Baskets machen es ihren Anhängern nicht leicht

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Sympathisant des größten Bonner Basketballclubs zu sein ist zur Zeit nicht leicht. War es eigentlich selten. So schwer wie in diesem Jahr haben es die Magenta-Riesen ihren Anhängern aber wohl noch nie gemacht. Nach einem berauschenden Start mit fünf Siegen in sechs Spielen in der Liga folgte eine Niederlagenserie, die der Verein so noch nicht gesehen hatte. Sie kostete Trainer und den ein oder anderen Spieler den Kragen und sein Arbeitspapier. Es folgte der Wechsel zum neuen Übungsleiter und die Nachverpflichtung einiger Heroen, die wirklich ganz ehrlich total gut verteidigen können. Sie können es vielleicht einfach nur nicht so zeigen. Kennt man ja. Schüchtern und so.

Und so hangeln sich die Baskets von Spiel zu Spiel. Trainieren wie die Wilden, um sich am Ende jedes noch so kleine Jenga-Türmchen mit einem Arsch voll schlechter Verteidigung wieder einzureißen. Da fragt sich der geneigte Zuschauer bisweilen, warum er sich das noch weiter antut. Schließlich gäbe es doch sicher in der Zeit deutlich Lustigeres zu tun – staubsaugen zum Beispiel. Oder eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt. Aber das alles würde ja auch nichts nutzen.

Es bleibt also die Hoffnung, dass der Knoten irgendwann platzt. Dass die Mannschaft ganz plötzlich kapiert, wie viel einfacher ein Spiel sein kann, wenn man nicht immer über hundert Punkte machen muss, um zu gewinnen. Es ist ja klar, dass die Jungs das nicht mit Absicht machen. Niemand verliert gerne. Es fehlt halt der große Vorschlaghammer, mit dem die Verteidigung auch ihren Weg in den Hinterkopf finden könnte.

Schaut man auf den Spielplan, so werden sich wohl noch drei oder vier Vereine finden, gegen die es zu einem Sieg reichen könnte. Aus der gröbsten Abstiegsgefahr dürften die Baskets raus sein. Dass im Telekom Dome wieder Playoffs gespielt werden, wird aber wohl frühestens 2017 wieder der Fall sein.

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