Weiter kein Sieg

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Die Telekom Baskets können einfach nicht mehr gewinnen. Auch im vierzehnten Spiel in Folge gelang den Bonnern kein Sieg. Da half auch der nachverpflichtete Neuzugang Langston Hall nicht. Der Amerikaner legte dennoch nach wenigen Trainingstagen ein ordentliches Debüt auf dem Hardtberg hin. An der 74:80-Heimpleite konnte er dennoch nichts ändern.

Die Baskets verschliefen einmal mehr den Start. Zudem war das fehlende Selbstvertrauen vor allem in der Offensive zu spüren. Braunschweig dagegen war von Beginn an da und zeigte den Bonnern ihre Grenzen auf. 7:22 hieß es am Ende des ersten Viertels aus Bonner Sicht. Eine erneute Niederlage deutete sich an.

Das änderte sich schlagartig im zweiten Abschnitt. Auf einmal waren die Baskets da. Sie verteidigten härter, sie trafen besser und sie kauften den Gästen den Schneid ab. Braunschweig fand in dieser Phase kein Mittel gegen plötzlich stark aufspielende Hausherren. Bonn kämpfte sich heran und zog vorbei. Mit einer knappen Führung (35:33) ging es in die Halbzeit.

Der Pausentee schien bei Braunschweig frischer gewesen zu sein. Denn wieder zeigte sich das Spiel von einer komplett anderen Seite. Bonn verlor die Zügel aus der Hand, die Löwen schnappten grausam zu. Sie rissen das Momentum auf ihre Seite und zogen wieder an den Gastgebern vorbei. Zwar verloren die Baskets nicht völlig den Überblick, Probleme hatten sie aber auch im dritten Viertel wieder zu Genüge.

Der Schlussabschnitt sah dann lange ein offenes Spiel. Am Ende verspielten die Bonner aber die Siegchance. Nachdem ihr Bester, Tadas Klimavicius, verletzt ausscheiden musste, lief vor allem unter dem Korb nicht mehr viel zusammen. Leichte Ballverluste führten zudem zu zu einfachen Punkten der Gäste. An deren Ende stand die vierzehnte Niederlage in Folge und hängende Köpfe auf dem Parkett und den Rängen. Unter aufmunternden Applaus mischten sich vereinzelt auf Pfiffe. Die Geduld der Fans scheint selbst in Bonn endlich.

Am Mittwoch werden die Baskets einen neuen Versuch starten, die Serie zu beenden. Im letzten Spiel vor Weihnachten müssen sie dann in Tübingen antreten. Dort gibt es ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Bonner Pointguard Jared Jordan. Manch einer mag hoffen, dass der „Magier“ gnädig mit seiner alten Liebe umgehen möge.

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