Niederlage beim Heimdebut des neuen Trainers

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Man habe zeitweise mit einer kompletten Zweitliga-Mannschaft gespielt und das sehr gut gemacht, lobte der Gießener Trainer Dennis Wucherer die Leistung seines Teams in der Pressekonferenz. Dass er mit seinem Pro-A-Team dabei fast einer halben Regionalliga-Mannschaft gegenüber stand, muss ihm allerdings entfallen sein. Gerade unter den Körben dominierten die Gäste heute. Und genau da fehlen den Baskets zwei Leistungsträger.

Das alles soll nicht davon ablenken, dass Gießen verdient gewonnen hat. Vor allem im zweiten Viertel war das Wucherer-Team deutlich besser als die Hausherren. Gegen Aaron Whites ehemaligen Teamkollegen Gabriel Olaseni fanden die Baskets nie wirklich ein Mittel. Mit 17 Punkte und zwölf Rebounds dominierte der die Partie. Das machte einmal mehr deutlich, wie schwer der Ausfall der Bonner Innenspieler wiegt.

Auf eine mögliche Nachverpflichtung angesprochen, witzelte Coach Carsten Pohl, er habe Jamel McLean kontaktiert und ihm 600.000 Euro geboten. McLean werde aber dennoch nicht kommen. Auch Dennis Wucherers Vorschlag, mit LeBron James eine Verpflichtung für die Positionen drei bis fünf in einem zu bekommen, scheint eher abwegig. „Wir haben noch niemanden ihm Flugzeug“, sagte Coach Pohl. Aber man arbeite an einer Lösung. Die müsse aber sinnvoll sein. Center, die wirklich helfen würden, seien derzeit nicht auf dem Markt, so der Trainer.

So treten die Bonner wohl auch am Mittwoch in Hagen mit dem vorhandenen Personal an. Weder Isaiah Philmore, noch Tadas Klimavicius seien bis dahin einsatzbereit, so der Coach. Bei Andrej Mangold gab es zudem schon zum Gießen-Spiel arge Probleme. Der Guard laboriert an einer schmerzhaften Blockade im Knie. Das erklärt auch seine geringe Einsatzzeit gegen Gießen. Der „Verteidigungsminister“ kam nur auf 7:33 Minuten.

Man werde jetzt darauf setzten, mehr aus dem Nahbereich zu treffen, gab Coach Pohl die Linie für die nächsten Spiele vor. „In Zukunft wollen wir weniger Dreier werfen, dafür mehr Abschlüsse aus dem Zweierbereich erzielen“, sagte der Trainer. Ob von draußen oder drinnen, wichtig wäre, dass die Baskets die Sicherheit wiederfinden. In Sachen Wurfquote ist überall noch Luft nach oben.

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