Licht und Schatten bei den Baskets

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Ein Sieg, eine Niederlage – das Doppelspieltag-Wochenende hatte für die Telekom Baskets Licht und Schatten zu bieten. Am Freitag gewannen die Bonner ihr erstes Heimspiel der neuen Saison gegen Frankfurt. Nur zwei Tage später setzte es in Ludwigsburg im zweiten Auswärtsspiel der Spielzeit die zweite Niederlage. Zudem müssen die Baskets aktuell auf Ken Horton verzichten. Der Amerikaner verdrehte sich im Heimspiel das Knie und zog sich eine Innenbanddehnung zu.

Nach dem Sonderzug-Wochenende waren die Baskets darauf aus, ihren Fans etwas zurück zu geben. Mehr als 300 von ihnen waren nach Berlin gereist, um die neu formierte Mannschaft zu unterstützen. Zum ersten Heimspiel der Saison kamen die Männer von Neu-Coach Krunic mit Vollgas aus den Startlöchern. Und diese Intensivität legten sie den kompletten Abend über an den Start. Bonn dominierte das Spiel, Frankfurt hatte nie wirklich eine Chance, die Partie für sich zu entscheiden. Am Ende stand ein ungefährdeter 74:60-Sieg. Vor allem defensiv hinterließen die Baskets einen starken Eindruck.

Ganz anders war das am Sonntag in Ludwigsburg. Das Fehlen des verletzten Horton machte sich schnell bemerkbar. Vor allem im zweiten Viertel gelang den Bonnern nicht viel. Mit 8:21 mussten sie diesen Abschnitt den Hausherren überlassen. Danach rannten die Baskets dem entstandenen Rückstand hinterher. Wirklich erreichen konnten sie Ludwigsburg nicht mehr, vor allem auch, weil sie zu oft den Ball hergaben. 18 Turnover waren am Ende zuviel. Das musste auch Coach Krunic eingestehen: „Wir haben in den ersten Minuten gut dagegen gehalten, im 2. Viertel dann aber nachgelassen. Wir haben gekämpft aber es hat heute nicht gereicht. Vor allem in der zweiten Halbzeit haben viel zu viele Offensivrebounds vom Gegner zugelassen.“

Eine Woche haben die Baskets jetzt Zeit, um sich als Team weiter zu finden. Das nächste Heimspiel steht am kommenden Sonntag an. Um 18 Uhr empfangen die Bonner dann Tübingen im Telekom Dome. Mit dabei sind dann auch die ehemaligen Bonner Jared Jordan und Isaiah Philmore.

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