlimit und anschließende Publikumsbewertung. Also etwas ganz anderes als ein Poetry Slam. Durch das Programm führten Sylvia Rang (@serotonic) und Johannes Mirus (@johannes). Und das gab es:

Jenny Penny (@Frau_J) reiste extra aus Stuttgart an. Sie berichtete unter anderem über das Leben in einer Studenten-WG und die persönlichen inneren Konflikte, die man als Veganer zu bewältigen hat.
Hier ihr Blog.

Mit einem Stapel an Texten war Florian Blaschke (@trotzendorff) aus Hannover angereist. Seiner Aufforderung „Ihr müsst sagen, wenn ich aufhören soll“ kam keiner nach, was auch schade gewesen wäre. Auch er wusste von persönlichen Erfahrungen als Veganer zu berichten, wenn auch nur aus einem einmonatigen Selbstversuch; ein anderer Text widmete sich Kindheitserinnerungen, die einem kleinen roten Koffer entstiegen.
Zum Blog bitte hier entlang.

Charlotte Jahnz (@ellebil) nahm auf wunderbare Weise ältere Herren aufs Korn, die der Meinung sind, auf ihre alten Tage ein Universitätsstudium aufnehmen zu müssen, um den jungen verweichlichten Studenten von heute ungefragt ihre Lebenserfahrung näherzubringen.
Hier gehts zum Blog.

Als letzte ließ uns Pia Drießen (@mamamiez) teilhaben an ihrem Familienleben, insbesondere dem Abenteuer, mit drei kleinen Kindern Einkäufe im Supermarkt zu erledigen. „Wer noch keine Kinder hat, kann sich jetzt noch überlegen, ob er welche haben möchte“, so ihre Eingangsworte an das Publikum.
Wer mehr dazu lesen möchte, kann das hier.

Ein schöner Abend und auf jeden Fall eine gute Alternative zu Fernsehen und Facebook. Und neben dem Hörgenuss auch noch eine gute Tat, denn der Erlös aus den Eintrittsgeldern wird gespendet an ein Projekt zur Unterstützung von Flüchtlingen. Nach der Lesung gabs noch Bier und nette Gespräche mit Menschen, zu denen man sonst üblicherweise nur über einen Bildschirm Kontakt hat. Das nächste #Mimimimi kommt bestimmt, Informationen dazu hier und natürlich auf Facebook und Twitter.

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