Silins sorgt für den fünften Sieg in Folge

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Die Te­le­kom Bas­kets ha­ben bei Sci­ence Ci­ty Je­na ei­nen denk­bar knap­pen Sieg ein­ge­fah­ren. Nach ei­nem star­ken Start mit ei­ner 10:0-Führung konn­ten die Haus­her­ren um Ju­li­us Jen­kis (30 Pkt.) das Spiel schließ­lich doch bis zur letz­ten Se­kun­de of­fen ge­stal­ten. Dann aber kam der gro­ße Auf­tritt von Ojars Si­linš. Nur Bruch­tei­le ei­ner Se­kun­de vor der Schluss­si­re­ne leg­te er den Ball in den geg­ne­ri­schen Korb. Schluss­end­lich reich­te es da­mit nach ei­ner dra­ma­ti­schen Schluss­pha­se zum fünf­ten Sieg in Fol­ge für das Team von Pre­drag Krunic.

Erst­mals nach sei­ner Ver­let­zung wie­der da­bei war Ken Hor­ton. Der Ame­ri­ka­ner hat sei­ne Knie­ver­let­zung aus­ku­riert und mel­de­te sich mit sie­ben Punk­ten und fünf Re­bounds zu­rück. Sein zwi­schen­zeit­li­cher Er­satz, Si­linš, des­sen Ver­trag noch bis zum Spiel ge­gen Mons-Hainaut am Mitt­woch gilt, be­warb sich al­ler­dings nicht nur durch sei­nen Ga­me­win­ner ein­mal mehr um ei­nen wei­te­ren Ver­trag. „Wir sind da in Ge­sprä­chen, ob wir das fort­füh­ren“, sag­te Sport­ma­na­ger Mi­cha­el Wich­te­rich in der Halb­zeit­pau­se bei Te­le­kom Basketsball.

Das ist in so­weit ver­wun­der­lich, weil er ei­ne Wei­ter­ver­pflich­tung des Let­ten noch vor gut zwei Wo­chen für nicht sinn­voll er­klärt hat­te. Zu ähn­lich sei­en sich Hor­ton und Si­linš und mit Jo­han­nes Rich­ter ha­be man ei­nen gu­ten deut­schen Er­satz in der Hin­ter­hand, sag­te Wich­te­rich da­mals. In Zug­zwang könn­ten die Ver­ant­wort­li­chen kom­men, wenn Kon­stan­tin Klein sich in Je­na schwe­rer ver­letzt hat. Der Auf­bau­spie­ler muss­te nach gut 14 Spiel­mi­nu­ten aus­ge­wech­selt wer­den und konn­te nicht wie­der aufs Par­kett zu­rück­keh­ren. Wie schwer sei­ne Ver­let­zung ist, wird sich in den nächs­ten Ta­gen zei­gen. Klein war mit dem rech­ten Knö­chel um­ge­knickt. An­fang der Wo­che sol­len wei­te­re Un­ter­su­chung fol­gen, heißt es vom Verein.

Coach Kru­nic war mit dem Er­geb­nis und mit dem Spiel sei­nes Teams zu­frie­den: „Das war ein sehr gu­ter Sieg mei­ner Mann­schaft. Wir ha­ben ein gu­tes Spiel ge­se­hen, gut ver­tei­digt, gut ge­kämpft und bis zum En­de an uns ge­glaubt. Un­ser Team hat sich in der De­fen­se nach der Pau­se ge­stei­gert, durch zwei Di­stanz­wür­fe und ei­nen Korb­le­ger kurz vor der Schluss­si­re­ne den Sieg er­ar­bei­tet.“ Zum The­ma Ver­pflich­tung ei­nes wei­te­ren Spie­ler sag­te er schon un­ter der Wo­che, man be­ob­ach­te den Markt und auch das ei­ge­ne Team ge­nau. Auf wel­cher Po­si­ti­on ein wei­te­rer Spie­ler ver­pflich­tet wird, blieb da­bei offen.

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